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		<title><![CDATA[london-tour.de - Talk und Off-Topic]]></title>
		<link>https://london-tour.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[london-tour.de - https://london-tour.de/forum]]></description>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 05:12:36 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Podcast Tipp]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3963</link>
			<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 09:30:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Weiß nicht, ob den jemand kennt, aber ich möchte mal den Podcast "Britpod" empfehlen:<br />
<br />
<a href="https://britpod.podigee.io" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://britpod.podigee.io</a><br />
<br />
Kleine, mal mehr oder weniger interessante Geschichten, Anekdoten oder Berichte über/aus England und manchmal auch London.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Weiß nicht, ob den jemand kennt, aber ich möchte mal den Podcast "Britpod" empfehlen:<br />
<br />
<a href="https://britpod.podigee.io" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://britpod.podigee.io</a><br />
<br />
Kleine, mal mehr oder weniger interessante Geschichten, Anekdoten oder Berichte über/aus England und manchmal auch London.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Malta, 08.-11.02.2024]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3803</link>
			<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 10:07:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3803</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anbei (m)ein "kleiner" Reisebericht aus Malta, falls es "da draußen" jemand interessiert. :-)</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Tag 1, Anreise:</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">So ganz rund liefen Anreise und auch schon die Buchung des Fluges nicht:</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">die Flugbuchung hatte ich mit Paypal bezahlt und der Betrag wurde dort auch als abgebucht angezeigt, allerdings lies die Bestätigung des Fluges auf sich warten.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als diese auch am folgenden Tag nicht kam, rief ich bei Lufthansa an: ja, es hätte techn. Probleme gegeben (klar…), die Kunden hätten in den letzten Tagen keine Benachrichtigung erhalten, aber sie sähe gerade etwas anderes, die Buchung sei gestoppt worden, weil die Zahlung nicht durchgegangen sei. Auf meine Frage, wie das sein könne, wo sie doch bei Paypal als getätigt angezeigt wird, wusste sie dann auch keinen Rat, sie könne mir daher anbieten, dass sie die Buchung dort fortführt, wo sie gestoppt wurde, ob ich eine Kreditkarte hätte, oder ich könne sie selbst neu machen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich das gleiche nicht nochmal haben wollte und auch nicht sicher war, ob sich inzw. evtl. der Preis erhöht hat, bat ich die Mitarbeiterin die Buchung dann gerade zu Ende führen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da es dabei ein wenig dauerte, bis die KK akzeptiert wurde und sich die Dame auch vertippt hatte, schaute ich unmittelbar nach der Buchung ins Banking, ob dort auch der richtige Betrag (160,nochwas €) angezeigt wird. Dem war nicht so, denn der angezeigte Betrag lag bei 190,nochwas, also 30 € mehr.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Also rief ich wieder bei LH an und fragte nach, woher das kommt, man hatte mir doch angeboten, den Flug für den gleichen Preis zu Ende zu buchen, an dem es abgebrochen wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass sei die Servicepauschale für die Telefonbuchung, ob man mir das nicht mitgeteilt hätte. Das hatte man nicht und wenn, dann hätte ich meine Buchung selbstverständlich allein erneuert.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dann solle ich mich bitte an die Beschwerdestelle wenden.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Gesagt, getan – bzw. so einfach war diese gar nicht zu finden – und so teilte ich dieser meine Beschwerde mit. Es kam auch zeitnah eine Rückmeldung, dass sie meine Beschwerde entgegengenommen haben und mir den Betrag aus Kulanz am Ende der Reise erstatten, ich solle mich danach an die mir im folgenden mitgeteilte E-Mailadresse wenden.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Spoiler: das habe ich am Tag nach der Rückkehr auch getan und es wurde mir noch am gleichen Tag mitgeteilt, dass der Betrag soeben gutgeschrieben worden wäre. Zum Zeitpunkt, als ich diesen Text schrieb (3 Tage später) ist er aber noch nicht gebucht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und um der Sache dann noch eine weitere Würze zu geben, wurde wenige Tage vor meiner geplanten Abreise ein Streik bei der LH angekündigt, der bis morgens um 7:10 h gehen sollte – knapp 3,5 h vor meinem Abflug.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und überhaupt, irgendwie begann der Tag nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte: ich wusste zwar, dass das Parkhaus („<a href="https://www.parkhausplatzhirsch.de/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Platzhirsch</a>“) nicht so zu erreichen war wie normalerweise da sich eine Baustelle direkt daneben befand, dass es allerdings so umständlich anzufahren war, habe ich mir dann doch nicht so vorgestellt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem mich weder die eine Straße noch die andere zum Ziel geführt hat, ganz im Gegenteil, ich bin was weiß ich wo rum geirrt, beim ersten mal kurz vor irgendwelchen Schranken am Flughafen, beim zweiten Mal auf einer Landstraße irgendwo im Wald und dann wurde es mir zu doof bzw. langsam bekam ich doch Sorge, dass mir das alles zu spät wird und so fuhr ich den ganz normalen Weg zum Parkhaus kann ja nicht so schlimm werden mit der Baustelle... Leider musste ich dann feststellen dass die Baustelle direkt an der entsprechenden Ausfahrt des Kreisels begann und die Einfahrt zum Parkhaus lediglich 30 bis 40 m dahinter lag. Ich fuhr zweimal um den Kreisel herum, bog in eine Straße ab und versuchte irgendwie von dort die Einfahrt des Parkhauses aus anderer Richtung zu erreichen, was mir aber leider aufgrund der Örtlichkeit nicht gelang. Da mir das langsam zu viel wurde und ich die Zeit davon rinnen sah, dachte ich mir jetzt kann kommen was will, die Baustelle ist leer, es ist kein Auto hinter mir (dafür standen in der Zufahrt zum Kreisel aber 5-6 Autos), und ich hoffte, dass mich keiner sah, denn ich bog am Kreisel in die Baustelle und fuhr leider die 30 bis 40 m entgegen der Einbahnstraße. ? Zum Glück kam wir kein Auto entgegen und die Gräben der Baustelle waren auch schon zugeschüttet, so dass ich zur Not zwischen die Barken hätte ausweichen können. War nicht schön und natürlich auch nicht erlaubt, aber ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen. Im Parkhaus musste ich dann noch ein paar Etagen hochfahren, bis ich einen Platz fand und mich im Anschluss an den Treffpunkt zum Shuttlebus begeben konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dass ich dort ja auch noch warten muss, bevor ein Bus kommt und der ja auch noch eine Zeit bis zum Flughafen fahren muss, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Meine (unnötige) Panik den Flieger nicht zu erreichen wurde dadurch nicht geringer.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als der Bus dann am Flughafen an der entsprechenden Ausstiegs-Haltestelle am Flughafen ankam, machte ich noch schnell ein Foto und markierte mir den Standort, um bei der Rückreise die entsprechende Haltestelle wieder zu finden. Ich wusste nämlich von einer früheren Tour, dass ich damals umhergelaufen bin, bis ich diesen Punkt wieder fand, weil er doch etwas versteckt liegt (meiner Meinung nach) und auch nicht ausgeschildert ist.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich mich bei den LH Servicemitarbeiterinnen erkundigt habe, ob ich noch irgendwas machen muss, oder mit meinem Handgepäck und bereits online eingecheckt direkt zum Gate gehen kann, machte ich mich auf den Weg dahin.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Am Security Check hatte dann erstmal das Gerät einen Systemfehler und es dauerte eine Weile bis das Gepäck durchleuchtet werden konnte. Es war an diesem Morgen einfach der Wurm drin aber der große Wurm sollte erst noch kommen…</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dafür, dass bis wenige Stunden vorher noch gestreikt wurde, lief es eigentlich erstaunlich glatt. Das Boarding begann auch relativ pünktlich und ich freute mich schon, dass der Streik gar keine Auswirkungen auf meinen Flug hat. Aber ich war ja noch nicht im Flieger es konnte ja noch viel passieren…</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als mein Shuttlebus dann am Flieger ankam, stand dort noch der vorherige Bus. Unser Fahrer reihte sich hinten dran an ein und ich ging davon aus, dass es sich eigentlich nur noch um wenige Minuten handelt, bis wir vom gut aufgewärmten Bus in den Flieger wechseln können. Weit gefehlt. Nachdem ein paar Minuten vergangen waren, in denen nichts passierte, machte der Fahrer die Durchsage, dass noch ein Crew Mitglied fehle, welches sich aber am anderen Ende vom Flughafen befände und es noch ca. 20 Minuten dauern könne, bis diese Person hier wäre. Leider müssten wir so lange im Bus warten. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn es inzwischen nicht so furchtbar warm und stickig im Bus gewesen wäre und wenn er wenigstens die Heizung ausgemacht hätte. Irgendwann fing ich dann an mich an der noch kühlen Scheibe abzukühlen, denn ich fand es wurde langsam unerträglich und auch eigentlich auch unzumutbar.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem das Crew Mitglied dann endlich eingetroffen war und der Bus vor uns aussteigen durfte und in den Flieger wechseln konnte, fuhr unser Bus im Anschluss wenige Meter vor und ich freute mich schon, dass endlich die Tür, die genau vor mir war, aufgehen würde. Aber nein, dann kam die Durchsage des Busfahrers, da ja heute so ein Schietwetter wäre (es regnete in Strömen) dürfen wir heute nur durch die vordere Tür aussteigen, welche sich auch direkt vor der Treppe befand, dann würden wir auch nicht ausrutschen, wenn wir nur durch eine Tür aussteigen (Hä?).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Aber immerhin ging es jetzt endlich schon mal in den Flieger es konnte sich eigentlich nur noch um Stunden handeln. Leider im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dann fehlte noch irgendein Helfer oder ein Besatzungsmitglied, jedenfalls dauerte es da noch weitere 20 Minuten und dann noch weitere 20 Minuten und dann noch weitere 20 Minuten und so zog sich das Ganze bis 14:30 Uhr. Denn der Flieger, der eigentlich um 10:35 Uhr starten sollte, ging letztendlich um 14:30 Uhr in die Luft!</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dies bedeutete, dass ich den geplanten Nachmittag in Valetta schon mal komplett in die Tonne kloppen konnte. Eigentlich wäre ich nämlich schon um kurz nach 13 Uhr gelandet, sodass ich noch einen schönen Nachmittag gehabt hätte, um schon mal die nähere Umgebung zu erkunden. Aufgrund der Verspätung landete der Flieger dann nämlich erst nach 17 Uhr.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich ja kein Aufgabegepäck hatte, konnte ich gleich Richtung Ausgang spurten, um mir die Fahrkarte für die nächsten Tage zu kaufen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der Einfachheit halber kaufte ich mir für 25 € die „Explore Card“ für 7 Tage, da diese die einzige war, die eine „Flat“ hatte, alle anderen Karten mussten aufgeladen werden. Bei einem Fahrpreis von 2,50 € je Fahrt (und Busse, die nicht immer kamen) glaube ich allerdings nicht, dass ich diese "aufgebraucht" habe. Wie ich später sah, hätte man die Fahrt jeweils auch cashless per Visa bezahlen können, das wäre auch einfacher gewesen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und wenn mal schon mal Scheiße am Fuß hat, hat man Scheiße am Fuß, denn hier verlief auch nicht alles so wie geplant. Eigentlich sollte um 17:17 Uhr ein Express-Bus (X4) nach Valletta fahren, aber plötzlich war es 17:20 Uhr und kein Bus weit und breit (zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass 3 Minuten Abweichung kaum der Rede wert sind, zu Hause ist es ja eigentlich auch nicht anders). Ich schaute in die Öffi-app welchen Bus es außerdem gibt und fand heraus, dass um 17:40 Uhr an einer Bushaltestelle eine Straße weiter ein ganz normaler Linienbus nach Valletta fährt. Also machte ich mich auf den Weg dorthin.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der kam auch pünktlich und als ich einstieg und meine am Flughafen gekaufte Fahrkarte an den Kartenleser hielt gab diese eine Fehlermeldung von sich. Und der Fahrer meinte "no Balance". Ich wusste nicht wirklich, was er meinte bzw. ich wusste nicht, wie die Karte funktioniert ob man die nur vorzeigen muss oder auch an den Leser halten muss, aber ich fragte dann ob ich die Fahrkarte auch bezahlen könnte, aber er winkte mich einfach durch. Man kann ja auch mal Glück haben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für den kommenden Morgen war mein Plan, als erstes eine Verkaufsstelle aufsuchen und mir erklären lassen ob das ein Fehler auf der Karte war oder ob ich diese gar nicht an den Reader halten muss.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als der Bus endlich in Valletta ankam, war es inzwischen richtig dunkel, eine halbe Stunde vorher am Flughafen war es noch schön hell. Ich ließ mir von Google Maps den Weg zum <a href="https://www.osbornehotel.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hotel</a> zeigen - den ich auch ohne Probleme fand - stellte meine Sachen im Zimmer ab und begab mich auf den ersten Erkundungsgang. Eigentlich suchte ich einen Supermarkt, indem ich noch eine Flasche Wasser kaufen konnte, gerne auch etwas zum Essen, doch ich fand nichts. Da ich aber, als ich vorher aus dem Bus ausgestiegen bin, ein paar „Imbissbuden“ am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tritonenbrunnen_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Tritonenbrunnen</a>-Platz gesehen habe, ging ich dorthin, um zu schauen, was es dort gibt. Ich entschied mich für ein Stück Pizza und eine mit Ricotta gefüllte Teigtasche. Beides zwar relativ günstig (1,50 die Pizza, 0,80 die Tasche), die Pizza war auch richtig gut, aber das Ricotta Teilchen war ziemlich trocken, weshalb ich auch kein weiteres mehr gekauft habe. Eine Flasche (leider stilles) Wasser hatte ich vorher noch in einem Shop („<a href="https://www.thewembleystore.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wembley Store</a>“) gekauft und somit war ich eigentlich versorgt. Ein alkoholfreies Bier, das ich gerne noch getrunken hätte, konnte ich allerdings nirgends auftreiben. Also machte ich mich auf den Weg zurück zum Hotel und der erste, leider sehr verkürzte Tag war vorbei.</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Tag 2, 09.02.2024:</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem der erste Tag wegen der verspäteten Anreise kaum noch nutzbar war, wollte ich am ersten Morgen ganz früh starten. Dazu stellte ich mir schon für 7:15 Uhr den Wecker und war auch relativ ausgeschlafen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Frisch geduscht und am Frühstücksbuffet gestärkt (an dem es wie immer alles gab, was das Herz begehrte, außer Hafer- oder Mandelmilch) machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof wo ich hoffte eine Fahrkartenverkaufsstelle anzutreffen, denn ich wollte das Problem mit dem "no Balance" geklärt wissen, bevor ich es beim erneuten Einsteigen in den Bus nochmal habe.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Dame am Fahrkartenschalter erklärte mir, dass die Karte erst 10 Minuten nach dem Kauf freigeschaltet würde und es jetzt funktionieren würde. Zwar war gestern zwischen dem Kauf und dem Einstieg in den Bus definitiv mehr als 10 Minuten vergangen, aber dass die Zeitangaben hier nicht so genau sind, sollte ich immer wieder merken.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich wollte dann auch gleich ausprobieren, ob es wirklich funktioniert und machte mich schlau welches die Linie ist, die quer durch bzw. rund um Valletta fährt und siehe da, die nächste Fahrt sollte in wenigen Minuten beginnen und ich stand fast in unmittelbarer Nähe der Abfahrtstelle. Tatsächlich, die Karte gab grünes Licht und ich war beruhigt. Die Fahrt durch Valletta ist allerdings alles andere als rückenschonend, denn wenn nicht gebremst oder durch ein Schlagloch geheizt wird, ist es ein "Geschwindigkeitsbegrenzungshubel", der einem einen Schlag in den Rücken versetzt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich fuhr bis an den äußersten Zipfel von Valletta und stieg dort aus, um die Gegend zu erkunden. Nach wenigen Minuten erreichte ich das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_St_Elmo" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fort St. Elmo</a>, das ganz interessant aussah und mit 10 € Eintritt auch noch erschwinglich war. Dort hielt ich mich eine Zeit lang auf, bevor ich mich dann auf den Weg zum Parlament machen wollte, wo es eine Webcam gibt, die auf eine bestimmte Stelle zeigt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zufälligerweise ergab es sich nämlich damals in Athen, dass meine Mutter zu Hause am Rechner saß als ich dort unterwegs war, und wir machten uns einen Spaß daraus, dass ich von der Stelle, wo die Webcam hin filmte, winkte und sie zu Hause ganz begeistert war, dass sie mich von dort aus sehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die <a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/malta/malta/valletta/parliament-of-valletta.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Webcam am Parlament</a> filmt nämlich auch auf einen gut erkennbaren Platz bzw. eine Treppe und von dort aus wollte ich winken.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Doch auf dem Weg dorthin kam ich zufälligerweise noch an den „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Upper_Barrakka_Gardens" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Upper Barracka Gardens</a>“ vorbei und da es kurz vor 12 Uhr war, kam ich gerade pünktlich zu „Saluting Battery“, einer Zeremonie, bei der jeweils um 12 h und um 16 h ein Kanonenschuss abgegeben wird.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das wollte ich natürlich grad noch mitnehmen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In online Reiseführern wurde erwähnt, dass man das ganze am besten von oben betrachtet, doch als ich die Menschenmengen sah, die dort schon am Geländer standen, blieb ich auf der unteren Plattform, wo man auch in unmittelbarer Nähe der Kanonen stand (dort kostete es aber 3 € Eintritt).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Leider war es dort sehr windig, so dass ich den Kragen gar nicht hoch genug ziehen konnte. Um etwaigen Mittelohrentzündungen zu entgehen, packte ich mir vorsichtshalber noch ein Stück Tempo in beide Ohren, jetzt fühlte sich der Wind auch schon nicht mehr so schlimm an. Es wurden zwei Kanonen gefüllt, was mich irritierte, da immer nur von einer die Rede war. Aber nachdem der Schuss abgegeben wurde, wurde die zweite Kanone wieder geleert und das Spektakel war beendet.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich verließ die untere Plattform und begab mich weiter nach oben, wo ich den Park von der Rückseite her betrat, an dessen Geländer sich die Leute zum Kanonenschuss aufgereiht hatten. Hier befand sich dann auch der Aufzug der zu den „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lower_Barrakka_Gardens" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lower Barracka Gardens</a>“ fährt und ich nutzte gerade die Gelegenheit, eine Runde mitzufahren.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich unten nicht weiter etwas zu erledigen hatte, machte ich nur ein Foto und stieg wieder ein, um nach oben zu fahren. Von dort aus machte ich mich dann zwar auf den Weg zur "Webcam-Treppe", da aber sowohl der Akku vom Handy, als auch von der Uhr leer war, entschied ich mich doch erst noch mal zum Hotel zu gehen und beides aufzuladen. Nachdem das erledigt war, machte ich mich auf den kurzen Weg zum verabredeten „Winkepunkt“ und unterhielt mich von dort mit meiner Mutter auf WhatsApp, während ich gleichzeitig über die Webcam nach Hause winken konnte und ihr Bilder schickte, wie es von der anderen Seite der Cam aussieht. ?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dieses Spielchen dauerte etwa 10 Minuten dann verabschiedete ich mich, weil ich langsam hungrig wurde und es so langsam Zeit für ein Mittagessen war. Ich suchte mir in der Öffi App eine Verbindung, mit der ich möglichst nah zum Hard Rock Café fahren könnte, doch das super Busangebot lies mich mal wieder im Stich, indem kein Bus kam. Also blieb mir nichts anderes übrig als mich zu Fuß auf den Weg zum Hard Rock Café zu machen und dieser Weg war gar nicht so kurz. Allerdings kam ich auf der Strecke nochmal am Aufzug vorbei, so dass ich den Höhenunterschied auf dem Rückweg damit erleichtern konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Servicekraft gab mir dann die Speisekarte, doch ich hatte mich ja im Voraus schon für meinen geliebten Nacho-Auflauf entschieden, den es hier natürlich auch gab. Als mir eine zweite Servicekraft meine ebenfalls bestellte Cola brachte, sagte sie, dass in 8 Minuten die Happy Hour beginnen würde, wenn ich so lange noch mit der Bestellung meines Essens warten würde, würde mich dieses nur den halben Preis kosten oder ob ich es eilig hätte. Ich hatte es nicht eilig, sondern hatte Zeit und mir kam es auf die 8 Minuten nicht an, so dass ich dieses Angebot gerne annahm. Nachdem die 8 Minuten vorbei waren, kam sie noch mal zu mir und teilte mir mit, dass meine Bestellung soeben eingeloggt wurde. Das fand ich sehr nett, dass ich auf dieses Happy Hour Angebot aufmerksam gemacht wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als meine Nachos dann serviert wurden waren sie so lecker wie immer und da sie mich ja nur den halben Preis kosteten, „gönnte“ ich mir noch eine zweite Cola. Gekostet hat mich das Ganze am Ende 12,38 € und schmeckte bestimmt wesentlich besser als die Dreiecks-Sandwichs, die ich mir vorher in der Foodhall von M&amp;S angeschaut hatte und die doch tatsächlich 4,95 € bzw. 7,95 € kosten sollten. Das Geld war also beim HRC wesentlich besser angelegt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anschließend machte ich mich nochmal auf den Weg zur Innenstadt und es hätte zwar eine Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite gegeben, aber diese war mal wieder nur Deko, denn es kam kein Bus. Also hieß es wieder laufen, aber zum Glück nur bis zum Aufzug. Als ich oben ausstieg und noch mal den Blick auf den „Saluting Battery Bereich“ hatte, war da gerade die zweite Aktion für 16 Uhr im Gange und es dauerte nur noch wenige Sekunden, bis es so weit war; das war Timing! So sah ich das Ganze auch nochmal von oben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zum Ausklang des Tages hatte ich einen Stadionbesuch auf meiner Liste stehen. Das gute an einem so kleinen Land ist, dass man einen Großteil der Liga-Spiele hätte erreichen können, da sie auch alle nur in 2 verschiedenen Stadien ausgetragen wurden.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Um aber nicht unnötig Besichtigungszeit zu verplempern (Samstags fanden die Spiele um 14 h und 16:15 h statt), hatte ich mich schon im Voraus für das Freitagsabendspiel <a href="https://www.kicker.de/fc-valletta-gegen-birkirkara-2024-maltese-premier-league-4897005/schema" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">FC Valetta gegen FC Birkirkara</a> entschieden, welches um 19 h im Nationalstadion ausgetragen wurde.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Also machte ich mich jetzt schon mal auf den Weg zum Hotel da es sich nicht mehr richtig lohnte noch irgendetwas anzusehen. Sollte ich zum früh am Stadion sein würde es dort schon irgendwas geben, womit ich die Zeit vertreiben konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Doch ich hatte die Rechnung mal wieder ohne den Busbetrieb gemacht, denn die ausgewählte Linie erschien mal wieder nicht, sodass ich mit einem späteren Bus fahren musste und erst knapp 30-35 Minuten vor Anpfiff in der Nähe des Stadions ankam.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das schlechte an so einem Land ist nämlich auch, so kurz die Entfernung auch ist (vom Busbahnhof bis zum Stadion ca. 13 km), man braucht ewig, wenn die Infrastruktur ( Verlässlichkeit der Busse und hohes Verkehrsaufkommen auf den schlechten, engen Straßen) nicht stimmt. Und so dauerte die Busfahrt dorthin gute 45 min.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Verbindung sah vor, dass ich kurz vorm Stadion umsteigen muss, um von dort die restlichen ca. 2 km mit einem weiteren Bus zum Stadion zu fahren</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Aber es war ein weiteres mal so, dass der angezeigte Bus nicht zu kommen schien.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Bevor ich also noch länger dort herum stand und noch später zum Stadion kommen würde, machte ich mich zu Fuß auf zum Stadion. Da die Flutlichter von hier aus schon zu sehen waren, konnte das ja nicht so weit sein.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das täuschte allerdings gewaltig. Es war ein gefühlt ewig langer Marsch über eine Straße ohne Fußgängerweg, rechts und links Felder, dann weiter zwischen Brachland, Baustellen und irgendwelchen Hallen – im Stockdunkeln nur beleuchtet von Straßenlaternen, wohlgemerkt - und zum ersten Mal bei solchen Aktionen fragte ich mich, ob das wirklich nötig ist, denn schön war diese Gegend im Dunkeln nicht. Der Weg zog sich furchtbar dahin und am Ende musste ich noch halb um das Stadion herum, bis ich endlich einen Eingang und die Kasse fand. Für 10 € gab es dann einen Sitzplatz und für weitere 3,80 € kaufte ich noch eine Cola und eine Mini Dose Pringles. Da ich zum Schluss mehr oder weniger fast zum Stadion gerannt bin, war der Durst groß. Der Betrieb bzw. der Zuschauerandrang hielt sich in Grenzen und das große Stadion war nur spärlich besetzt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es wurde ein einigermaßen ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Vorteil auf der Seite der Heimmannschaft doch ein Tor sollte nicht fallen. Bis in der <a href="https://vallettafc.net/2024/matchday-16-valletta-0-birkirkara-1/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">90 Minute ein Spieler der Gäste</a> einen unerwarteten Treffer landete.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anhand der „Jubelsituation“ in dem Moment stellte ich fest, dass ich anscheinend auf der „Gästetribüne“ saß, was mir bis dahin, warum auch immer, gar nicht aufgefallen war.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">War ja auch egal, mir ging es ja nur um das Spiel als solches.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für den Rückweg hatte ich mir eigentlich vorgenommen diesen komischen Weg durch dieses komische Gelände nicht mehr laufen zu müssen, doch es blieb mir nichts anderes übrig als noch mal zur vorherigen Bushaltestelle zu laufen, da es keine andere Möglichkeit gab. Und die Strecke war auf dem Rückweg auch nicht schöner, ganz im Gegenteil.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da mir die Bus-App als Abfahrtspunkt etwas anderes anzeigte als sich das eigentlich vor Ort darstellte, traute ich der Sache nicht, ob ich jetzt hier mitten im Nirgendwo in der Nacht herumstehe und wieder auf einen Bus warte, der nicht kommt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich öffnete die Bolt bzw. Uber App um zu schauen was eine Fahrt mit dem Taxi kosten würde. Die günstigste Fahrt lag bei 10,80 € und ich ließ mich trotz vorhandener Busfahrkarte nicht zweimal bitten und buchte dieses Auto. Der Fahrer war auch kurz darauf schon da und fragte mich, da er mich an der Bushaltestelle abholte, ob ich keine Lust hatte Bus zu fahren. Auf meine Antwort, dass es mir zu lange dauere, auf den Bus zu warten meinte er, „this is a never ending story in this country“. Also lag es nicht an mir, dass ich so viele Busfahrten verpasste, wenn sie ja gar nicht erst stattfanden oder nicht zu den angegebenen Zeiten kommen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich ließ mich bis zum Tritonenbrunnen bringen, von wo aus es nur ein kurzer Fußweg bis zu meinem Hotel war. Als ich die Brücke zum Eingang von Valletta betrat, musste sich kurz vorher ein Karnevalsumzug aufgelöst haben, denn es kamen mir etliche Gruppen in Kostümen entgegen und auch ein paar Wagen standen noch herum. So viel zu meiner eigentlich geplanten Karnevalsflucht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Denn das hatte ich auch erst ein paar Tage vor der Abreise gelesen, dass Valetta eine Hochburg des maltesischen Straßenkarnevals ist und dort 5 Tage lang Ausnahmezustand herrscht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Augen auf bei der Urlaubsbuchung. </span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Tag 3, 10.02.2024:</span></span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich gestern schon alles, was ich auf meinem Zettel stehen hatte, besichtigt hatte, außer die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St._John’s_Co-Cathedral" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">St. John´s Co-Kathedrale</a> für die ich ehrlich gesagt keine 15 € Eintritt bezahlen wollte, auch wenn sie auf den Bildern einen interessanten Eindruck macht und etwas von einem Museum zu haben scheint (aber 15 € für eine Kirche?!, auch wenn ich Kirchen als Besichtigungsobjekt mag) und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lascaris_War_Rooms" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lascaris War Rooms</a> , für die mir 14 € ebenfalls zu viel waren, zumal ich ein ähnliches Thema ja schon im Fort St. Elmo gesehen hatte, hatte ich mir abends überlegt, dass es doch tatsächlich eine Idee wäre, doch zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Popeye_Village" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Popeye Village</a> zu fahren.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das hatte ich ursprünglich gar nicht eingeplant, da ich mich hauptsächlich mit Valetta beschäftigen wollte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">So würde ich auch etwas von der Gegend sehen, denn dazu musste ich mit dem Bus einmal quer über die Insel.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auf dem Weg zum Busbahnhof kamen mir an diesem Morgen schon etliche „<a href="https://www.google.com/search?client=opera&amp;q=faasebooze&amp;sourceid=opera&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8#ip=1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Faasebooze</a>“ (wie man im Saarland sagt) entgegen und ich war froh, dass mein Ziel in genau entgegengesetzter Richtung liegen sollte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Aber erst einmal musste ich die Abfahrtsstelle des Busses finden, da ein Teil des Busbahnhofs gesperrt war, weil sich dort wohl die Karnevalswagen aufstellten und woanders hin verlegt wurde. Fast hätte ich mein Ziel schon aufgegeben, doch nachdem ich dann nochmal am Kartenhäuschen nachgefragt hatte, fand ich den Weg zur verlegten Bushaltestelle.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es kam dann tatsächlich auch ein Bus und die lange Fahrt bis ans andere Ende der Insel konnte beginnen. Allerdings musste ich auf dreiviertel der Strecke umsteigen und ich fand mich erstmal in einem Kaff mitten im nirgendwo wieder.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ob ich jemals wieder nach Valletta zurückkommen würde?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der Anschlussbus kam fast prompt, laut Fahrplan wäre er allerdings erst 10 Minuten später dran gewesen. Das sollte mir aber egal sein, solange er wenigstens fuhr. Da die Fahrt dann von der auf Maps angezeigten Route abwich, fragte ich den Fahrer trotzdem, ob das die Linie zum Popeye Village sei, was er zum Glück bejahte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ab dann stimmte die angezeigte Route auch und ich musste einfach nur noch bis zur Endhaltestelle mitfahren. Der Eintritt in das Dorf kostete zwar auch 15 € (Wintereintritt, im Sommer ist es teurer, da beinhaltet der Eintritt aber auch mehr, wie die Nutzung des Strandes und der Liegen z.B.), aber das war besser als dafür eine Kirche zu besichtigen, da es mal etwas völlig anderes war. Leider war es an diesem Morgen sehr windig und ich musste die Kapuze hochziehen und festhalten, an einen Schal hatte ich dummerweise heute nicht gedacht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Kaum hatte man das Dorf betreten trommelten ein paar Darsteller die anwesenden Gäste zusammen und versammelten sie auf einer Tribüne, wo man dann erzählt bekam, dass man einen 20 bis 30 Minuten Film drehen würde und sie dafür Darsteller brauchen. Den Film könnte man anschließend im Dorf-Kino sehen und würde nichts extra kosten, außer wenn man ihn per E-Mail haben wollen würde, wären es 5 € Zusatzkosten. Nachdem sie ihr Bestes gegeben hatten und alles erklärt hatten, standen doch die meisten Leute auf und wollten nicht daran teilnehmen. Das war mein Glück, denn so konnte ich mich ihnen anschließen, es wäre mir nämlich auch nicht recht gewesen, mitzuspielen. Ich sah mir gemütlich die restlichen Häuschen an, checkte zwischendurch in meinen Rückflug ein und gerade als ich mir das Tagesprogramm ansah und sah, dass 10 Minuten später eine weitere Show beginnen sollte und ich schon überlegte, ob ich diese und die folgende ebenfalls noch ansehen sollte oder ob ich mich schon auf den Weg zur Bushaltestelle machen sollte, fing es an zu tropfen. Auf Regen hatte ich so gar keinen Bock und als noch ein paar Tropfen mehr fielen und der Wind sein übriges tat, war die Überlegung fertig und ich verließ das Gelände, um im Eingangsbereich auf den Bus zu warten, in der Hoffnung, dass er auch kommt. Der Regen wurde zwar nicht stärker, der Wind aber auch nicht schwächer und so verbachte ich die folgenden noch gut 45 Minuten unter einer Überdachung hinterm Kassenhäuschen, wo auch das WLAN sehr gut war.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich blickte immer wieder um die Ecke, ob nicht doch schon ein Bus in Sicht ist und war beruhigt, als ich dort noch mehrere Leute stehen und warten sah.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Bei einem der nächsten Blicke um die Ecke waren die Leute aber plötzlich verschwunden und ich mir plötzlich nicht sicher, ob diese schon in den Bus eingestiegen sind, der mal wieder außer der Reihe zu früh kam oder ob diese dort nur standen bis im Kassenhäuschen wieder mehr Platz war.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">10 Minuten bevor der Bus kommen sollte, wagte ich mich aus meinem geschützten Plätzchen hervor und spazierte die wenigen Meter zur Bushaltestelle, wo inzwischen auch wieder weitere Leute standen. Da es zwei Linien mit der gleichen Nummer gab, die im Abstand von 10 Minuten abfahren sollten, hatte ich noch Hoffnung als der erste Bus mal wieder sieben bis acht Minuten nach der angegebenen Zeit nicht erschien. Es kam dann zwar ein Bus dieser Linie, ob es jetzt der verspätete erste oder der verfrühte zweite war, weiß ich nicht, war mir auch egal, die Hauptsache ich komme von diesem Ende der Welt wieder zurück.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auch hier musste ich unterwegs umsteigen und an der Umstiegshaltestelle hieß es mal wieder, kommt einer oder kommt keiner. Es kam tatsächlich einer, wenn auch nicht zu der Zeit, die angezeigt wurde (sondern viel später). Dieser war ziemlich überfüllt, so dass ich die ersten Kilometer im Stehen fahren musste. Da ich eine gute Stunde bis nach Valetta zurückfahren musste, hoffe ich natürlich, dass endlich mal jemand aufsteht und aussteigt und ich einen Sitzplatz bekomme. Irgendwann hatte ich dieses Glück und so ging es mehr oder weniger bequem zurück in die „Stadt“.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auf dem Weg von der verlegten Bushaltestelle bis zur Innenstadt, kamen mir erneut einige Karnevalisten entgegen, einige Wagen standen auch noch herum und ansonsten musste die Party schwer getobt haben, denn die nassen Straßen waren gesprenkelt mit Konfettistreifen. Da ich keinen wirklichen Plan hatte was ich noch machen sollte und in Valetta auch durch den Karneval nicht viel zu machen war, tigerte ich erstmal noch mal durch die Straßen von einer Straßensperre zur nächsten, bis ich mich dann entschied zum Hotel zu gehen und dort zu überlegen was man nachmittags noch machen könnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich verbrachte die Zeit damit ein paar Bilder in die Cloud zu laden und als ich damit fertig war suchte ich mir schon mal eine Busverbindung raus, mit der ich am Sonntag zum Flughafen fahren wollte (ich wollte mir dann nämlich vor Ort schon mal ansehen, wo dieser Bus abfährt, damit ich morgens nicht suchen musste). Im Laufe der Onlinesuche stellte ich fest, dass es auch einen Bustransfer für 6 € geben sollte, das war ja ein akzeptabler Preis im Vergleich zu den Taxikosten oder dem, was das Hotel verlangt hätte, wenn ich über dieses eine Fahrt gebucht hätte (25 €).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich surfte hin und surfte her, da ich herausfinden wollte, ob dieser Anbieter auch seriös ist. Da er sich als offizieller Flughafentransfer bezeichnete, schaute ich auf der Homepage des Flughafens, ob diese Firma dort genannt wird. Sie wurde es, also installierte ich mir die entsprechende App und buchte eine Fahrt bzw. ich wollte eine Fahrt buchen, denn die Angabe zum Abholpunkt irritierte mich zuerst etwas. Auf der Facebook-Seite wurde eine WhatsApp Kontaktmöglichkeit genannt und nachdem ich auch diese Frage dort geklärt hatte (vor lauter nicht erschienenen Bussen oder nur empfohlenen Abfahrtszeiten wollte ich bei der Fahrt zum Flughafen natürlich auf Nummer 100% sicher gehen), stand der Buchung nichts mehr im Wege.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich war bis zum Zeitpunkt des Einsteigens gespannt, ob das auch klappt, aber der Fahrer kam pünktlich bis vor die Tür und ich kam bequem, wenn auch viel zu früh (was aber an mir lag), zum Flughafen (übrigens als einziger Fahrgast in dem kleinen Bus).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe doch noch ein alkoholfreies Bier zu finden und ich außerdem noch etwas knabbern wollte, machte ich mich noch mal fertig und ging noch mal raus in die belebten Straßen, wo gerade eine erneute Runde des Umzuges zu beginnen schien, denn plötzlich waren in jeder Straße noch mal beleuchtete Wagen mit viel Musik unterwegs, die jeweils eine eigene Party mit sich mit zogen. Auch waren immer wieder Straßen gesperrt, so dass ich im ersten Anlauf gar nicht dorthin kam, wo ich hinwollte, was aber nicht weiter schlimm war, so konnte ich noch ein paar weitere, mir bis dato unbekannte Straßen erkunden. Als ich dann doch den Weg zu diesem Food Market fand, war in diesem neben einem mehrstöckigen - wie der Name schon sagt - Food Market doch tatsächlich auch ein Supermarkt, in dem es ganz normale Produkte zu kaufen gab und tatsächlich auch alkoholfreies Bier! Ich kaufe zwei 0,33er Dosen und noch eine Tüte Chips, da mir nichts Besseres einfiel, was ich heute Abend noch essen konnte. Großartig hungrig war ich zwar nicht, aber so wahnsinnig ergiebig waren diese Pizzaschnitte und dieses Pizza Gebäck von heute Mittag auch nicht, was ich mir bei der Rückkehr vom Popeye Village gekauft hatte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Danach schaute ich mir das ein oder andere Spektakel noch eine Weile an, bevor es mir dann aber doch zu viel wurde und ich mich auf den Irr- und Umweg zurück zum Hotel machte. Denn dank der Straßensperren war ein direkter Weg ja nicht möglich.</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Tag 4/Abreise, 11.02.2024:</span></span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für den letzten Tag hatte ich mir den Wecker etwas später gestellt und ließ es gemütlich angehen. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich ja ohnehin nur noch den Vormittag hatte und daher nicht (weit) aus Valetta rausfahren konnte, gab es ja ohnehin nicht mehr viel zu tun.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich nochmal lecker gefrühstückt und meinen Koffer gepackt hatte, gab ich den zur Aufbewahrung im Keller des Hotels ab und machte mich auf zur letzten Runde durch Valetta.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich die Kuppel der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karmelitenkirche_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Karmelitenkirche</a> bisher nur von überall gesehen hatte, wollte ich heute noch dorthin. Das war nicht weit vom Hotel und ich musste einfach nur bergab laufen. Allerdings wäre ich beinahe daran vorbei gelaufen, da ich vor lauter drauf achten, wo ich hintrete, im vielen sandstein-beige rings um mich herum gar nicht merkte, dass ich schon da bin. Zumal die Kirche auch nicht separat steht, sondern sich in einem Gebäude-Carré befindet. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Also nochmal 2 Schritte zurück und hinein. Es kostete weder Eintritt, noch fand gerade eine Messe statt - immerhin war es Sonntagmorgen - und so konnte ich mir den Marmorverzierten Innenraum ansehen und ein paar Fotos machen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In einer Nebenstraße kam ich im Anschluss noch an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prokathedrale_St._Paulus" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">St. Pauls Pro-Cathedral</a> vorbei, allerdings waren dort sämtliche Türen verschlossen, so dass ich sie mir nicht von innen ansehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Stattdessen fotografierte ich eben die leere, rote Telephone-Zelle, die davor/daneben auf dem Independence Square steht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Von denen stehen übrigens einige in Valetta herum und sie zauberten mir immer wieder ein leichtes Grinsen ins Gesicht. Genauso wie die roten Standbriefkästen, von denen es ebenfalls etliche gibt und von denen ich einen besonders fotogenen schon gleich am ersten Abend fotografiert habe:</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><a href="https://maps.app.goo.gl/MSvY5MusDvJp4DBi9" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://maps.app.goo.gl/MSvY5MusDvJp4DBi9</a></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es sind halt doch immer noch britische Spuren zu finden.</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Von dort - dem Standort der roten Telefonzelle - war es dann nicht mehr weit bis zum Meer(blick) und ich setze meine Sonntagswanderung "talwärts" fort.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich spazierte die "Triq Marsamxett" Straße eine Zeit lang hin und her und genoss von dort aus die Sicht auf das "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Manoel" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fort Manoel</a>" auf der anderen Seite, sowie die Boote und Yachten an ihren Anlegegestellen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da man überall dort, wo es talwärts ging, auf dem Rückweg auch wieder berghoch muss, schaute ich nach, ob es denn keine Bushaltestelle des "Ringbusses" gibt, mit dem ich wieder hoch fahren könnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Natürlich gab es eine Haltestelle und es gab auch einen Abfahrtsplan, was es aber mal wieder nicht gab, war der Bus. Nachdem ich eine halbe Stunde umsonst gewartet hatte (15 min vor der angezeigten Abfahrt, bis 15 min danach), machte ich mich eben zu Fuß auf den Rückweg.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dabei entdeckte ich, dass sich hier irgendwo auch das "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teatru_Manoel" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Teatru Manoel</a>" befinden muss, eins der ältesten Theater in Europa.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auch da würde man, wenn mans nicht wüsste, bei nicht genauem hinsehen schnell vorbeilaufen, weil es sich ebenfalls Sandstein-beige-farben getarnt, mitten in einem Häuserblock in der Gasse versteckt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Allerdings ist die Außenfassade des Gebäude renoviert, so dass sie nicht mehr dem Foto von Wikipedia entspricht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem auch dieser Punkt abgehakt war, stand als nächstes noch ein Besuch des "<a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/malta/malta/valletta/st-george-square-valletta.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">St. Georges Place</a>" auf meinem Plan, den ich zwar nicht betreten konnte, da er aufgrund der Karnevalsaktivitäten abgeriegelt war, aber ich wollte mir ansehen, welche Aktivitäten dort heute morgen stattfanden, bzw. wie diese Tänze aussehen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ein weiteres "Schade" dafür, dass ich mitten in den Karnevalstrubel geraten bin ist auch, dass ich dadurch den "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Großmeisterpalast_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Großmeisterpalast</a>" an ebendiesem Platz nicht ansehen konnte. Wobei ich inzwischen in Google Maps gesehen habe, dass sich der Eingang zur Waffen- und Rüstungskammer außerhalb dieses Platzes befindet, den hätte man evtl. erreichen können (wenn sie während dieser Zeit überhaupt geöffnet gewesen wäre, das weiß ich nicht).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Party war schon in vollem Gange - wie überhaupt in allen großen Gassen - und ich machte für meine Mutter ein paar Fotos, bzw. wies sie darauf hin, dass sie hier evtl. über die Webcam zuschauen könnte, wenn sie möchte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Sie fand es nämlich nach wie vor sehr witzig, dass ich als Karnevalsmuffel auf meiner Flucht mittendrin gelandet bin.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anschließend kämpfte ich mich auf meiner letzten Runde noch ein wenig durch die vollen Gassen und kam dabei auch noch an der "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_St_Catherine_of_Italy" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kirche der hl. Katharina von Italien</a>" vorbei, wo ich ebenfalls noch einen Blick hinein warf.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das gleiche gilt für die "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Our_Lady_of_Victory_Church_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Maria vom Siege</a>"-Kirche, die sich genau gegenüber befand, auch da schaute ich bei freiem Eintritt noch kurz hinein.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">So langsam rückte die Zeit immer mehr vor und der Abschied war in Sicht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich verbrachte noch ein wenig Zeit an der Ecke des "Wembley Stores", von wo aus ich die "<a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/malta/malta/valletta/valletta-republic-street.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Republic Street</a>" hinunter sah, in der sich 2-3 Karnevalswagen ihren Weg Richtung "Parlamentplatz" bahnten.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Allerdings konnte ich diesen Weg nicht zu Ende verfolgen, da ich um 12 h zum Hotel zurück musste, wo mich um 12:15 h der <a href="https://maltatransfer.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Airport-Transfer</a> abholte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich mein Köfferchen aus dem Kabuff geholt hatte, wartete ich gespannt vorm Hotel, ob das abholen klappt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich machte noch ein Foto des bereits erwähnten fotogenen Briefkastens bei Tageslicht und dann sah ich auch schon, wie ein weißer Sprinterbus langsam in die Straße abbog. Wenige Minuten nach der vereinbarten Abholzeit, aber immerhin!</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich weiß nicht, obs aufgrund der Straßensperren oder aufgrund der Einbahnstraßen war, jedenfalls musste er noch einige Gassen in Malta durchfahren, bevor wir die Stadt verließen und es zum Flughafen ging.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich der einzige Fahrgast im Bus war, war das eine sehr komfortable Privatfahrt.</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Natürlich war ich wie immer viel zu früh am Flughafen. Aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut und bin immer lieber ziemlich früh da. Und da ich es für heute nicht einschätzen konnte, wie das mit den abgesperrten Straßen klappt, ging ich erst recht auf Nummer sicher.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da es ja keinen Unterschied macht, ob ich vor oder hinter dem Securitycheck die Zeit totschlage, wollte ich schon mal dort hin, als ich im öffentlichen Bereich alles abgeklappert hatte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Allerdings zeigte mir das Display an der Schranke an, dass ich zu früh sei und so musste ich noch warten, bis der Check-in bei LH eröffnet war, ehe ich in den Sicherheitsbereich umziehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dort suchte ich dann verzweifelt nach einer Möglichkeit, noch etwas zu essen oder etwas zu essen zu kaufen, was ich unterwegs im Flieger essen könnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Leider war die Auswahl äußerst gering und teuer (ein Königreich für eine Brezel!) und da ich nicht einsah, 8-9 € für ein Sandwich auszugeben, blieb es am Ende bei 7 € für eine halbe, relativ trockene und fade Pizza Margherita. Und einer Packung Kekse für unterwegs.</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dann hieß es warten, lesen, Handy laden und auf die Anzeigetafel schauen, ob es bei dem auf der Boardkarte bereits angekündigten Gate bleibt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es blieb und zu meiner Verwunderung wurden dort vorm Einstieg ALLE Trolleys und größere Taschen/Rucksäcke gewogen. Und ich lag mit 7,9 kg genau im Limit von den inkludierten 8 kg! ?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im Gegenteil zum Hinflug blieb hier alles im zeitlichen Rahmen und so ging es pünktlich zurück nach Frankfurt.</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zum Glück hatte ich mir am Abreisetag ja morgens die Stelle mit der Shuttle-Haltestelle markiert, so dass ich nach der Ankunft direkt dort hingehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Naja fast. Auch hier machte ich meine extra-km und war schon am verzweifeln, aber dann merkte ich, dass ich zwar in die richtige Richtung unterwegs war, allerdings auf der falschen Ebene.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als ich auch da richtig war, war das Auffinden des Abfahrtspunktes kein Problem mehr. ?</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Fazit: Malta ist eine schöne kleine Insel, bzw. Valetta eine schöne kleine Stadt, auf der man sicherlich und durchaus noch viel mehr sehen und machen kann, als ich das in diesen 3 Tagen getan habe. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich mir bei meiner nächsten Reise über den nächsten Karneval vorher genauer anschaue, wie es am jeweiligen Urlaubsort ist. ? Man lernt auf Reisen ja dazu.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Gefreut haben mich insbesondere die noch vorhandenen englischen Einschläge - z. B. Briefkästen, Telefonzellen, Linksverkehr - und dass man Anfang Februar schon zeitweise im T-Shirt herum laufen konnte. Auf den Webcams, die ich mir vor der Reise schon ausgiebig angesehen hatte, um herauszufinden welche Jacke ich am besten mitnehme, waren auch schon etliche Leute in kurzen Hosen zu sehen. Ich hatte ursprünglich auch eine 7/8 Hose im Koffer, entschied mich dann aber doch im letzten Moment dafür, stattdessen eine dünne Jeans einzupacken. Ich habe es nicht bereut.</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachtrag: die eingangs erwähnten 30 €, die Lufthansa mir erstattet hat, wurden inzwischen auch auf der Kreditkarte gut geschrieben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zusätzlich hatte ich beim googeln, ob es irgendwelche Schadensersatzansprüche gibt, weil der Hinflug so viel Verspätung hatte gelesen, dass mir dafür theoretisch 400 € zustehen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich zum ersten Mal mit so etwas konfrontiert war und keine Ahnung hatte, welche dieser Agenturen, die das Eintreiben übernehmen würden seriös ist, habe ich noch weiter gegoogelt und bin dabei darauf gestoßen, dass man als ADAC-Mitglied bei "myflyright" Rabatte bei der Provision bekäme und bei Erfolg "nur" 17 % Provision zahlen müsse, statt bis zu 35 %.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich stand kurz vor der Überlegung, ob ich es selbst mache oder machen lasse, entschied mich dann aber dafür es machen zu lassen. Denn von diesen 400 € wäre jeder Euro ein nettes Taschengeld, das so nie eingeplant war, von daher kann ich auch damit leben, wenn im Erfolgsfall nur rd. 320 € übrig bleiben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich habe also am 12.02. myflyright damit beauftragt, die Forderung durchzusetzen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Mal schauen, ob das klappt und wie lange es dauert. Ich werde es ergänzen, wenn ich in ein paar Wochen mehr weiß.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anbei (m)ein "kleiner" Reisebericht aus Malta, falls es "da draußen" jemand interessiert. :-)</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Tag 1, Anreise:</span></span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">So ganz rund liefen Anreise und auch schon die Buchung des Fluges nicht:</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">die Flugbuchung hatte ich mit Paypal bezahlt und der Betrag wurde dort auch als abgebucht angezeigt, allerdings lies die Bestätigung des Fluges auf sich warten.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als diese auch am folgenden Tag nicht kam, rief ich bei Lufthansa an: ja, es hätte techn. Probleme gegeben (klar…), die Kunden hätten in den letzten Tagen keine Benachrichtigung erhalten, aber sie sähe gerade etwas anderes, die Buchung sei gestoppt worden, weil die Zahlung nicht durchgegangen sei. Auf meine Frage, wie das sein könne, wo sie doch bei Paypal als getätigt angezeigt wird, wusste sie dann auch keinen Rat, sie könne mir daher anbieten, dass sie die Buchung dort fortführt, wo sie gestoppt wurde, ob ich eine Kreditkarte hätte, oder ich könne sie selbst neu machen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich das gleiche nicht nochmal haben wollte und auch nicht sicher war, ob sich inzw. evtl. der Preis erhöht hat, bat ich die Mitarbeiterin die Buchung dann gerade zu Ende führen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da es dabei ein wenig dauerte, bis die KK akzeptiert wurde und sich die Dame auch vertippt hatte, schaute ich unmittelbar nach der Buchung ins Banking, ob dort auch der richtige Betrag (160,nochwas €) angezeigt wird. Dem war nicht so, denn der angezeigte Betrag lag bei 190,nochwas, also 30 € mehr.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Also rief ich wieder bei LH an und fragte nach, woher das kommt, man hatte mir doch angeboten, den Flug für den gleichen Preis zu Ende zu buchen, an dem es abgebrochen wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass sei die Servicepauschale für die Telefonbuchung, ob man mir das nicht mitgeteilt hätte. Das hatte man nicht und wenn, dann hätte ich meine Buchung selbstverständlich allein erneuert.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dann solle ich mich bitte an die Beschwerdestelle wenden.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Gesagt, getan – bzw. so einfach war diese gar nicht zu finden – und so teilte ich dieser meine Beschwerde mit. Es kam auch zeitnah eine Rückmeldung, dass sie meine Beschwerde entgegengenommen haben und mir den Betrag aus Kulanz am Ende der Reise erstatten, ich solle mich danach an die mir im folgenden mitgeteilte E-Mailadresse wenden.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Spoiler: das habe ich am Tag nach der Rückkehr auch getan und es wurde mir noch am gleichen Tag mitgeteilt, dass der Betrag soeben gutgeschrieben worden wäre. Zum Zeitpunkt, als ich diesen Text schrieb (3 Tage später) ist er aber noch nicht gebucht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und um der Sache dann noch eine weitere Würze zu geben, wurde wenige Tage vor meiner geplanten Abreise ein Streik bei der LH angekündigt, der bis morgens um 7:10 h gehen sollte – knapp 3,5 h vor meinem Abflug.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und überhaupt, irgendwie begann der Tag nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte: ich wusste zwar, dass das Parkhaus („<a href="https://www.parkhausplatzhirsch.de/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Platzhirsch</a>“) nicht so zu erreichen war wie normalerweise da sich eine Baustelle direkt daneben befand, dass es allerdings so umständlich anzufahren war, habe ich mir dann doch nicht so vorgestellt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem mich weder die eine Straße noch die andere zum Ziel geführt hat, ganz im Gegenteil, ich bin was weiß ich wo rum geirrt, beim ersten mal kurz vor irgendwelchen Schranken am Flughafen, beim zweiten Mal auf einer Landstraße irgendwo im Wald und dann wurde es mir zu doof bzw. langsam bekam ich doch Sorge, dass mir das alles zu spät wird und so fuhr ich den ganz normalen Weg zum Parkhaus kann ja nicht so schlimm werden mit der Baustelle... Leider musste ich dann feststellen dass die Baustelle direkt an der entsprechenden Ausfahrt des Kreisels begann und die Einfahrt zum Parkhaus lediglich 30 bis 40 m dahinter lag. Ich fuhr zweimal um den Kreisel herum, bog in eine Straße ab und versuchte irgendwie von dort die Einfahrt des Parkhauses aus anderer Richtung zu erreichen, was mir aber leider aufgrund der Örtlichkeit nicht gelang. Da mir das langsam zu viel wurde und ich die Zeit davon rinnen sah, dachte ich mir jetzt kann kommen was will, die Baustelle ist leer, es ist kein Auto hinter mir (dafür standen in der Zufahrt zum Kreisel aber 5-6 Autos), und ich hoffte, dass mich keiner sah, denn ich bog am Kreisel in die Baustelle und fuhr leider die 30 bis 40 m entgegen der Einbahnstraße. ? Zum Glück kam wir kein Auto entgegen und die Gräben der Baustelle waren auch schon zugeschüttet, so dass ich zur Not zwischen die Barken hätte ausweichen können. War nicht schön und natürlich auch nicht erlaubt, aber ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen. Im Parkhaus musste ich dann noch ein paar Etagen hochfahren, bis ich einen Platz fand und mich im Anschluss an den Treffpunkt zum Shuttlebus begeben konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dass ich dort ja auch noch warten muss, bevor ein Bus kommt und der ja auch noch eine Zeit bis zum Flughafen fahren muss, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Meine (unnötige) Panik den Flieger nicht zu erreichen wurde dadurch nicht geringer.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als der Bus dann am Flughafen an der entsprechenden Ausstiegs-Haltestelle am Flughafen ankam, machte ich noch schnell ein Foto und markierte mir den Standort, um bei der Rückreise die entsprechende Haltestelle wieder zu finden. Ich wusste nämlich von einer früheren Tour, dass ich damals umhergelaufen bin, bis ich diesen Punkt wieder fand, weil er doch etwas versteckt liegt (meiner Meinung nach) und auch nicht ausgeschildert ist.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich mich bei den LH Servicemitarbeiterinnen erkundigt habe, ob ich noch irgendwas machen muss, oder mit meinem Handgepäck und bereits online eingecheckt direkt zum Gate gehen kann, machte ich mich auf den Weg dahin.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Am Security Check hatte dann erstmal das Gerät einen Systemfehler und es dauerte eine Weile bis das Gepäck durchleuchtet werden konnte. Es war an diesem Morgen einfach der Wurm drin aber der große Wurm sollte erst noch kommen…</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dafür, dass bis wenige Stunden vorher noch gestreikt wurde, lief es eigentlich erstaunlich glatt. Das Boarding begann auch relativ pünktlich und ich freute mich schon, dass der Streik gar keine Auswirkungen auf meinen Flug hat. Aber ich war ja noch nicht im Flieger es konnte ja noch viel passieren…</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als mein Shuttlebus dann am Flieger ankam, stand dort noch der vorherige Bus. Unser Fahrer reihte sich hinten dran an ein und ich ging davon aus, dass es sich eigentlich nur noch um wenige Minuten handelt, bis wir vom gut aufgewärmten Bus in den Flieger wechseln können. Weit gefehlt. Nachdem ein paar Minuten vergangen waren, in denen nichts passierte, machte der Fahrer die Durchsage, dass noch ein Crew Mitglied fehle, welches sich aber am anderen Ende vom Flughafen befände und es noch ca. 20 Minuten dauern könne, bis diese Person hier wäre. Leider müssten wir so lange im Bus warten. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn es inzwischen nicht so furchtbar warm und stickig im Bus gewesen wäre und wenn er wenigstens die Heizung ausgemacht hätte. Irgendwann fing ich dann an mich an der noch kühlen Scheibe abzukühlen, denn ich fand es wurde langsam unerträglich und auch eigentlich auch unzumutbar.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem das Crew Mitglied dann endlich eingetroffen war und der Bus vor uns aussteigen durfte und in den Flieger wechseln konnte, fuhr unser Bus im Anschluss wenige Meter vor und ich freute mich schon, dass endlich die Tür, die genau vor mir war, aufgehen würde. Aber nein, dann kam die Durchsage des Busfahrers, da ja heute so ein Schietwetter wäre (es regnete in Strömen) dürfen wir heute nur durch die vordere Tür aussteigen, welche sich auch direkt vor der Treppe befand, dann würden wir auch nicht ausrutschen, wenn wir nur durch eine Tür aussteigen (Hä?).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Aber immerhin ging es jetzt endlich schon mal in den Flieger es konnte sich eigentlich nur noch um Stunden handeln. Leider im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dann fehlte noch irgendein Helfer oder ein Besatzungsmitglied, jedenfalls dauerte es da noch weitere 20 Minuten und dann noch weitere 20 Minuten und dann noch weitere 20 Minuten und so zog sich das Ganze bis 14:30 Uhr. Denn der Flieger, der eigentlich um 10:35 Uhr starten sollte, ging letztendlich um 14:30 Uhr in die Luft!</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dies bedeutete, dass ich den geplanten Nachmittag in Valetta schon mal komplett in die Tonne kloppen konnte. Eigentlich wäre ich nämlich schon um kurz nach 13 Uhr gelandet, sodass ich noch einen schönen Nachmittag gehabt hätte, um schon mal die nähere Umgebung zu erkunden. Aufgrund der Verspätung landete der Flieger dann nämlich erst nach 17 Uhr.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich ja kein Aufgabegepäck hatte, konnte ich gleich Richtung Ausgang spurten, um mir die Fahrkarte für die nächsten Tage zu kaufen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der Einfachheit halber kaufte ich mir für 25 € die „Explore Card“ für 7 Tage, da diese die einzige war, die eine „Flat“ hatte, alle anderen Karten mussten aufgeladen werden. Bei einem Fahrpreis von 2,50 € je Fahrt (und Busse, die nicht immer kamen) glaube ich allerdings nicht, dass ich diese "aufgebraucht" habe. Wie ich später sah, hätte man die Fahrt jeweils auch cashless per Visa bezahlen können, das wäre auch einfacher gewesen.</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und wenn mal schon mal Scheiße am Fuß hat, hat man Scheiße am Fuß, denn hier verlief auch nicht alles so wie geplant. Eigentlich sollte um 17:17 Uhr ein Express-Bus (X4) nach Valletta fahren, aber plötzlich war es 17:20 Uhr und kein Bus weit und breit (zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass 3 Minuten Abweichung kaum der Rede wert sind, zu Hause ist es ja eigentlich auch nicht anders). Ich schaute in die Öffi-app welchen Bus es außerdem gibt und fand heraus, dass um 17:40 Uhr an einer Bushaltestelle eine Straße weiter ein ganz normaler Linienbus nach Valletta fährt. Also machte ich mich auf den Weg dorthin.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der kam auch pünktlich und als ich einstieg und meine am Flughafen gekaufte Fahrkarte an den Kartenleser hielt gab diese eine Fehlermeldung von sich. Und der Fahrer meinte "no Balance". Ich wusste nicht wirklich, was er meinte bzw. ich wusste nicht, wie die Karte funktioniert ob man die nur vorzeigen muss oder auch an den Leser halten muss, aber ich fragte dann ob ich die Fahrkarte auch bezahlen könnte, aber er winkte mich einfach durch. Man kann ja auch mal Glück haben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für den kommenden Morgen war mein Plan, als erstes eine Verkaufsstelle aufsuchen und mir erklären lassen ob das ein Fehler auf der Karte war oder ob ich diese gar nicht an den Reader halten muss.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als der Bus endlich in Valletta ankam, war es inzwischen richtig dunkel, eine halbe Stunde vorher am Flughafen war es noch schön hell. Ich ließ mir von Google Maps den Weg zum <a href="https://www.osbornehotel.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hotel</a> zeigen - den ich auch ohne Probleme fand - stellte meine Sachen im Zimmer ab und begab mich auf den ersten Erkundungsgang. Eigentlich suchte ich einen Supermarkt, indem ich noch eine Flasche Wasser kaufen konnte, gerne auch etwas zum Essen, doch ich fand nichts. Da ich aber, als ich vorher aus dem Bus ausgestiegen bin, ein paar „Imbissbuden“ am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tritonenbrunnen_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Tritonenbrunnen</a>-Platz gesehen habe, ging ich dorthin, um zu schauen, was es dort gibt. Ich entschied mich für ein Stück Pizza und eine mit Ricotta gefüllte Teigtasche. Beides zwar relativ günstig (1,50 die Pizza, 0,80 die Tasche), die Pizza war auch richtig gut, aber das Ricotta Teilchen war ziemlich trocken, weshalb ich auch kein weiteres mehr gekauft habe. Eine Flasche (leider stilles) Wasser hatte ich vorher noch in einem Shop („<a href="https://www.thewembleystore.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wembley Store</a>“) gekauft und somit war ich eigentlich versorgt. Ein alkoholfreies Bier, das ich gerne noch getrunken hätte, konnte ich allerdings nirgends auftreiben. Also machte ich mich auf den Weg zurück zum Hotel und der erste, leider sehr verkürzte Tag war vorbei.</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Tag 2, 09.02.2024:</span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem der erste Tag wegen der verspäteten Anreise kaum noch nutzbar war, wollte ich am ersten Morgen ganz früh starten. Dazu stellte ich mir schon für 7:15 Uhr den Wecker und war auch relativ ausgeschlafen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Frisch geduscht und am Frühstücksbuffet gestärkt (an dem es wie immer alles gab, was das Herz begehrte, außer Hafer- oder Mandelmilch) machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof wo ich hoffte eine Fahrkartenverkaufsstelle anzutreffen, denn ich wollte das Problem mit dem "no Balance" geklärt wissen, bevor ich es beim erneuten Einsteigen in den Bus nochmal habe.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Dame am Fahrkartenschalter erklärte mir, dass die Karte erst 10 Minuten nach dem Kauf freigeschaltet würde und es jetzt funktionieren würde. Zwar war gestern zwischen dem Kauf und dem Einstieg in den Bus definitiv mehr als 10 Minuten vergangen, aber dass die Zeitangaben hier nicht so genau sind, sollte ich immer wieder merken.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich wollte dann auch gleich ausprobieren, ob es wirklich funktioniert und machte mich schlau welches die Linie ist, die quer durch bzw. rund um Valletta fährt und siehe da, die nächste Fahrt sollte in wenigen Minuten beginnen und ich stand fast in unmittelbarer Nähe der Abfahrtstelle. Tatsächlich, die Karte gab grünes Licht und ich war beruhigt. Die Fahrt durch Valletta ist allerdings alles andere als rückenschonend, denn wenn nicht gebremst oder durch ein Schlagloch geheizt wird, ist es ein "Geschwindigkeitsbegrenzungshubel", der einem einen Schlag in den Rücken versetzt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich fuhr bis an den äußersten Zipfel von Valletta und stieg dort aus, um die Gegend zu erkunden. Nach wenigen Minuten erreichte ich das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_St_Elmo" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fort St. Elmo</a>, das ganz interessant aussah und mit 10 € Eintritt auch noch erschwinglich war. Dort hielt ich mich eine Zeit lang auf, bevor ich mich dann auf den Weg zum Parlament machen wollte, wo es eine Webcam gibt, die auf eine bestimmte Stelle zeigt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zufälligerweise ergab es sich nämlich damals in Athen, dass meine Mutter zu Hause am Rechner saß als ich dort unterwegs war, und wir machten uns einen Spaß daraus, dass ich von der Stelle, wo die Webcam hin filmte, winkte und sie zu Hause ganz begeistert war, dass sie mich von dort aus sehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die <a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/malta/malta/valletta/parliament-of-valletta.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Webcam am Parlament</a> filmt nämlich auch auf einen gut erkennbaren Platz bzw. eine Treppe und von dort aus wollte ich winken.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Doch auf dem Weg dorthin kam ich zufälligerweise noch an den „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Upper_Barrakka_Gardens" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Upper Barracka Gardens</a>“ vorbei und da es kurz vor 12 Uhr war, kam ich gerade pünktlich zu „Saluting Battery“, einer Zeremonie, bei der jeweils um 12 h und um 16 h ein Kanonenschuss abgegeben wird.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das wollte ich natürlich grad noch mitnehmen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In online Reiseführern wurde erwähnt, dass man das ganze am besten von oben betrachtet, doch als ich die Menschenmengen sah, die dort schon am Geländer standen, blieb ich auf der unteren Plattform, wo man auch in unmittelbarer Nähe der Kanonen stand (dort kostete es aber 3 € Eintritt).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Leider war es dort sehr windig, so dass ich den Kragen gar nicht hoch genug ziehen konnte. Um etwaigen Mittelohrentzündungen zu entgehen, packte ich mir vorsichtshalber noch ein Stück Tempo in beide Ohren, jetzt fühlte sich der Wind auch schon nicht mehr so schlimm an. Es wurden zwei Kanonen gefüllt, was mich irritierte, da immer nur von einer die Rede war. Aber nachdem der Schuss abgegeben wurde, wurde die zweite Kanone wieder geleert und das Spektakel war beendet.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich verließ die untere Plattform und begab mich weiter nach oben, wo ich den Park von der Rückseite her betrat, an dessen Geländer sich die Leute zum Kanonenschuss aufgereiht hatten. Hier befand sich dann auch der Aufzug der zu den „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lower_Barrakka_Gardens" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lower Barracka Gardens</a>“ fährt und ich nutzte gerade die Gelegenheit, eine Runde mitzufahren.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich unten nicht weiter etwas zu erledigen hatte, machte ich nur ein Foto und stieg wieder ein, um nach oben zu fahren. Von dort aus machte ich mich dann zwar auf den Weg zur "Webcam-Treppe", da aber sowohl der Akku vom Handy, als auch von der Uhr leer war, entschied ich mich doch erst noch mal zum Hotel zu gehen und beides aufzuladen. Nachdem das erledigt war, machte ich mich auf den kurzen Weg zum verabredeten „Winkepunkt“ und unterhielt mich von dort mit meiner Mutter auf WhatsApp, während ich gleichzeitig über die Webcam nach Hause winken konnte und ihr Bilder schickte, wie es von der anderen Seite der Cam aussieht. ?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dieses Spielchen dauerte etwa 10 Minuten dann verabschiedete ich mich, weil ich langsam hungrig wurde und es so langsam Zeit für ein Mittagessen war. Ich suchte mir in der Öffi App eine Verbindung, mit der ich möglichst nah zum Hard Rock Café fahren könnte, doch das super Busangebot lies mich mal wieder im Stich, indem kein Bus kam. Also blieb mir nichts anderes übrig als mich zu Fuß auf den Weg zum Hard Rock Café zu machen und dieser Weg war gar nicht so kurz. Allerdings kam ich auf der Strecke nochmal am Aufzug vorbei, so dass ich den Höhenunterschied auf dem Rückweg damit erleichtern konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Servicekraft gab mir dann die Speisekarte, doch ich hatte mich ja im Voraus schon für meinen geliebten Nacho-Auflauf entschieden, den es hier natürlich auch gab. Als mir eine zweite Servicekraft meine ebenfalls bestellte Cola brachte, sagte sie, dass in 8 Minuten die Happy Hour beginnen würde, wenn ich so lange noch mit der Bestellung meines Essens warten würde, würde mich dieses nur den halben Preis kosten oder ob ich es eilig hätte. Ich hatte es nicht eilig, sondern hatte Zeit und mir kam es auf die 8 Minuten nicht an, so dass ich dieses Angebot gerne annahm. Nachdem die 8 Minuten vorbei waren, kam sie noch mal zu mir und teilte mir mit, dass meine Bestellung soeben eingeloggt wurde. Das fand ich sehr nett, dass ich auf dieses Happy Hour Angebot aufmerksam gemacht wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als meine Nachos dann serviert wurden waren sie so lecker wie immer und da sie mich ja nur den halben Preis kosteten, „gönnte“ ich mir noch eine zweite Cola. Gekostet hat mich das Ganze am Ende 12,38 € und schmeckte bestimmt wesentlich besser als die Dreiecks-Sandwichs, die ich mir vorher in der Foodhall von M&amp;S angeschaut hatte und die doch tatsächlich 4,95 € bzw. 7,95 € kosten sollten. Das Geld war also beim HRC wesentlich besser angelegt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anschließend machte ich mich nochmal auf den Weg zur Innenstadt und es hätte zwar eine Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite gegeben, aber diese war mal wieder nur Deko, denn es kam kein Bus. Also hieß es wieder laufen, aber zum Glück nur bis zum Aufzug. Als ich oben ausstieg und noch mal den Blick auf den „Saluting Battery Bereich“ hatte, war da gerade die zweite Aktion für 16 Uhr im Gange und es dauerte nur noch wenige Sekunden, bis es so weit war; das war Timing! So sah ich das Ganze auch nochmal von oben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zum Ausklang des Tages hatte ich einen Stadionbesuch auf meiner Liste stehen. Das gute an einem so kleinen Land ist, dass man einen Großteil der Liga-Spiele hätte erreichen können, da sie auch alle nur in 2 verschiedenen Stadien ausgetragen wurden.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Um aber nicht unnötig Besichtigungszeit zu verplempern (Samstags fanden die Spiele um 14 h und 16:15 h statt), hatte ich mich schon im Voraus für das Freitagsabendspiel <a href="https://www.kicker.de/fc-valletta-gegen-birkirkara-2024-maltese-premier-league-4897005/schema" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">FC Valetta gegen FC Birkirkara</a> entschieden, welches um 19 h im Nationalstadion ausgetragen wurde.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Also machte ich mich jetzt schon mal auf den Weg zum Hotel da es sich nicht mehr richtig lohnte noch irgendetwas anzusehen. Sollte ich zum früh am Stadion sein würde es dort schon irgendwas geben, womit ich die Zeit vertreiben konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Doch ich hatte die Rechnung mal wieder ohne den Busbetrieb gemacht, denn die ausgewählte Linie erschien mal wieder nicht, sodass ich mit einem späteren Bus fahren musste und erst knapp 30-35 Minuten vor Anpfiff in der Nähe des Stadions ankam.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das schlechte an so einem Land ist nämlich auch, so kurz die Entfernung auch ist (vom Busbahnhof bis zum Stadion ca. 13 km), man braucht ewig, wenn die Infrastruktur ( Verlässlichkeit der Busse und hohes Verkehrsaufkommen auf den schlechten, engen Straßen) nicht stimmt. Und so dauerte die Busfahrt dorthin gute 45 min.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Verbindung sah vor, dass ich kurz vorm Stadion umsteigen muss, um von dort die restlichen ca. 2 km mit einem weiteren Bus zum Stadion zu fahren</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Aber es war ein weiteres mal so, dass der angezeigte Bus nicht zu kommen schien.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Bevor ich also noch länger dort herum stand und noch später zum Stadion kommen würde, machte ich mich zu Fuß auf zum Stadion. Da die Flutlichter von hier aus schon zu sehen waren, konnte das ja nicht so weit sein.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das täuschte allerdings gewaltig. Es war ein gefühlt ewig langer Marsch über eine Straße ohne Fußgängerweg, rechts und links Felder, dann weiter zwischen Brachland, Baustellen und irgendwelchen Hallen – im Stockdunkeln nur beleuchtet von Straßenlaternen, wohlgemerkt - und zum ersten Mal bei solchen Aktionen fragte ich mich, ob das wirklich nötig ist, denn schön war diese Gegend im Dunkeln nicht. Der Weg zog sich furchtbar dahin und am Ende musste ich noch halb um das Stadion herum, bis ich endlich einen Eingang und die Kasse fand. Für 10 € gab es dann einen Sitzplatz und für weitere 3,80 € kaufte ich noch eine Cola und eine Mini Dose Pringles. Da ich zum Schluss mehr oder weniger fast zum Stadion gerannt bin, war der Durst groß. Der Betrieb bzw. der Zuschauerandrang hielt sich in Grenzen und das große Stadion war nur spärlich besetzt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es wurde ein einigermaßen ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Vorteil auf der Seite der Heimmannschaft doch ein Tor sollte nicht fallen. Bis in der <a href="https://vallettafc.net/2024/matchday-16-valletta-0-birkirkara-1/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">90 Minute ein Spieler der Gäste</a> einen unerwarteten Treffer landete.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anhand der „Jubelsituation“ in dem Moment stellte ich fest, dass ich anscheinend auf der „Gästetribüne“ saß, was mir bis dahin, warum auch immer, gar nicht aufgefallen war.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">War ja auch egal, mir ging es ja nur um das Spiel als solches.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für den Rückweg hatte ich mir eigentlich vorgenommen diesen komischen Weg durch dieses komische Gelände nicht mehr laufen zu müssen, doch es blieb mir nichts anderes übrig als noch mal zur vorherigen Bushaltestelle zu laufen, da es keine andere Möglichkeit gab. Und die Strecke war auf dem Rückweg auch nicht schöner, ganz im Gegenteil.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da mir die Bus-App als Abfahrtspunkt etwas anderes anzeigte als sich das eigentlich vor Ort darstellte, traute ich der Sache nicht, ob ich jetzt hier mitten im Nirgendwo in der Nacht herumstehe und wieder auf einen Bus warte, der nicht kommt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich öffnete die Bolt bzw. Uber App um zu schauen was eine Fahrt mit dem Taxi kosten würde. Die günstigste Fahrt lag bei 10,80 € und ich ließ mich trotz vorhandener Busfahrkarte nicht zweimal bitten und buchte dieses Auto. Der Fahrer war auch kurz darauf schon da und fragte mich, da er mich an der Bushaltestelle abholte, ob ich keine Lust hatte Bus zu fahren. Auf meine Antwort, dass es mir zu lange dauere, auf den Bus zu warten meinte er, „this is a never ending story in this country“. Also lag es nicht an mir, dass ich so viele Busfahrten verpasste, wenn sie ja gar nicht erst stattfanden oder nicht zu den angegebenen Zeiten kommen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich ließ mich bis zum Tritonenbrunnen bringen, von wo aus es nur ein kurzer Fußweg bis zu meinem Hotel war. Als ich die Brücke zum Eingang von Valletta betrat, musste sich kurz vorher ein Karnevalsumzug aufgelöst haben, denn es kamen mir etliche Gruppen in Kostümen entgegen und auch ein paar Wagen standen noch herum. So viel zu meiner eigentlich geplanten Karnevalsflucht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Denn das hatte ich auch erst ein paar Tage vor der Abreise gelesen, dass Valetta eine Hochburg des maltesischen Straßenkarnevals ist und dort 5 Tage lang Ausnahmezustand herrscht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Augen auf bei der Urlaubsbuchung. </span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Tag 3, 10.02.2024:</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich gestern schon alles, was ich auf meinem Zettel stehen hatte, besichtigt hatte, außer die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St._John’s_Co-Cathedral" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">St. John´s Co-Kathedrale</a> für die ich ehrlich gesagt keine 15 € Eintritt bezahlen wollte, auch wenn sie auf den Bildern einen interessanten Eindruck macht und etwas von einem Museum zu haben scheint (aber 15 € für eine Kirche?!, auch wenn ich Kirchen als Besichtigungsobjekt mag) und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lascaris_War_Rooms" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lascaris War Rooms</a> , für die mir 14 € ebenfalls zu viel waren, zumal ich ein ähnliches Thema ja schon im Fort St. Elmo gesehen hatte, hatte ich mir abends überlegt, dass es doch tatsächlich eine Idee wäre, doch zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Popeye_Village" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Popeye Village</a> zu fahren.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das hatte ich ursprünglich gar nicht eingeplant, da ich mich hauptsächlich mit Valetta beschäftigen wollte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">So würde ich auch etwas von der Gegend sehen, denn dazu musste ich mit dem Bus einmal quer über die Insel.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auf dem Weg zum Busbahnhof kamen mir an diesem Morgen schon etliche „<a href="https://www.google.com/search?client=opera&amp;q=faasebooze&amp;sourceid=opera&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8#ip=1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Faasebooze</a>“ (wie man im Saarland sagt) entgegen und ich war froh, dass mein Ziel in genau entgegengesetzter Richtung liegen sollte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Aber erst einmal musste ich die Abfahrtsstelle des Busses finden, da ein Teil des Busbahnhofs gesperrt war, weil sich dort wohl die Karnevalswagen aufstellten und woanders hin verlegt wurde. Fast hätte ich mein Ziel schon aufgegeben, doch nachdem ich dann nochmal am Kartenhäuschen nachgefragt hatte, fand ich den Weg zur verlegten Bushaltestelle.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es kam dann tatsächlich auch ein Bus und die lange Fahrt bis ans andere Ende der Insel konnte beginnen. Allerdings musste ich auf dreiviertel der Strecke umsteigen und ich fand mich erstmal in einem Kaff mitten im nirgendwo wieder.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ob ich jemals wieder nach Valletta zurückkommen würde?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der Anschlussbus kam fast prompt, laut Fahrplan wäre er allerdings erst 10 Minuten später dran gewesen. Das sollte mir aber egal sein, solange er wenigstens fuhr. Da die Fahrt dann von der auf Maps angezeigten Route abwich, fragte ich den Fahrer trotzdem, ob das die Linie zum Popeye Village sei, was er zum Glück bejahte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ab dann stimmte die angezeigte Route auch und ich musste einfach nur noch bis zur Endhaltestelle mitfahren. Der Eintritt in das Dorf kostete zwar auch 15 € (Wintereintritt, im Sommer ist es teurer, da beinhaltet der Eintritt aber auch mehr, wie die Nutzung des Strandes und der Liegen z.B.), aber das war besser als dafür eine Kirche zu besichtigen, da es mal etwas völlig anderes war. Leider war es an diesem Morgen sehr windig und ich musste die Kapuze hochziehen und festhalten, an einen Schal hatte ich dummerweise heute nicht gedacht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Kaum hatte man das Dorf betreten trommelten ein paar Darsteller die anwesenden Gäste zusammen und versammelten sie auf einer Tribüne, wo man dann erzählt bekam, dass man einen 20 bis 30 Minuten Film drehen würde und sie dafür Darsteller brauchen. Den Film könnte man anschließend im Dorf-Kino sehen und würde nichts extra kosten, außer wenn man ihn per E-Mail haben wollen würde, wären es 5 € Zusatzkosten. Nachdem sie ihr Bestes gegeben hatten und alles erklärt hatten, standen doch die meisten Leute auf und wollten nicht daran teilnehmen. Das war mein Glück, denn so konnte ich mich ihnen anschließen, es wäre mir nämlich auch nicht recht gewesen, mitzuspielen. Ich sah mir gemütlich die restlichen Häuschen an, checkte zwischendurch in meinen Rückflug ein und gerade als ich mir das Tagesprogramm ansah und sah, dass 10 Minuten später eine weitere Show beginnen sollte und ich schon überlegte, ob ich diese und die folgende ebenfalls noch ansehen sollte oder ob ich mich schon auf den Weg zur Bushaltestelle machen sollte, fing es an zu tropfen. Auf Regen hatte ich so gar keinen Bock und als noch ein paar Tropfen mehr fielen und der Wind sein übriges tat, war die Überlegung fertig und ich verließ das Gelände, um im Eingangsbereich auf den Bus zu warten, in der Hoffnung, dass er auch kommt. Der Regen wurde zwar nicht stärker, der Wind aber auch nicht schwächer und so verbachte ich die folgenden noch gut 45 Minuten unter einer Überdachung hinterm Kassenhäuschen, wo auch das WLAN sehr gut war.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich blickte immer wieder um die Ecke, ob nicht doch schon ein Bus in Sicht ist und war beruhigt, als ich dort noch mehrere Leute stehen und warten sah.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Bei einem der nächsten Blicke um die Ecke waren die Leute aber plötzlich verschwunden und ich mir plötzlich nicht sicher, ob diese schon in den Bus eingestiegen sind, der mal wieder außer der Reihe zu früh kam oder ob diese dort nur standen bis im Kassenhäuschen wieder mehr Platz war.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">10 Minuten bevor der Bus kommen sollte, wagte ich mich aus meinem geschützten Plätzchen hervor und spazierte die wenigen Meter zur Bushaltestelle, wo inzwischen auch wieder weitere Leute standen. Da es zwei Linien mit der gleichen Nummer gab, die im Abstand von 10 Minuten abfahren sollten, hatte ich noch Hoffnung als der erste Bus mal wieder sieben bis acht Minuten nach der angegebenen Zeit nicht erschien. Es kam dann zwar ein Bus dieser Linie, ob es jetzt der verspätete erste oder der verfrühte zweite war, weiß ich nicht, war mir auch egal, die Hauptsache ich komme von diesem Ende der Welt wieder zurück.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auch hier musste ich unterwegs umsteigen und an der Umstiegshaltestelle hieß es mal wieder, kommt einer oder kommt keiner. Es kam tatsächlich einer, wenn auch nicht zu der Zeit, die angezeigt wurde (sondern viel später). Dieser war ziemlich überfüllt, so dass ich die ersten Kilometer im Stehen fahren musste. Da ich eine gute Stunde bis nach Valetta zurückfahren musste, hoffe ich natürlich, dass endlich mal jemand aufsteht und aussteigt und ich einen Sitzplatz bekomme. Irgendwann hatte ich dieses Glück und so ging es mehr oder weniger bequem zurück in die „Stadt“.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auf dem Weg von der verlegten Bushaltestelle bis zur Innenstadt, kamen mir erneut einige Karnevalisten entgegen, einige Wagen standen auch noch herum und ansonsten musste die Party schwer getobt haben, denn die nassen Straßen waren gesprenkelt mit Konfettistreifen. Da ich keinen wirklichen Plan hatte was ich noch machen sollte und in Valetta auch durch den Karneval nicht viel zu machen war, tigerte ich erstmal noch mal durch die Straßen von einer Straßensperre zur nächsten, bis ich mich dann entschied zum Hotel zu gehen und dort zu überlegen was man nachmittags noch machen könnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich verbrachte die Zeit damit ein paar Bilder in die Cloud zu laden und als ich damit fertig war suchte ich mir schon mal eine Busverbindung raus, mit der ich am Sonntag zum Flughafen fahren wollte (ich wollte mir dann nämlich vor Ort schon mal ansehen, wo dieser Bus abfährt, damit ich morgens nicht suchen musste). Im Laufe der Onlinesuche stellte ich fest, dass es auch einen Bustransfer für 6 € geben sollte, das war ja ein akzeptabler Preis im Vergleich zu den Taxikosten oder dem, was das Hotel verlangt hätte, wenn ich über dieses eine Fahrt gebucht hätte (25 €).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich surfte hin und surfte her, da ich herausfinden wollte, ob dieser Anbieter auch seriös ist. Da er sich als offizieller Flughafentransfer bezeichnete, schaute ich auf der Homepage des Flughafens, ob diese Firma dort genannt wird. Sie wurde es, also installierte ich mir die entsprechende App und buchte eine Fahrt bzw. ich wollte eine Fahrt buchen, denn die Angabe zum Abholpunkt irritierte mich zuerst etwas. Auf der Facebook-Seite wurde eine WhatsApp Kontaktmöglichkeit genannt und nachdem ich auch diese Frage dort geklärt hatte (vor lauter nicht erschienenen Bussen oder nur empfohlenen Abfahrtszeiten wollte ich bei der Fahrt zum Flughafen natürlich auf Nummer 100% sicher gehen), stand der Buchung nichts mehr im Wege.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich war bis zum Zeitpunkt des Einsteigens gespannt, ob das auch klappt, aber der Fahrer kam pünktlich bis vor die Tür und ich kam bequem, wenn auch viel zu früh (was aber an mir lag), zum Flughafen (übrigens als einziger Fahrgast in dem kleinen Bus).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe doch noch ein alkoholfreies Bier zu finden und ich außerdem noch etwas knabbern wollte, machte ich mich noch mal fertig und ging noch mal raus in die belebten Straßen, wo gerade eine erneute Runde des Umzuges zu beginnen schien, denn plötzlich waren in jeder Straße noch mal beleuchtete Wagen mit viel Musik unterwegs, die jeweils eine eigene Party mit sich mit zogen. Auch waren immer wieder Straßen gesperrt, so dass ich im ersten Anlauf gar nicht dorthin kam, wo ich hinwollte, was aber nicht weiter schlimm war, so konnte ich noch ein paar weitere, mir bis dato unbekannte Straßen erkunden. Als ich dann doch den Weg zu diesem Food Market fand, war in diesem neben einem mehrstöckigen - wie der Name schon sagt - Food Market doch tatsächlich auch ein Supermarkt, in dem es ganz normale Produkte zu kaufen gab und tatsächlich auch alkoholfreies Bier! Ich kaufe zwei 0,33er Dosen und noch eine Tüte Chips, da mir nichts Besseres einfiel, was ich heute Abend noch essen konnte. Großartig hungrig war ich zwar nicht, aber so wahnsinnig ergiebig waren diese Pizzaschnitte und dieses Pizza Gebäck von heute Mittag auch nicht, was ich mir bei der Rückkehr vom Popeye Village gekauft hatte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Danach schaute ich mir das ein oder andere Spektakel noch eine Weile an, bevor es mir dann aber doch zu viel wurde und ich mich auf den Irr- und Umweg zurück zum Hotel machte. Denn dank der Straßensperren war ein direkter Weg ja nicht möglich.</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Tag 4/Abreise, 11.02.2024:</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für den letzten Tag hatte ich mir den Wecker etwas später gestellt und ließ es gemütlich angehen. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich ja ohnehin nur noch den Vormittag hatte und daher nicht (weit) aus Valetta rausfahren konnte, gab es ja ohnehin nicht mehr viel zu tun.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich nochmal lecker gefrühstückt und meinen Koffer gepackt hatte, gab ich den zur Aufbewahrung im Keller des Hotels ab und machte mich auf zur letzten Runde durch Valetta.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich die Kuppel der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karmelitenkirche_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Karmelitenkirche</a> bisher nur von überall gesehen hatte, wollte ich heute noch dorthin. Das war nicht weit vom Hotel und ich musste einfach nur bergab laufen. Allerdings wäre ich beinahe daran vorbei gelaufen, da ich vor lauter drauf achten, wo ich hintrete, im vielen sandstein-beige rings um mich herum gar nicht merkte, dass ich schon da bin. Zumal die Kirche auch nicht separat steht, sondern sich in einem Gebäude-Carré befindet. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Also nochmal 2 Schritte zurück und hinein. Es kostete weder Eintritt, noch fand gerade eine Messe statt - immerhin war es Sonntagmorgen - und so konnte ich mir den Marmorverzierten Innenraum ansehen und ein paar Fotos machen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In einer Nebenstraße kam ich im Anschluss noch an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prokathedrale_St._Paulus" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">St. Pauls Pro-Cathedral</a> vorbei, allerdings waren dort sämtliche Türen verschlossen, so dass ich sie mir nicht von innen ansehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Stattdessen fotografierte ich eben die leere, rote Telephone-Zelle, die davor/daneben auf dem Independence Square steht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Von denen stehen übrigens einige in Valetta herum und sie zauberten mir immer wieder ein leichtes Grinsen ins Gesicht. Genauso wie die roten Standbriefkästen, von denen es ebenfalls etliche gibt und von denen ich einen besonders fotogenen schon gleich am ersten Abend fotografiert habe:</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><a href="https://maps.app.goo.gl/MSvY5MusDvJp4DBi9" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://maps.app.goo.gl/MSvY5MusDvJp4DBi9</a></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es sind halt doch immer noch britische Spuren zu finden.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Von dort - dem Standort der roten Telefonzelle - war es dann nicht mehr weit bis zum Meer(blick) und ich setze meine Sonntagswanderung "talwärts" fort.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich spazierte die "Triq Marsamxett" Straße eine Zeit lang hin und her und genoss von dort aus die Sicht auf das "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Manoel" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fort Manoel</a>" auf der anderen Seite, sowie die Boote und Yachten an ihren Anlegegestellen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da man überall dort, wo es talwärts ging, auf dem Rückweg auch wieder berghoch muss, schaute ich nach, ob es denn keine Bushaltestelle des "Ringbusses" gibt, mit dem ich wieder hoch fahren könnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Natürlich gab es eine Haltestelle und es gab auch einen Abfahrtsplan, was es aber mal wieder nicht gab, war der Bus. Nachdem ich eine halbe Stunde umsonst gewartet hatte (15 min vor der angezeigten Abfahrt, bis 15 min danach), machte ich mich eben zu Fuß auf den Rückweg.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dabei entdeckte ich, dass sich hier irgendwo auch das "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teatru_Manoel" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Teatru Manoel</a>" befinden muss, eins der ältesten Theater in Europa.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auch da würde man, wenn mans nicht wüsste, bei nicht genauem hinsehen schnell vorbeilaufen, weil es sich ebenfalls Sandstein-beige-farben getarnt, mitten in einem Häuserblock in der Gasse versteckt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Allerdings ist die Außenfassade des Gebäude renoviert, so dass sie nicht mehr dem Foto von Wikipedia entspricht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem auch dieser Punkt abgehakt war, stand als nächstes noch ein Besuch des "<a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/malta/malta/valletta/st-george-square-valletta.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">St. Georges Place</a>" auf meinem Plan, den ich zwar nicht betreten konnte, da er aufgrund der Karnevalsaktivitäten abgeriegelt war, aber ich wollte mir ansehen, welche Aktivitäten dort heute morgen stattfanden, bzw. wie diese Tänze aussehen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ein weiteres "Schade" dafür, dass ich mitten in den Karnevalstrubel geraten bin ist auch, dass ich dadurch den "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Großmeisterpalast_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Großmeisterpalast</a>" an ebendiesem Platz nicht ansehen konnte. Wobei ich inzwischen in Google Maps gesehen habe, dass sich der Eingang zur Waffen- und Rüstungskammer außerhalb dieses Platzes befindet, den hätte man evtl. erreichen können (wenn sie während dieser Zeit überhaupt geöffnet gewesen wäre, das weiß ich nicht).</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Party war schon in vollem Gange - wie überhaupt in allen großen Gassen - und ich machte für meine Mutter ein paar Fotos, bzw. wies sie darauf hin, dass sie hier evtl. über die Webcam zuschauen könnte, wenn sie möchte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Sie fand es nämlich nach wie vor sehr witzig, dass ich als Karnevalsmuffel auf meiner Flucht mittendrin gelandet bin.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Anschließend kämpfte ich mich auf meiner letzten Runde noch ein wenig durch die vollen Gassen und kam dabei auch noch an der "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_St_Catherine_of_Italy" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kirche der hl. Katharina von Italien</a>" vorbei, wo ich ebenfalls noch einen Blick hinein warf.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das gleiche gilt für die "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Our_Lady_of_Victory_Church_(Valletta)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Maria vom Siege</a>"-Kirche, die sich genau gegenüber befand, auch da schaute ich bei freiem Eintritt noch kurz hinein.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">So langsam rückte die Zeit immer mehr vor und der Abschied war in Sicht.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich verbrachte noch ein wenig Zeit an der Ecke des "Wembley Stores", von wo aus ich die "<a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/malta/malta/valletta/valletta-republic-street.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Republic Street</a>" hinunter sah, in der sich 2-3 Karnevalswagen ihren Weg Richtung "Parlamentplatz" bahnten.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Allerdings konnte ich diesen Weg nicht zu Ende verfolgen, da ich um 12 h zum Hotel zurück musste, wo mich um 12:15 h der <a href="https://maltatransfer.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Airport-Transfer</a> abholte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachdem ich mein Köfferchen aus dem Kabuff geholt hatte, wartete ich gespannt vorm Hotel, ob das abholen klappt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich machte noch ein Foto des bereits erwähnten fotogenen Briefkastens bei Tageslicht und dann sah ich auch schon, wie ein weißer Sprinterbus langsam in die Straße abbog. Wenige Minuten nach der vereinbarten Abholzeit, aber immerhin!</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich weiß nicht, obs aufgrund der Straßensperren oder aufgrund der Einbahnstraßen war, jedenfalls musste er noch einige Gassen in Malta durchfahren, bevor wir die Stadt verließen und es zum Flughafen ging.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich der einzige Fahrgast im Bus war, war das eine sehr komfortable Privatfahrt.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Natürlich war ich wie immer viel zu früh am Flughafen. Aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut und bin immer lieber ziemlich früh da. Und da ich es für heute nicht einschätzen konnte, wie das mit den abgesperrten Straßen klappt, ging ich erst recht auf Nummer sicher.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da es ja keinen Unterschied macht, ob ich vor oder hinter dem Securitycheck die Zeit totschlage, wollte ich schon mal dort hin, als ich im öffentlichen Bereich alles abgeklappert hatte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Allerdings zeigte mir das Display an der Schranke an, dass ich zu früh sei und so musste ich noch warten, bis der Check-in bei LH eröffnet war, ehe ich in den Sicherheitsbereich umziehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dort suchte ich dann verzweifelt nach einer Möglichkeit, noch etwas zu essen oder etwas zu essen zu kaufen, was ich unterwegs im Flieger essen könnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Leider war die Auswahl äußerst gering und teuer (ein Königreich für eine Brezel!) und da ich nicht einsah, 8-9 € für ein Sandwich auszugeben, blieb es am Ende bei 7 € für eine halbe, relativ trockene und fade Pizza Margherita. Und einer Packung Kekse für unterwegs.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dann hieß es warten, lesen, Handy laden und auf die Anzeigetafel schauen, ob es bei dem auf der Boardkarte bereits angekündigten Gate bleibt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es blieb und zu meiner Verwunderung wurden dort vorm Einstieg ALLE Trolleys und größere Taschen/Rucksäcke gewogen. Und ich lag mit 7,9 kg genau im Limit von den inkludierten 8 kg! ?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im Gegenteil zum Hinflug blieb hier alles im zeitlichen Rahmen und so ging es pünktlich zurück nach Frankfurt.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zum Glück hatte ich mir am Abreisetag ja morgens die Stelle mit der Shuttle-Haltestelle markiert, so dass ich nach der Ankunft direkt dort hingehen konnte.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Naja fast. Auch hier machte ich meine extra-km und war schon am verzweifeln, aber dann merkte ich, dass ich zwar in die richtige Richtung unterwegs war, allerdings auf der falschen Ebene.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Als ich auch da richtig war, war das Auffinden des Abfahrtspunktes kein Problem mehr. ?</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Fazit: Malta ist eine schöne kleine Insel, bzw. Valetta eine schöne kleine Stadt, auf der man sicherlich und durchaus noch viel mehr sehen und machen kann, als ich das in diesen 3 Tagen getan habe. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich mir bei meiner nächsten Reise über den nächsten Karneval vorher genauer anschaue, wie es am jeweiligen Urlaubsort ist. ? Man lernt auf Reisen ja dazu.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Gefreut haben mich insbesondere die noch vorhandenen englischen Einschläge - z. B. Briefkästen, Telefonzellen, Linksverkehr - und dass man Anfang Februar schon zeitweise im T-Shirt herum laufen konnte. Auf den Webcams, die ich mir vor der Reise schon ausgiebig angesehen hatte, um herauszufinden welche Jacke ich am besten mitnehme, waren auch schon etliche Leute in kurzen Hosen zu sehen. Ich hatte ursprünglich auch eine 7/8 Hose im Koffer, entschied mich dann aber doch im letzten Moment dafür, stattdessen eine dünne Jeans einzupacken. Ich habe es nicht bereut.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nachtrag: die eingangs erwähnten 30 €, die Lufthansa mir erstattet hat, wurden inzwischen auch auf der Kreditkarte gut geschrieben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zusätzlich hatte ich beim googeln, ob es irgendwelche Schadensersatzansprüche gibt, weil der Hinflug so viel Verspätung hatte gelesen, dass mir dafür theoretisch 400 € zustehen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da ich zum ersten Mal mit so etwas konfrontiert war und keine Ahnung hatte, welche dieser Agenturen, die das Eintreiben übernehmen würden seriös ist, habe ich noch weiter gegoogelt und bin dabei darauf gestoßen, dass man als ADAC-Mitglied bei "myflyright" Rabatte bei der Provision bekäme und bei Erfolg "nur" 17 % Provision zahlen müsse, statt bis zu 35 %.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich stand kurz vor der Überlegung, ob ich es selbst mache oder machen lasse, entschied mich dann aber dafür es machen zu lassen. Denn von diesen 400 € wäre jeder Euro ein nettes Taschengeld, das so nie eingeplant war, von daher kann ich auch damit leben, wenn im Erfolgsfall nur rd. 320 € übrig bleiben.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ich habe also am 12.02. myflyright damit beauftragt, die Forderung durchzusetzen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Mal schauen, ob das klappt und wie lange es dauert. Ich werde es ergänzen, wenn ich in ein paar Wochen mehr weiß.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Helsinki, 17.-22.09.2023]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3799</link>
			<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 12:12:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3799</guid>
			<description><![CDATA[So, nach "alter Tradition" hier mal wieder ein Non-London-Reisebericht von mir.<br />
Diesesmal ging es nach Helsinki, was, die Umstände betreffend, ein "einfaches" Reiseziel ist: keine andere Währung, für die Einreise reicht der Perso und dank Roaming kann man auch das eigene mobile Internet nutzen und ist nicht auf Wlan angewiesen.<br />
<br />
<br />
TAG 1/Anreise:<br />
Da ich ja gerne immer (sehr) rechtzeitig am Flughafen bin und man sich auf die Bahn ja auch nicht 100%-ig verlassen kann, musste ich den ersten ICE nehmen, der an diesem Sonntag von Koblenz nach Frankfurt fuhr.<br />
Da um diese Zeit auch noch kein ÖPNV fährt, bzw. nicht mehr, da die Nachtbusse auch schon Feierabend haben, blieb mir nichts anderes übrig, als mit dem Auto nach Koblenz zu fahren (einen Parkplatz habe ich dort ja) und vom Parkplatz aus mit einem Taxi zum Bahnhof. Zwar ist der Weg zu Fuß machbar, allerdings so mitten in der Nacht und mit Koffer hatte ich dazu keine Lust.<br />
Ein paar Tage vorher habe ich gesehen, dass eine mir bekannte Funkwagenzentrale eine ähnliche App wie Uber anbietet, da ich das für eine einzige Firma aber ungewöhnlich empfand, fragte ich per Mail nach, ob das System auch aktiv ist, es funktioniert und wie lange vor Abfahrt ich eine Fahrt buchen soll. Denn ich wollte ja nicht am Parkplatz stehen und warten, und es kommt niemand.<br />
Die Antwort kam prompt und war in allen Punkten positiv.<br />
Also buchte ich vom Parkplatz aus eine Fahrt und nach einem kurzen Telefonat, weil der Fahrer nicht so recht wusste, wo er mich findet, klappte auch das und ich wurde bequem zum Bahnhof gebracht.<br />
Als ich dort ans Gleis kam, stand der ICE tatsächlich schon dort, weil er in Koblenz einen längeren Aufenthalt hat. Dann konnte sich immerhin schon mal dessen Ankunft nicht verzögern.<br />
Ich schaute nochmal nach, ob ich einen Platz gebucht hatte, da das aber für um diese Uhrzeit nicht der Fall war, konnte ich mir einen Platz aussuchen und fand auch direkt einen gegenüber der Kofferablage. Ich mag es mein Gepäck im Auge zu behalten.<br />
Auch die Abfahrt erfolgte pünktlich und nach etwas über 75 min kamen wir dann auch reibungslos in Frankfurt an.<br />
Ein Blick auf auf die Anzeigetafel zeigte mir, dass Finnair am Terminal 2 abfliegt, also musste ich noch den Shuttlebus nehmen, um dort hin zu kommen.<br />
Dort angekommen, begann dann das lange Warten und als sich so um halb 9 die ersten Leute an den Check-in Schalter stellten, gesellte ich mich dazu.<br />
Dieser öffnete dann um 8:45 und nach dem dieses Prozedere erledigt war, ging ich direkt zum Security Check. Die restliche Zeit kann man auch im Security Bereich totschlagen, so kann man wenigstens dem folgenden Andrang zuvor kommen.<br />
Mit meinen Taschen kam ich problemlos durch, allerdings wurden meine Schuhe links gemacht und separat durchleuchtet, so dass ich erstmal noch in blauen Plastiküberziehern da stand und meine Siebensachen wieder einsortierte.<br />
Bis ich damit fertig war, waren auch meine Schuhe durch und ich konnte mich wieder komplett fertig machen.<br />
Da es an Bord nur kostenpflichtige Verpflegung gab, versorgte ich mich im Anschluss selbst (mit Brezeln und Cola) und stellte dabei fest, dass die Preisspanne von 0,5ern Colaflaschen von 2,90 € bis 4,80 € reichte! Ich kaufte die für 2,90 €, dazu noch nen 0,5er Tetrapack Wasser (der mir später im Flieger auslief und meinem Nebenmann nen nassen linken Fuß bescherte…) und 3 Brezel für 11€nochwas (!!!).<br />
Dann bezog ich am Gate Stellung, bis es endlich Zeit war zum Boarding (10:45).<br />
Der Abflug erfolgte glaube ich ziemlich pünktlich und bis auf kleine Wackeleien war es unterwegs auch ziemlich ruhig. Einen Teil der Strecke war ich immer mal wieder kurz am schlafen.<br />
In Helsinki angekommen, galt es sich zuerst mal zu orientieren, bei der Kofferabholung war das noch relativ einfach.<br />
Am Bahnsteig angekommen, wurde es dann schon schwieriger, weil ich nicht wusste, ob ich den von Gleis 1 oder den von Gleis 2 nehmen muss, entschied mich dann aber für 2, der gerade schon einfuhr, bis ich mich entschieden hatte. Schnell noch eine Fahrkarte am Automaten gekauft und hinein in den Zug. Dann wurde ich unterwegs skeptischer, als die angesagten Haltepunkte unterwegs anders hießen, als in meinem App-Fahrplan. Da sich der Standort-Pfeil bei maps.me allerdings der Stadt Helsinki näherte, war es wohl doch die richtige Richtung.<br />
Der letzte Halt war dann auch der Hauptbahnhof und dann begann das noch größere Ratespiel, mit welcher Straßenbahn ich denn zu <a href="https://www.booking.com/hotel/fi/sokos-albert.de.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">meinem Hotel</a> komme. Oder zumindest in die Nähe. Das hatte ich mir im Vorfeld zwar alles schon angesehen und ausgedruckt, aber vor Ort sah das plötzlich alles anders aus…<br />
Nach längerem die? Oder die Nummer? Oder doch die? Hatte ich mich endlich für eine entschieden und da auf meiner Fahrkarte vom Zug was von gültig und 17:00 stand, deutete ich das für mich so, dass sie bis 17 h gültig ist, egal für wieviele Fahrten… Da sollte ja reichen, um ans Hotel zu kommen.<br />
Der erste Versuch schlug schon mal fehl, denn von dort, wo ich ausstieg, wäre ich zwar – wie ich später feststellen musste – zwar glaube ich in der Nähe des Hotels gewesen, lief dann aber in die falsche Richtung bzw. zu einem anderen Hotel dieser Kette. Also die nächste vermeintlich richtige Straßenbahn – es war ja noch keine 17 h… – und in eine andere Richtung. Auch dort stand ich dann ziemlich plan- und orientierungslos rum und wollte schon kapitulieren und mir ein Taxi buchen. Doch die Anzeige von 30.0 € für die Fahrt hielt mich davon ab und ich machte mich halt doch zu Fuß auf den Weg. Und fand es dann endlich auch. Wenn auch mit einer guten Stunde Verspätung.<br />
Nachdem ich eingecheckt, mein Gepäck ins Zimmer gebracht und mein Handy aufgeladen hatte, nutze ich den schönen sonnigen, wenn auch frischen Abend noch etwas aus und begab mich auf die erste Erkundung.<br />
An der ersten Straßenecke schlug mein Herz schon höher, denn dort erblickte ich einen Secondhand-Laden. Doch dessen Artikel waren mir einen Touch zu Vintage und auch zu teuer, so dass ich schnell fertig war (es sollte übrigens nicht der einzige Secondhandshop sein, den es in Helsinki gibt. Ganz im Gegenteil, es gibt etliche, aber nirgends fand ich etwas, was unbedingt mit musste).<br />
Weiter gings zum Hafen, wo mir einfiel, dass ich glaube gelesen zu haben, dass die <a href="https://www.full-metal-cruise.com/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Full Metal Cruise</a> auf ihrer aktuellen Tour doch auch in Helsinki einen Stopp einlegen wird. Und tatsächlich, das wird am Montag (18.09.23) sein. Ein Glück, dass ich nicht seefest bin, denn da sich auch meine Lieblingsband <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In Extremo</span> dieses Jahr an Bord befindet (und meine fav. Comedians <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mundstuhl</span> letztes Jahr ebenfalls mit von der Partie waren), wäre sonst u. U. nicht auszuschließen, dass ich ein solches Konzert hätte sehen wollen…<br />
<br />
Nach dem Abstecher zum Hafen entdeckte ich durch eine Gasse die „Helsinki Kathedrale“, die ich mir aber erstmal nur von unten und außen ansah.<br />
Anschließend kaufte ich mir in einem Supermarkt noch ein paar Getränke und spazierte zurück zum Hotel.<br />
Als ich dann abends so durch Instagram scrollte, sah ich Postings von ganz <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In Extremo</span> (sowohl vom Band Account, als auch einzelne Mitglieder): „auf dem Weg nach Helsinki“ – alle in einem (anscheinend) Finnair-Flieger (allerdings überwiegend von Berlin aus, während der Sänger – wenn ich die Bilder richtig deutete – von woanders geflogen war und sogar zeitgleich mir angekommen sein müsste) und am späten Abend bekam ich aus diesem Kreis noch per PN einen Tipp für eine gute Metal-Bar (ich hatte einen dieser Beiträge kommentiert, dass ich diese Strecke heute ebenfalls geflogen bin). Vermutlich saß man da und es war die Anlaufstelle der „FMC Landratten“, aber zum einen schlief ich um diese Zeit schon (habe sie daher erst am anderen Morgen gesehen) und zum anderen bin ich eh kein Kneipengänger.<br />
Werde da aber mal vorbei spazieren.<br />
<hr class="mycode_hr" />
TAG 2:<br />
<br />
Frisch gestärkt vom reichhaltigen Frühstück (es gab sogar Hafermilch! Und andere vegane und/oder glutenfreie Sachen. Überhaupt muss ich sagen, dass ich mit dem Hotel eine gute Wahl getroffen habe. Da es eins der günstigsten war – rd. 610 € für die 5 Übernachtungen – hatte ich doch so meine Bedenken. Ursprünglich stand meine Wahl zwischen einem Appartment (was 200 € weniger gekostet hätte) und dem Hotel. Aufgrund des inkl. Fühstücks hatte ich mich aber letzten Endes für das Hotel entschieden – und das war gut so!) wagte ich mich an die Onlinebuchung einer 5 Tages-Fahrkarte.<br />
Zwar wäre sie mir als Kärtchen oder Zettel lieber gewesen, aber bevor ich umher irre und mal wieder einen Shop oder Automaten suche, dann lieber aufs Handy. Das klappte auch auf Anhieb (wenn man von der kurzen Panik aufgrund des 2x falsch eingegeben Secure-Passworts der KK absieht…).<br />
Das erste Ziel an diesem sonnigen Tag war das <a href="http://skywheel.fi/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Riesenrad</a>. Google Maps spuckte mir eine passende Tram-Verbindung aus und los ging es (auch hier ein großes Lob: die Einbindung aller Helsinkianischen Fahrpläne in Google Maps war sensationell! Sehr genau (von Abfahrtszeiten, bis Verspätungen über die Nr. der Haltestelle) und zuverlässig). Allerdings war ich noch etwas zu früh, so dass ich noch über den neben an gelegenen Markt am Hafen spazierte (hier der <a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/finland/uusimaa/helsinki/port-of-helsinki.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Blick von der Webcam</a>) und noch die beiden traditionellen Postkarten kaufte und ausfüllte.<br />
Danach war es immer noch nicht 11 h (dann öffnet das Rad) und ich begann schon mal mit dem Tippen dieses Textes…<br />
Nachdem ich dann für 14 € 4 Runden mit dem Riesenrad gedreht hatte, machte ich auf der FMC Seite den Liegepunkt ausfindig – genau auf der anderen Seite der Stadt, im <a href="https://www.google.de/maps/place/60%C2%B009'03.6%22N+24%C2%B055'21.0%22E/@60.151085,24.9202216,809m/data=!3m1!1e3!4m4!3m3!8m2!3d60.1509932!4d24.9225025?entry=ttu" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">anderen Hafen</a> – und ich ermittelte mir eine passende Tram-Verbindung. Doch bevor ich diese Fahrt antrat, wollte ich gerade noch der <a href="https://www.hos.fi/en/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Uspenski Kathedrale</a> einen Besuch abstatten, doch die war today closed.<br />
Also doch zur Tram und hinaus zum Hafen. An der Endhaltestelle konnte man das <a href="https://www.meinschiff.com/mein-schiff-4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">riesen Schiff</a> schon sehen, aber das war mir nicht genug, ich wollte näher ran. Also stiefelte ich einfach mal drauf los und ließ mich auch nicht von Brachflächen aufhalten und plötzlich stand ich wirklich vor diesem Koloss von Schiff. Alter! ? Wenn man es so vor sich sieht, hat man nicht den Eindruck, dass da nur rd. 2.500 Passagiere drauf passen (was fast mein kompletter Wohnort wäre ?).<br />
Aber so groß das Schiff, so groß (oder noch größer) leider auch die Umweltverschmutzung und so stellt sich die Frage, muss es sowas wirklich geben? ?<br />
Da die Straßenbahn, die mich wieder zurück in die Innenstadt bringen sollte, auf ihrer Strecke auch um die Ecke meines Hotels hielt, legte ich dort einen kurzen Stopp ein [13 h-13.15], u. a. um die Jacke zu wechseln, denn in der Sonne war es inzwischen doch recht warm.<br />
Als nächstes fuhr ich dann schon mal zum Bahnhof, um mir anzuschauen, wo die Züge nach Lahti fahren, wo ich morgen hin wollte.<br />
Danach fuhr ich dann mal Metro, allerdings nur eine Station Richtung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_von_Helsinki" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Dom</a> (den ich mir heute doch näher angesehen wollte). Allerdings nahm ich an meiner Zielstation wie üblich den falschen Ausgang, so dass ich irgendwie wieder in Sichtweite des Hauptbahnhofs raus kam… Von hier musste ich ein paar Meter laufen und erreichte den Dom dieses Mal von der Seite, wo es zum Glück auch weniger Stufen gab.<br />
An der Eingangstür hing ein Schild, dass für die Besichtigung am Selbstbedienungsautomaten 5 € zu bezahlen wären. Ganz ehrlich… ich bin mir nicht sicher, ob das viele Besucher getan haben. Da das Gebäude im Inneren auch ziemlich kahl und langweilig war, war ich auch ziemlich schnell wieder draußen.<br />
Das schöne Wetter lockte mich – und viele Metalheads der FMC ebenso – wieder an den Hafen, wo ich erneut an den Verkaufsständen entlang schlenderte. Auch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vanha_kauppahalli" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">alten Markthalle</a> stattete ich dieses Mal einen Besuch ab. Neben einigen Essens- und Frischfischbuden gab es darin auch welche mit ziemlich teurem Kaviar (3-stellige Preise).<br />
Da ich dann doch neugierig war, wie diese Metal-Bar („<a href="https://theriff.fi/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">The Riff</a>„) aussieht und ob dort derzeit schon etwas los ist, war das meine nächste Station. Doch zumindest an den Außentischen saß noch kein Mensch (dabei gab es in der Stadt viele solcher Außenbereiche, in denen Gruppen der FMC saßen) und so ging ich weiter und kam auch in dieser Straße an 2 Secondhand-Läden vorbei (in denen ich auch nichts fand).<br />
So langsam machte sich doch Hunger bemerkbar und es war an der Zeit, die App „<a href="https://www.resq-club.com/de/city/helsinki" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">ResQ</a>“ auszuprobieren, was unserem „<a href="https://www.toogoodtogo.com/de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Too good to go</a>“ gleicht.<br />
Nach einigem hin und her fand ich etwas, dass mir sowohl vom Essen, als auch vom Preis her zusagte und ich machte mich daran, dass Café erstmal zu finden, bevor ich etwas buche.<br />
Das klappte auch, das Buchen ebenfalls und ein paar Minuten später hielt ich ein mit Gurken, Tomaten und Schafskäse belegtes, etwa 9×5 cm großes Sandwich für 2,30 € (statt 4,20 €) in den Händen.<br />
Damit bewaffnet ging es zum nächsten Zwischenstopp ins nahe Hotel, wo ich mich für evtl. weitere „Schandtaten“ stärkte.<br />
Zwar fiel mir nicht mehr allzu viel ein, was ich heute noch machen wollte, aber es war noch zu früh (kurz nach 16 h) und zu sonnig um schon im Zimmer zu bleiben. Das schlechte Wetter kommt vermutlich eher, als mir lieb ist.<br />
Also ging es weiter.<br />
Maps.me zeigte mir als Sehenswürdigkeit in der Nähe ein <a href="https://www.hamhelsinki.fi/veistos/saksalaisten-sotilaiden-hauta/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Ehrenmal zum Gedenken der/des gefallenen deutschen Soldaten</a> an, also navigierte ich mich dorthin und stellte fest, dass ich an diesem Park schon ein paar Mal vorbeikam. Da sich auch die „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Helsinki_Old_Church" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Old Church</a>“ hier befindet, wollte ich mir diese ebenfalls gerade ansehen, aber sie hatte schon geschlossen.<br />
Dann eben auf zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Temppeliaukio-Kirche" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">„Temppeliaukio“ Kirche</a>, einer in einen Felsen integrierten Kirche. Diese kostete ebenfalls 5 € Eintritt, allerdings musste man sie hier wirklich bezahlen. Also tat ich das, wäre aber eigentlich genauso schnell fertig gewesen, wie im Dom.<br />
Da mir so langsam die Zielpunkte ausgingen (Kirchen sind zwar zum Besichtigen ok, aber irgendwann auch mal genug und erledigt), lief ich anschließend einfach auf eine Straße zu, in der ich Straßenbahnschienen sah, um von dort aus zur Not eben einfach zum Hotel zurück zu fahren. Allerdings befand sich da auch ein Einkaufszentrum in dem sich ein Lidl befand und somit steuerte ich diesen an, um mir für abends nochmal etwas zum trinken mitzunehmen. Hier war es auch etwas günstiger, als im gestrigen Supermarkt.<br />
Danach war dann wieder orientieren angesagt und checken, wie ich von hier zum Hotel komme. Doch als ich über den Vorplatz des Shopping-Centers ging, kam ich an einer weiteren Kirche vorbei, die ich ebenfalls auf meinem Zettel stehen hatte: die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kamppi-Kapelle" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kamppi-Kapelle</a>.<br />
Ein ebenfalls interessantes Gebilde, denn sie ist oval (mMn hat sie Ähnlichkeit mit einem Schiff) und aus 3 verschiedenen Holzarten gebaut. Doch auch die hatte leider schon geschlossen und somit war ich für heute dann endgültig fertig mit meinem Programm machte mich nun zum 3.x und endgültigen Mal für heute auf den Weg zum Hotel.<br />
Morgen ist ja auch noch ein Tag.<br />
<hr class="mycode_hr" />
TAG 3 (ich sehe gerade, die neue Boradsoftware packt das alles in einen Beitrag):<br />
<br />
Heute stand <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lahti" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lahti</a> auf meinem Programm, denn <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salpausselk%C3%A4-Schanze" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sprungschanzen</a> sind wie Stadien – nur anders.<br />
Um nicht unnötig am Bahnhof umher zu irren, hatte ich mir am Vortag schon mal angesehen, wo der Fahrkartenautomat steht, wie er funktioniert und wo die Züge abfahren, so dass ich gleich zielstrebig dort hin gehen konnte.<br />
Der nächste Zug (Regionalbahn) sollte in knapp 30 min gehen als ich dort ankam, das passte gut.<br />
Ich zog mir ein Ticket (12,70 €) und schlenderte zum Gleis, wo der Zug auch schon stand. Allerdings war er noch geschlossen, so dass ich und die anderen Passagiere noch am Bahnsteig warten mussten.<br />
Ungefähr 10 min vor Abfahrt öffneten sich dann die Türen und ich nahm im Inneren Platz. Dummerweise haben die Züge getönte Scheiben, so dass es draußen noch trister aussah, als es das an diesem Tag ohnehin schon war. Aber da ich von meinem Platz aus auch die Tür sah, deren Scheiben nicht getönt waren, konnte ich sehen, dass es doch nicht ganz so grau war.<br />
Solange der bevorstehende Regen noch nicht einsetzte, sollte es mir egal sein.<br />
In Lahti angekommen gab es die üblichen ersten Verwirrungen – wie komme ich dort hin, wo ich hin will und wenn ja, mit welcher Buslinie. Irgendwie fand ich das heraus (Google Maps war da leider nicht ganz so hilfreich wie in Helsinki), stand aber dennoch zuerst mal an der falschen Bushaltestelle. Immerhin konnte mir der Fahrer des nächsten Busses dann sagen, dass ich auf die andere Straßenseite muss.<br />
Also ging ich dorthin und wartete dort auf den nächsten Bus. Inzwischen hatte ich an einem Hinweisschild gesehen, dass man sein Ticket am Scanner im Bus auch mit der KK bezahlen kann und so konnte ich mein Ticket auch buchen, ohne dass mich der Fahrer verstand, wo ich hinwill. Denn auch nach dreimaligem Nachfragen konnte er mit „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salpausselk%C3%A4-Schanze" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sports Centre</a>“ nix anfangen.<br />
Da es schon die nächste Haltestelle war, an der ich wieder raus musste, war das eine relativ kurze Strecke. Von dort aus waren es auch nur noch ein paar Meter zu gehen, bevor man hinter einer Kurve schon das Sports Centre sah. Das erste Bild der Sprungschanzen machte ich durch eine Hecke und ich befürchte schon, die wären schwerer zu betrachten, als manch Stadion.<br />
Aber je weiter man aufs Gelände kam, desto näher kam man auch den Schanzen und an ein paar kleine Amateur- und Kinderschanzen konnte man sogar ganz ran. Nur die 3 großen sind eingezäunt. Das Stadion, dass sich am Fuße der Schanzen befindet, konnte man von dort aus auch besser betrachten, als am Anfang durch die Hecke.<br />
Nachdem ich alles fotografiert hatte (und mir vornahm, das doch nochmal im Winter im TV zu schauen, weil mir der Auslauf doch arg kurz vorkam), stattete ich noch dem <a href="https://www.hiihtomuseo.fi/en/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Skimuseum</a> einen Besuch ab, wo man für 10 € Eintritt einiges über den finnischen Skisport erfährt.<br />
Da ich keine Lust hatte (und mich auch schwer tat) eine Bushaltestelle zu finden, machte ich mich danach zu Fuß auf den 20 minütigen Weg zurück Richtung Bahnhof.<br />
Dort angekommen, stattete ich aber doch erst der Innenstadt noch einen halbherzigen Besuch ab, da es mir dann aber doch weiter schien, als angenommen und sich auch nichts interessantes auftat, entschloss ich mich, doch zurück zum Bahnhof zu gehen und den nächsten Zug zurück nach Helsinki zu nehmen.<br />
Da dieser aber erst eine knappe Stunde später fuhr, blieb mir noch Zeit den ersten Abschnitt des heutigen Berichts zu schreiben.<br />
Wieder zurück in Helsinki stellte sich die Frage, was macht man an so einem angebrochenen Tag um halb vier? Richtig, man schaut mal auf den Straßenbahnplan, welche Linie nach möglichst weit und nach möglichst interessant fährt. Das schien mir bei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Helsinki#/media/Datei:Helsinki_tram_map_2020.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Linie 4</a> der Fall, die einmal quer durch von Wasser zu Wasser fährt. Also stieg ich ein und fuhr zuerst mal nach links oben. Da war zwar Wasser, aber es war ziemlich lost und nix los und nach ein paar Meter rechts und links gehen, entschied ich mich von hier aus bis ans andere Wasserende zu fahren.<br />
Unterwegs kam dann aber inzwischen leider so viel Wasser von oben, dass ich am Ende nicht ausstieg, sondern sitzen blieb, um von irgendwo aufm Rückweg zum Hotel zu fahren. Das war aber gar nicht so einfach, denn der Regen wurde immer mehr und stellenweise waren abschüssige Straßen so geflutet, dass stellenweise gar keine Gleise mehr zu sehen waren.<br />
Ich fuhr also immer weiter – und war zwischenzeitlich die noch einzige trockene Person in der Bahn – bis es mir irgendwann zu ungemütlich wurde und ich mich in mein Zimmer sehnte. Ich versuchte also eine Verbindung zu finden, von wo aus ich am Ende möglichst wenig durch den Regen muss.<br />
Das gelang mir so mittelgut, aber glücklicherweise regnete es inzwischen nicht mehr ganz so stark. Ich stieg also irgendwo aus, wo ich mich unterstellen konnte, um mir und meinem Rucksack die Regenjacke anzuziehen. Danach stiefelte ich möglichst vorsichtig, um nicht in die tiefen Pfützen zu treten, an die auserkorene Bushaltestelle, von wo aus die Linie 30 bis ziemlich nahe an mein Hotel fährt. Leider hatte diese Bushaltestelle keinen Unterstand und ich musste die nächsten Minuten in einem Hauseingang Zuflucht suchen.<br />
Nach endlosen 4 Minuten kam auch endlich der ersehnte Bus und es war sogar wunderbar Platz drin. Als ich dann wenige Meter vorm Hotel ausstieg, tropfte es sogar nur noch vor sich hin ich zückte das Handy, um via ResQ zu schauen, ob es in der Nähe irgendwas zu essen zu retten gibt.<br />
Das nächst brauchbare war ne anderthalbe Straße weiter und bei jedem anderen Wetter wäre ich dort vielleicht auch hingelaufen, aber nicht heute. Also entschloss ich mich wieder wenige Meter zurück zu laufen um zu schauen, was der dortige Supermarkt noch bietet. Denn außer einer Tüte Chips hatte ich seit dem Frühstück nix mehr gegessen und bekam so langsam doch Hunger.<br />
Immerhin wurde ich dort mit einer teuren Packung mit 2 Dreieckssandwichs (4,95 €) fündig und so hatte ich wenigstens etwas. Auch wenn ich danach erst merkte, welchen Hunger ich hatte.<br />
Als ich dann in meinem Zimmer ankam, war das keine Minute zu früh, denn draußen setzte es gerade zum Weltuntergang an. Dummerweise befand sich vorm Fenster ein Regenfallrohr aus Blech, da trommelte es gewaltig… ?<br />
Und somit war auch schon der 3 Tag vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So, nach "alter Tradition" hier mal wieder ein Non-London-Reisebericht von mir.<br />
Diesesmal ging es nach Helsinki, was, die Umstände betreffend, ein "einfaches" Reiseziel ist: keine andere Währung, für die Einreise reicht der Perso und dank Roaming kann man auch das eigene mobile Internet nutzen und ist nicht auf Wlan angewiesen.<br />
<br />
<br />
TAG 1/Anreise:<br />
Da ich ja gerne immer (sehr) rechtzeitig am Flughafen bin und man sich auf die Bahn ja auch nicht 100%-ig verlassen kann, musste ich den ersten ICE nehmen, der an diesem Sonntag von Koblenz nach Frankfurt fuhr.<br />
Da um diese Zeit auch noch kein ÖPNV fährt, bzw. nicht mehr, da die Nachtbusse auch schon Feierabend haben, blieb mir nichts anderes übrig, als mit dem Auto nach Koblenz zu fahren (einen Parkplatz habe ich dort ja) und vom Parkplatz aus mit einem Taxi zum Bahnhof. Zwar ist der Weg zu Fuß machbar, allerdings so mitten in der Nacht und mit Koffer hatte ich dazu keine Lust.<br />
Ein paar Tage vorher habe ich gesehen, dass eine mir bekannte Funkwagenzentrale eine ähnliche App wie Uber anbietet, da ich das für eine einzige Firma aber ungewöhnlich empfand, fragte ich per Mail nach, ob das System auch aktiv ist, es funktioniert und wie lange vor Abfahrt ich eine Fahrt buchen soll. Denn ich wollte ja nicht am Parkplatz stehen und warten, und es kommt niemand.<br />
Die Antwort kam prompt und war in allen Punkten positiv.<br />
Also buchte ich vom Parkplatz aus eine Fahrt und nach einem kurzen Telefonat, weil der Fahrer nicht so recht wusste, wo er mich findet, klappte auch das und ich wurde bequem zum Bahnhof gebracht.<br />
Als ich dort ans Gleis kam, stand der ICE tatsächlich schon dort, weil er in Koblenz einen längeren Aufenthalt hat. Dann konnte sich immerhin schon mal dessen Ankunft nicht verzögern.<br />
Ich schaute nochmal nach, ob ich einen Platz gebucht hatte, da das aber für um diese Uhrzeit nicht der Fall war, konnte ich mir einen Platz aussuchen und fand auch direkt einen gegenüber der Kofferablage. Ich mag es mein Gepäck im Auge zu behalten.<br />
Auch die Abfahrt erfolgte pünktlich und nach etwas über 75 min kamen wir dann auch reibungslos in Frankfurt an.<br />
Ein Blick auf auf die Anzeigetafel zeigte mir, dass Finnair am Terminal 2 abfliegt, also musste ich noch den Shuttlebus nehmen, um dort hin zu kommen.<br />
Dort angekommen, begann dann das lange Warten und als sich so um halb 9 die ersten Leute an den Check-in Schalter stellten, gesellte ich mich dazu.<br />
Dieser öffnete dann um 8:45 und nach dem dieses Prozedere erledigt war, ging ich direkt zum Security Check. Die restliche Zeit kann man auch im Security Bereich totschlagen, so kann man wenigstens dem folgenden Andrang zuvor kommen.<br />
Mit meinen Taschen kam ich problemlos durch, allerdings wurden meine Schuhe links gemacht und separat durchleuchtet, so dass ich erstmal noch in blauen Plastiküberziehern da stand und meine Siebensachen wieder einsortierte.<br />
Bis ich damit fertig war, waren auch meine Schuhe durch und ich konnte mich wieder komplett fertig machen.<br />
Da es an Bord nur kostenpflichtige Verpflegung gab, versorgte ich mich im Anschluss selbst (mit Brezeln und Cola) und stellte dabei fest, dass die Preisspanne von 0,5ern Colaflaschen von 2,90 € bis 4,80 € reichte! Ich kaufte die für 2,90 €, dazu noch nen 0,5er Tetrapack Wasser (der mir später im Flieger auslief und meinem Nebenmann nen nassen linken Fuß bescherte…) und 3 Brezel für 11€nochwas (!!!).<br />
Dann bezog ich am Gate Stellung, bis es endlich Zeit war zum Boarding (10:45).<br />
Der Abflug erfolgte glaube ich ziemlich pünktlich und bis auf kleine Wackeleien war es unterwegs auch ziemlich ruhig. Einen Teil der Strecke war ich immer mal wieder kurz am schlafen.<br />
In Helsinki angekommen, galt es sich zuerst mal zu orientieren, bei der Kofferabholung war das noch relativ einfach.<br />
Am Bahnsteig angekommen, wurde es dann schon schwieriger, weil ich nicht wusste, ob ich den von Gleis 1 oder den von Gleis 2 nehmen muss, entschied mich dann aber für 2, der gerade schon einfuhr, bis ich mich entschieden hatte. Schnell noch eine Fahrkarte am Automaten gekauft und hinein in den Zug. Dann wurde ich unterwegs skeptischer, als die angesagten Haltepunkte unterwegs anders hießen, als in meinem App-Fahrplan. Da sich der Standort-Pfeil bei maps.me allerdings der Stadt Helsinki näherte, war es wohl doch die richtige Richtung.<br />
Der letzte Halt war dann auch der Hauptbahnhof und dann begann das noch größere Ratespiel, mit welcher Straßenbahn ich denn zu <a href="https://www.booking.com/hotel/fi/sokos-albert.de.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">meinem Hotel</a> komme. Oder zumindest in die Nähe. Das hatte ich mir im Vorfeld zwar alles schon angesehen und ausgedruckt, aber vor Ort sah das plötzlich alles anders aus…<br />
Nach längerem die? Oder die Nummer? Oder doch die? Hatte ich mich endlich für eine entschieden und da auf meiner Fahrkarte vom Zug was von gültig und 17:00 stand, deutete ich das für mich so, dass sie bis 17 h gültig ist, egal für wieviele Fahrten… Da sollte ja reichen, um ans Hotel zu kommen.<br />
Der erste Versuch schlug schon mal fehl, denn von dort, wo ich ausstieg, wäre ich zwar – wie ich später feststellen musste – zwar glaube ich in der Nähe des Hotels gewesen, lief dann aber in die falsche Richtung bzw. zu einem anderen Hotel dieser Kette. Also die nächste vermeintlich richtige Straßenbahn – es war ja noch keine 17 h… – und in eine andere Richtung. Auch dort stand ich dann ziemlich plan- und orientierungslos rum und wollte schon kapitulieren und mir ein Taxi buchen. Doch die Anzeige von 30.0 € für die Fahrt hielt mich davon ab und ich machte mich halt doch zu Fuß auf den Weg. Und fand es dann endlich auch. Wenn auch mit einer guten Stunde Verspätung.<br />
Nachdem ich eingecheckt, mein Gepäck ins Zimmer gebracht und mein Handy aufgeladen hatte, nutze ich den schönen sonnigen, wenn auch frischen Abend noch etwas aus und begab mich auf die erste Erkundung.<br />
An der ersten Straßenecke schlug mein Herz schon höher, denn dort erblickte ich einen Secondhand-Laden. Doch dessen Artikel waren mir einen Touch zu Vintage und auch zu teuer, so dass ich schnell fertig war (es sollte übrigens nicht der einzige Secondhandshop sein, den es in Helsinki gibt. Ganz im Gegenteil, es gibt etliche, aber nirgends fand ich etwas, was unbedingt mit musste).<br />
Weiter gings zum Hafen, wo mir einfiel, dass ich glaube gelesen zu haben, dass die <a href="https://www.full-metal-cruise.com/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Full Metal Cruise</a> auf ihrer aktuellen Tour doch auch in Helsinki einen Stopp einlegen wird. Und tatsächlich, das wird am Montag (18.09.23) sein. Ein Glück, dass ich nicht seefest bin, denn da sich auch meine Lieblingsband <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In Extremo</span> dieses Jahr an Bord befindet (und meine fav. Comedians <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mundstuhl</span> letztes Jahr ebenfalls mit von der Partie waren), wäre sonst u. U. nicht auszuschließen, dass ich ein solches Konzert hätte sehen wollen…<br />
<br />
Nach dem Abstecher zum Hafen entdeckte ich durch eine Gasse die „Helsinki Kathedrale“, die ich mir aber erstmal nur von unten und außen ansah.<br />
Anschließend kaufte ich mir in einem Supermarkt noch ein paar Getränke und spazierte zurück zum Hotel.<br />
Als ich dann abends so durch Instagram scrollte, sah ich Postings von ganz <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In Extremo</span> (sowohl vom Band Account, als auch einzelne Mitglieder): „auf dem Weg nach Helsinki“ – alle in einem (anscheinend) Finnair-Flieger (allerdings überwiegend von Berlin aus, während der Sänger – wenn ich die Bilder richtig deutete – von woanders geflogen war und sogar zeitgleich mir angekommen sein müsste) und am späten Abend bekam ich aus diesem Kreis noch per PN einen Tipp für eine gute Metal-Bar (ich hatte einen dieser Beiträge kommentiert, dass ich diese Strecke heute ebenfalls geflogen bin). Vermutlich saß man da und es war die Anlaufstelle der „FMC Landratten“, aber zum einen schlief ich um diese Zeit schon (habe sie daher erst am anderen Morgen gesehen) und zum anderen bin ich eh kein Kneipengänger.<br />
Werde da aber mal vorbei spazieren.<br />
<hr class="mycode_hr" />
TAG 2:<br />
<br />
Frisch gestärkt vom reichhaltigen Frühstück (es gab sogar Hafermilch! Und andere vegane und/oder glutenfreie Sachen. Überhaupt muss ich sagen, dass ich mit dem Hotel eine gute Wahl getroffen habe. Da es eins der günstigsten war – rd. 610 € für die 5 Übernachtungen – hatte ich doch so meine Bedenken. Ursprünglich stand meine Wahl zwischen einem Appartment (was 200 € weniger gekostet hätte) und dem Hotel. Aufgrund des inkl. Fühstücks hatte ich mich aber letzten Endes für das Hotel entschieden – und das war gut so!) wagte ich mich an die Onlinebuchung einer 5 Tages-Fahrkarte.<br />
Zwar wäre sie mir als Kärtchen oder Zettel lieber gewesen, aber bevor ich umher irre und mal wieder einen Shop oder Automaten suche, dann lieber aufs Handy. Das klappte auch auf Anhieb (wenn man von der kurzen Panik aufgrund des 2x falsch eingegeben Secure-Passworts der KK absieht…).<br />
Das erste Ziel an diesem sonnigen Tag war das <a href="http://skywheel.fi/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Riesenrad</a>. Google Maps spuckte mir eine passende Tram-Verbindung aus und los ging es (auch hier ein großes Lob: die Einbindung aller Helsinkianischen Fahrpläne in Google Maps war sensationell! Sehr genau (von Abfahrtszeiten, bis Verspätungen über die Nr. der Haltestelle) und zuverlässig). Allerdings war ich noch etwas zu früh, so dass ich noch über den neben an gelegenen Markt am Hafen spazierte (hier der <a href="https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/finland/uusimaa/helsinki/port-of-helsinki.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Blick von der Webcam</a>) und noch die beiden traditionellen Postkarten kaufte und ausfüllte.<br />
Danach war es immer noch nicht 11 h (dann öffnet das Rad) und ich begann schon mal mit dem Tippen dieses Textes…<br />
Nachdem ich dann für 14 € 4 Runden mit dem Riesenrad gedreht hatte, machte ich auf der FMC Seite den Liegepunkt ausfindig – genau auf der anderen Seite der Stadt, im <a href="https://www.google.de/maps/place/60%C2%B009'03.6%22N+24%C2%B055'21.0%22E/@60.151085,24.9202216,809m/data=!3m1!1e3!4m4!3m3!8m2!3d60.1509932!4d24.9225025?entry=ttu" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">anderen Hafen</a> – und ich ermittelte mir eine passende Tram-Verbindung. Doch bevor ich diese Fahrt antrat, wollte ich gerade noch der <a href="https://www.hos.fi/en/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Uspenski Kathedrale</a> einen Besuch abstatten, doch die war today closed.<br />
Also doch zur Tram und hinaus zum Hafen. An der Endhaltestelle konnte man das <a href="https://www.meinschiff.com/mein-schiff-4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">riesen Schiff</a> schon sehen, aber das war mir nicht genug, ich wollte näher ran. Also stiefelte ich einfach mal drauf los und ließ mich auch nicht von Brachflächen aufhalten und plötzlich stand ich wirklich vor diesem Koloss von Schiff. Alter! ? Wenn man es so vor sich sieht, hat man nicht den Eindruck, dass da nur rd. 2.500 Passagiere drauf passen (was fast mein kompletter Wohnort wäre ?).<br />
Aber so groß das Schiff, so groß (oder noch größer) leider auch die Umweltverschmutzung und so stellt sich die Frage, muss es sowas wirklich geben? ?<br />
Da die Straßenbahn, die mich wieder zurück in die Innenstadt bringen sollte, auf ihrer Strecke auch um die Ecke meines Hotels hielt, legte ich dort einen kurzen Stopp ein [13 h-13.15], u. a. um die Jacke zu wechseln, denn in der Sonne war es inzwischen doch recht warm.<br />
Als nächstes fuhr ich dann schon mal zum Bahnhof, um mir anzuschauen, wo die Züge nach Lahti fahren, wo ich morgen hin wollte.<br />
Danach fuhr ich dann mal Metro, allerdings nur eine Station Richtung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_von_Helsinki" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Dom</a> (den ich mir heute doch näher angesehen wollte). Allerdings nahm ich an meiner Zielstation wie üblich den falschen Ausgang, so dass ich irgendwie wieder in Sichtweite des Hauptbahnhofs raus kam… Von hier musste ich ein paar Meter laufen und erreichte den Dom dieses Mal von der Seite, wo es zum Glück auch weniger Stufen gab.<br />
An der Eingangstür hing ein Schild, dass für die Besichtigung am Selbstbedienungsautomaten 5 € zu bezahlen wären. Ganz ehrlich… ich bin mir nicht sicher, ob das viele Besucher getan haben. Da das Gebäude im Inneren auch ziemlich kahl und langweilig war, war ich auch ziemlich schnell wieder draußen.<br />
Das schöne Wetter lockte mich – und viele Metalheads der FMC ebenso – wieder an den Hafen, wo ich erneut an den Verkaufsständen entlang schlenderte. Auch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vanha_kauppahalli" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">alten Markthalle</a> stattete ich dieses Mal einen Besuch ab. Neben einigen Essens- und Frischfischbuden gab es darin auch welche mit ziemlich teurem Kaviar (3-stellige Preise).<br />
Da ich dann doch neugierig war, wie diese Metal-Bar („<a href="https://theriff.fi/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">The Riff</a>„) aussieht und ob dort derzeit schon etwas los ist, war das meine nächste Station. Doch zumindest an den Außentischen saß noch kein Mensch (dabei gab es in der Stadt viele solcher Außenbereiche, in denen Gruppen der FMC saßen) und so ging ich weiter und kam auch in dieser Straße an 2 Secondhand-Läden vorbei (in denen ich auch nichts fand).<br />
So langsam machte sich doch Hunger bemerkbar und es war an der Zeit, die App „<a href="https://www.resq-club.com/de/city/helsinki" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">ResQ</a>“ auszuprobieren, was unserem „<a href="https://www.toogoodtogo.com/de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Too good to go</a>“ gleicht.<br />
Nach einigem hin und her fand ich etwas, dass mir sowohl vom Essen, als auch vom Preis her zusagte und ich machte mich daran, dass Café erstmal zu finden, bevor ich etwas buche.<br />
Das klappte auch, das Buchen ebenfalls und ein paar Minuten später hielt ich ein mit Gurken, Tomaten und Schafskäse belegtes, etwa 9×5 cm großes Sandwich für 2,30 € (statt 4,20 €) in den Händen.<br />
Damit bewaffnet ging es zum nächsten Zwischenstopp ins nahe Hotel, wo ich mich für evtl. weitere „Schandtaten“ stärkte.<br />
Zwar fiel mir nicht mehr allzu viel ein, was ich heute noch machen wollte, aber es war noch zu früh (kurz nach 16 h) und zu sonnig um schon im Zimmer zu bleiben. Das schlechte Wetter kommt vermutlich eher, als mir lieb ist.<br />
Also ging es weiter.<br />
Maps.me zeigte mir als Sehenswürdigkeit in der Nähe ein <a href="https://www.hamhelsinki.fi/veistos/saksalaisten-sotilaiden-hauta/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Ehrenmal zum Gedenken der/des gefallenen deutschen Soldaten</a> an, also navigierte ich mich dorthin und stellte fest, dass ich an diesem Park schon ein paar Mal vorbeikam. Da sich auch die „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Helsinki_Old_Church" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Old Church</a>“ hier befindet, wollte ich mir diese ebenfalls gerade ansehen, aber sie hatte schon geschlossen.<br />
Dann eben auf zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Temppeliaukio-Kirche" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">„Temppeliaukio“ Kirche</a>, einer in einen Felsen integrierten Kirche. Diese kostete ebenfalls 5 € Eintritt, allerdings musste man sie hier wirklich bezahlen. Also tat ich das, wäre aber eigentlich genauso schnell fertig gewesen, wie im Dom.<br />
Da mir so langsam die Zielpunkte ausgingen (Kirchen sind zwar zum Besichtigen ok, aber irgendwann auch mal genug und erledigt), lief ich anschließend einfach auf eine Straße zu, in der ich Straßenbahnschienen sah, um von dort aus zur Not eben einfach zum Hotel zurück zu fahren. Allerdings befand sich da auch ein Einkaufszentrum in dem sich ein Lidl befand und somit steuerte ich diesen an, um mir für abends nochmal etwas zum trinken mitzunehmen. Hier war es auch etwas günstiger, als im gestrigen Supermarkt.<br />
Danach war dann wieder orientieren angesagt und checken, wie ich von hier zum Hotel komme. Doch als ich über den Vorplatz des Shopping-Centers ging, kam ich an einer weiteren Kirche vorbei, die ich ebenfalls auf meinem Zettel stehen hatte: die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kamppi-Kapelle" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kamppi-Kapelle</a>.<br />
Ein ebenfalls interessantes Gebilde, denn sie ist oval (mMn hat sie Ähnlichkeit mit einem Schiff) und aus 3 verschiedenen Holzarten gebaut. Doch auch die hatte leider schon geschlossen und somit war ich für heute dann endgültig fertig mit meinem Programm machte mich nun zum 3.x und endgültigen Mal für heute auf den Weg zum Hotel.<br />
Morgen ist ja auch noch ein Tag.<br />
<hr class="mycode_hr" />
TAG 3 (ich sehe gerade, die neue Boradsoftware packt das alles in einen Beitrag):<br />
<br />
Heute stand <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lahti" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lahti</a> auf meinem Programm, denn <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salpausselk%C3%A4-Schanze" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sprungschanzen</a> sind wie Stadien – nur anders.<br />
Um nicht unnötig am Bahnhof umher zu irren, hatte ich mir am Vortag schon mal angesehen, wo der Fahrkartenautomat steht, wie er funktioniert und wo die Züge abfahren, so dass ich gleich zielstrebig dort hin gehen konnte.<br />
Der nächste Zug (Regionalbahn) sollte in knapp 30 min gehen als ich dort ankam, das passte gut.<br />
Ich zog mir ein Ticket (12,70 €) und schlenderte zum Gleis, wo der Zug auch schon stand. Allerdings war er noch geschlossen, so dass ich und die anderen Passagiere noch am Bahnsteig warten mussten.<br />
Ungefähr 10 min vor Abfahrt öffneten sich dann die Türen und ich nahm im Inneren Platz. Dummerweise haben die Züge getönte Scheiben, so dass es draußen noch trister aussah, als es das an diesem Tag ohnehin schon war. Aber da ich von meinem Platz aus auch die Tür sah, deren Scheiben nicht getönt waren, konnte ich sehen, dass es doch nicht ganz so grau war.<br />
Solange der bevorstehende Regen noch nicht einsetzte, sollte es mir egal sein.<br />
In Lahti angekommen gab es die üblichen ersten Verwirrungen – wie komme ich dort hin, wo ich hin will und wenn ja, mit welcher Buslinie. Irgendwie fand ich das heraus (Google Maps war da leider nicht ganz so hilfreich wie in Helsinki), stand aber dennoch zuerst mal an der falschen Bushaltestelle. Immerhin konnte mir der Fahrer des nächsten Busses dann sagen, dass ich auf die andere Straßenseite muss.<br />
Also ging ich dorthin und wartete dort auf den nächsten Bus. Inzwischen hatte ich an einem Hinweisschild gesehen, dass man sein Ticket am Scanner im Bus auch mit der KK bezahlen kann und so konnte ich mein Ticket auch buchen, ohne dass mich der Fahrer verstand, wo ich hinwill. Denn auch nach dreimaligem Nachfragen konnte er mit „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salpausselk%C3%A4-Schanze" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sports Centre</a>“ nix anfangen.<br />
Da es schon die nächste Haltestelle war, an der ich wieder raus musste, war das eine relativ kurze Strecke. Von dort aus waren es auch nur noch ein paar Meter zu gehen, bevor man hinter einer Kurve schon das Sports Centre sah. Das erste Bild der Sprungschanzen machte ich durch eine Hecke und ich befürchte schon, die wären schwerer zu betrachten, als manch Stadion.<br />
Aber je weiter man aufs Gelände kam, desto näher kam man auch den Schanzen und an ein paar kleine Amateur- und Kinderschanzen konnte man sogar ganz ran. Nur die 3 großen sind eingezäunt. Das Stadion, dass sich am Fuße der Schanzen befindet, konnte man von dort aus auch besser betrachten, als am Anfang durch die Hecke.<br />
Nachdem ich alles fotografiert hatte (und mir vornahm, das doch nochmal im Winter im TV zu schauen, weil mir der Auslauf doch arg kurz vorkam), stattete ich noch dem <a href="https://www.hiihtomuseo.fi/en/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Skimuseum</a> einen Besuch ab, wo man für 10 € Eintritt einiges über den finnischen Skisport erfährt.<br />
Da ich keine Lust hatte (und mich auch schwer tat) eine Bushaltestelle zu finden, machte ich mich danach zu Fuß auf den 20 minütigen Weg zurück Richtung Bahnhof.<br />
Dort angekommen, stattete ich aber doch erst der Innenstadt noch einen halbherzigen Besuch ab, da es mir dann aber doch weiter schien, als angenommen und sich auch nichts interessantes auftat, entschloss ich mich, doch zurück zum Bahnhof zu gehen und den nächsten Zug zurück nach Helsinki zu nehmen.<br />
Da dieser aber erst eine knappe Stunde später fuhr, blieb mir noch Zeit den ersten Abschnitt des heutigen Berichts zu schreiben.<br />
Wieder zurück in Helsinki stellte sich die Frage, was macht man an so einem angebrochenen Tag um halb vier? Richtig, man schaut mal auf den Straßenbahnplan, welche Linie nach möglichst weit und nach möglichst interessant fährt. Das schien mir bei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Helsinki#/media/Datei:Helsinki_tram_map_2020.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Linie 4</a> der Fall, die einmal quer durch von Wasser zu Wasser fährt. Also stieg ich ein und fuhr zuerst mal nach links oben. Da war zwar Wasser, aber es war ziemlich lost und nix los und nach ein paar Meter rechts und links gehen, entschied ich mich von hier aus bis ans andere Wasserende zu fahren.<br />
Unterwegs kam dann aber inzwischen leider so viel Wasser von oben, dass ich am Ende nicht ausstieg, sondern sitzen blieb, um von irgendwo aufm Rückweg zum Hotel zu fahren. Das war aber gar nicht so einfach, denn der Regen wurde immer mehr und stellenweise waren abschüssige Straßen so geflutet, dass stellenweise gar keine Gleise mehr zu sehen waren.<br />
Ich fuhr also immer weiter – und war zwischenzeitlich die noch einzige trockene Person in der Bahn – bis es mir irgendwann zu ungemütlich wurde und ich mich in mein Zimmer sehnte. Ich versuchte also eine Verbindung zu finden, von wo aus ich am Ende möglichst wenig durch den Regen muss.<br />
Das gelang mir so mittelgut, aber glücklicherweise regnete es inzwischen nicht mehr ganz so stark. Ich stieg also irgendwo aus, wo ich mich unterstellen konnte, um mir und meinem Rucksack die Regenjacke anzuziehen. Danach stiefelte ich möglichst vorsichtig, um nicht in die tiefen Pfützen zu treten, an die auserkorene Bushaltestelle, von wo aus die Linie 30 bis ziemlich nahe an mein Hotel fährt. Leider hatte diese Bushaltestelle keinen Unterstand und ich musste die nächsten Minuten in einem Hauseingang Zuflucht suchen.<br />
Nach endlosen 4 Minuten kam auch endlich der ersehnte Bus und es war sogar wunderbar Platz drin. Als ich dann wenige Meter vorm Hotel ausstieg, tropfte es sogar nur noch vor sich hin ich zückte das Handy, um via ResQ zu schauen, ob es in der Nähe irgendwas zu essen zu retten gibt.<br />
Das nächst brauchbare war ne anderthalbe Straße weiter und bei jedem anderen Wetter wäre ich dort vielleicht auch hingelaufen, aber nicht heute. Also entschloss ich mich wieder wenige Meter zurück zu laufen um zu schauen, was der dortige Supermarkt noch bietet. Denn außer einer Tüte Chips hatte ich seit dem Frühstück nix mehr gegessen und bekam so langsam doch Hunger.<br />
Immerhin wurde ich dort mit einer teuren Packung mit 2 Dreieckssandwichs (4,95 €) fündig und so hatte ich wenigstens etwas. Auch wenn ich danach erst merkte, welchen Hunger ich hatte.<br />
Als ich dann in meinem Zimmer ankam, war das keine Minute zu früh, denn draußen setzte es gerade zum Weltuntergang an. Dummerweise befand sich vorm Fenster ein Regenfallrohr aus Blech, da trommelte es gewaltig… ?<br />
Und somit war auch schon der 3 Tag vorbei.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Skopje, 14.-18.02.2023]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3792</link>
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 12:03:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3792</guid>
			<description><![CDATA[Ich war endlich auch mal wieder unterwegs, wenn auch nicht in London, so doch in einer Stadt, in der rote Doppeldeckerbusse fahren: Skopje.<br />
<br />
Dienstag 14.02.2023<br />
<br />
Nach über 2 Jahren Abstinenz aus den bekannten Gründen stand dieses Jahr wieder eine Karnevalsflucht auf dem Plan.<br />
<br />
Gebucht hatte ich den Flug schon im Oktober, diesesmal mit einem zusätzlichen Versicherungspaket, dass einem bei unerwarteten Coviderkrankungen zur Hilfe stehen sollte. Zwar habe ich eine Auslandskrankenversicherung, da ich diese aber schon so lange habe, hat sie diesen Schutz von Haus aus definitiv nicht dabei und ob das zusätzlich ergänzt wurde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Während des Buchungsvorganges war es aber auch zu knapp, dies in Erfahrung zu bringen.<br />
<br />
Ein paar Ziele, die vom Flughafen Hahn angeflogen werden, habe ich tatsächlich noch und so ging es dieses Jahr nach <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Skopje" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Skopje</a>. Der Flug ging zum ersten Mal mit Wizz Air, mit denen bin ich bisher noch nie geflogen.<br />
<br />
Leider haben die eine ziemlich doofe Preisstaffelung, so dass ich für die 4 Tage das all-in-Paket buchen musste und somit zum 20 kg Freigepäck und zum kleinen Bordgepäck auch noch einen Bordtrolley hätte mitnehmen dürfen. Das war selbst mir zuviel, sodass ich aus dem Bordtrolley einen Rucksack machte und zusätzlich noch eine Umhängetasche mitnahm. Der normale Koffer war aber schon angenehmer, als alles in einen Handgepäckskoffer zu quetschen, das muss ich schon zugeben. Allerdings habe ich die 20 kg dann natürlich auch nicht erreicht, ich lag bei 11kommanochwas.<br />
<br />
Da der Flug erst abends um 21 h ging, hatte ich (leider) noch Zeit für einen ganzen Arbeitstag. Der es leider in sich hatte, weil mein Chef mal wieder auf den letzten Drücker etwas haben wollte und obendrein leicht sauer war, weil ich nicht ins Büro kam, sondern Home Office machte. Einen Tod musste er sterben, wenn er schon alles bis kurz vor knapp schiebt.<br />
<br />
Natürlich wurde auch nicht alles fertig, aber um kurz nach 15 h leitete ich dann bereits meinen ebenfalls seit Wochen geplanten Feierabend ein, um noch ein paar Dinge einzupacken (und trotzdem hatte ich vor lauter Stress die ein oder andere kleine Sache vergessen).<br />
<br />
Irgendwann kurz nach 16.15 h machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen, was, wie sich später herausstellte, mal wieder viel zu früh war, aber ich kann nicht aus meiner Haut, ich bin nun mal gerne früh da. Um 17:09 h zog ich mein Parkticket und ließ mein Auto auf einem zwar gefüllten, aber nicht gerade schönen Parkplatz zurück.<br />
<br />
Drinnen stellte ich dann fest, dass der Flughafen auch immer mehr ausstirbt (dachte eigentlich, dass beim letzten Mal schon der Tiefpunkt erreicht war), es war kaum was los (außer als ein Flieger ein paar Leute aus London zurück brachte) und die Warterei war ziemlich langweilig.<br />
<br />
Nachdem ich gefühlte 200x auf die Anzeigetafel geschaut habe, ob ich wirklich in der Nähe der 2 richtigen Schalter herumlungere – es gingen eh nur noch 2 Flüge ab, d. h. falsch konnte man nicht viel machen (entweder blau = Ryanair oder magenta = Wizz) – kamen endlich die beiden Damen und das einchecken konnte beginnen. Dachte ich…<br />
<br />
Doch scheinbar gab es irgendwelche technischen Probleme, so dass sie zwischendrin mal den Counter wechselten, zu dritt an einem standen und irgendwann auch ein Herr kam, der scheinbar für die IT zuständig war. Aber irgendwie scheinen sie es dann ins Laufen bekommen zu haben, denn es ging endlich voran. Da es inzwischen schon 19:30 h durch war, ging ich umgehend zur menschenleeren Sicherheitskontrolle, um im Anschluss die nächste Zeit tot zu schlagen. Denn in der Zwischenzeit hatte ich eine Nachricht bekommen, dass sich der Flug um eine halbe Stunde verspätet. Das lag aber glaube ich daran, dass der Flieger aus Skopje später am Hahn ankam.<br />
Es blieb auch nicht bei dieser halben Stunde, denn bis er endlich abhob, war es um die 75 min später, als geplant.<br />
<br />
Als ich letzte Woche eingecheckt hatte, habe ich mir extra noch für 3 € einen anderen Platz weiter vorne gebucht, denn die beiden Plätze neben meinem ursprünglichen waren schon belegt, 2 Reihen vorne dran war noch alles frei. Leider hätte ich mir das sparen können, denn der Flieger war bis auf den letzten Platz belegt, so dass natürlich auch die beiden Plätze neben mir belegt waren.<br />
<br />
Nachdem der Flieger dann in der Luft war und man technische Geräte wieder bedienen durfte, schalte ich das Noise Canceling meiner neuen Ohrstöpsel ein (<a href="https://consumer.huawei.com/de/headphones/freebuds5i/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Huawei Freebuds 5i</a>) und war verblüfft: das Dröhnen der Triebwerke war nicht mehr zu hören! Um zu testen, ob diese wirklich noch laufen und wir noch fliegen, nahm ich einen wieder heraus: tatsächlich, es brummte noch. Da haben die Berichte und Tests über diese Stöpsel wirklich nicht zu viel versprochen, klare Kaufempfehlung! *WÄrbung Ände*<br />
<br />
Da es schon ziemlich spät war und mich die Reisetablette auch wie üblich müde machte, schlief ich schon bald während des Podcasthörens ein. Nachdem ich kurz wach wurde und „zurück gespult“ und dann wieder weiter und bis zum nächsten gehört hatte, das gleiche Spiel wieder aber beim nächsten Mal wach werden waren wir dem Ziel schon ziemlich nahe.<br />
<br />
Leider setzten dann noch ziemlich heftige Turbulenzen ein (ich hatte auch was von starkem Wind in der Wettervorhersage gelesen) und wir wurden für einen kurzen Zeitraum ziemlich durchgeschüttelt. Froh, als es vorbei war, ging es auch schon bald zur Landung und ich kam relativ zügig aus dem Flugzeug. Auch die Passkontrolle verlief ziemlich schnell (ich war ja auch eine der ersten am Schalter) und danach stellte ich mich an das laufende Gepäckband an in der Hoffnung, mein Koffer wäre schnell zu sehen, denn ich hatte von booking.com schon die Benachrichtigung bekommen, dass mein Fahrer (bzw. Fahrerin) schon da sei.<br />
<br />
Ein paar Minuten später stellte sich heraus, dass es das falsche Band ist und die Koffer meines Fluges auf dem anderen ankommen. ?Immerhin war mein (zufälligerweise) Wizz-Air-farbener Koffer schon bald in Sicht und als ich durch die Tür kam, sah ich draußen auch schon eine junge Dame mit meinem Namen auf dem Handydisplay.<br />
<br />
Ich gab mich zu erkennen und wir gingen zum Parkplatz, wo ihr Auto stand. Die Taxifahrten sind nämlich am Skopjer Flughafen reglementiert, so dass nur ein Anbieter an den Taxiständen stehen und abholen darf, dafür sind aber auch die Preise offen ausgelegt und fest. Wie sich das mit den booking.com Fahrern verhält, weiß ich allerdings nicht. Nach einer etwas über 20 minütigen Fahrt war ich dann um kurz nach 1h im <a href="https://www.booking.com/hotel/mk/alexandar-square-boutique.de.html?aid=866831&amp;app_hotel_id=1785620&amp;checkin=2023-02-20&amp;checkout=2023-02-21&amp;from_sn=android&amp;group_adults=2&amp;group_children=0&amp;label=Share-knVpJs%401676895569&amp;no_rooms=1&amp;req_adults=2&amp;req_children=0&amp;room1=A%2CA" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hotel</a> und weitere Minuten später endlich in meinem (schönen und geräumigen) Zimmer.<br />
<br />
Leider hatte ich den Rezeptionisten nicht richtig verstanden, bis wann es Frühstück gibt. Ich meine zwar, 10:30 h verstanden zu haben, dachte mir dann aber, das ist zu spät, das kann nicht sein und stellte mir den Wecker um 8:20 h um gegen 9 h im Frühstücksraum zu sein.<br />
<br />
Da es aufgrund der nicht über die ganzen Fenster reichenden Vorhänge schon ziemlich früh ziemlich hell im Zimmer war und obendrein auch sehr warm, war ich leider sogar schon etwas früher wach.<br />
<br />
Also machte ich mich fertig und auf die Suche nach dem Frühstücksraum. Das Frühstücksbuffet war ganz ok, wenngleich wirkliche Vegetarier (oder sogar Veganer) ein Problem gehabt hätten. Mandel- oder Hafermilch scheint sich hier noch nicht durchgesetzt zu haben, so dass ich mein Müsli auch wieder mit der einzig vorhandenen, echten Milch essen musste.<br />
<br />
Als ich anschließend wieder ins Zimmer kam, stellte ich fest, dass der Stromkreislauf unterbrochen wird, wenn das Zimmerkärtchen nicht steckt. Das hatte ich nicht bedacht und so war es nix mit laden der Handys, während ich frühstücke (ich wollte eigentlich ein altes Plastikkärtchen für diesen Fall einpacken, hatte es aber vergessen). Also musste ich noch ein wenig im Zimmer bleiben und warten, bevor ich mich auf den ersten Erkundungsweg machen konnte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich war endlich auch mal wieder unterwegs, wenn auch nicht in London, so doch in einer Stadt, in der rote Doppeldeckerbusse fahren: Skopje.<br />
<br />
Dienstag 14.02.2023<br />
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Nach über 2 Jahren Abstinenz aus den bekannten Gründen stand dieses Jahr wieder eine Karnevalsflucht auf dem Plan.<br />
<br />
Gebucht hatte ich den Flug schon im Oktober, diesesmal mit einem zusätzlichen Versicherungspaket, dass einem bei unerwarteten Coviderkrankungen zur Hilfe stehen sollte. Zwar habe ich eine Auslandskrankenversicherung, da ich diese aber schon so lange habe, hat sie diesen Schutz von Haus aus definitiv nicht dabei und ob das zusätzlich ergänzt wurde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Während des Buchungsvorganges war es aber auch zu knapp, dies in Erfahrung zu bringen.<br />
<br />
Ein paar Ziele, die vom Flughafen Hahn angeflogen werden, habe ich tatsächlich noch und so ging es dieses Jahr nach <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Skopje" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Skopje</a>. Der Flug ging zum ersten Mal mit Wizz Air, mit denen bin ich bisher noch nie geflogen.<br />
<br />
Leider haben die eine ziemlich doofe Preisstaffelung, so dass ich für die 4 Tage das all-in-Paket buchen musste und somit zum 20 kg Freigepäck und zum kleinen Bordgepäck auch noch einen Bordtrolley hätte mitnehmen dürfen. Das war selbst mir zuviel, sodass ich aus dem Bordtrolley einen Rucksack machte und zusätzlich noch eine Umhängetasche mitnahm. Der normale Koffer war aber schon angenehmer, als alles in einen Handgepäckskoffer zu quetschen, das muss ich schon zugeben. Allerdings habe ich die 20 kg dann natürlich auch nicht erreicht, ich lag bei 11kommanochwas.<br />
<br />
Da der Flug erst abends um 21 h ging, hatte ich (leider) noch Zeit für einen ganzen Arbeitstag. Der es leider in sich hatte, weil mein Chef mal wieder auf den letzten Drücker etwas haben wollte und obendrein leicht sauer war, weil ich nicht ins Büro kam, sondern Home Office machte. Einen Tod musste er sterben, wenn er schon alles bis kurz vor knapp schiebt.<br />
<br />
Natürlich wurde auch nicht alles fertig, aber um kurz nach 15 h leitete ich dann bereits meinen ebenfalls seit Wochen geplanten Feierabend ein, um noch ein paar Dinge einzupacken (und trotzdem hatte ich vor lauter Stress die ein oder andere kleine Sache vergessen).<br />
<br />
Irgendwann kurz nach 16.15 h machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen, was, wie sich später herausstellte, mal wieder viel zu früh war, aber ich kann nicht aus meiner Haut, ich bin nun mal gerne früh da. Um 17:09 h zog ich mein Parkticket und ließ mein Auto auf einem zwar gefüllten, aber nicht gerade schönen Parkplatz zurück.<br />
<br />
Drinnen stellte ich dann fest, dass der Flughafen auch immer mehr ausstirbt (dachte eigentlich, dass beim letzten Mal schon der Tiefpunkt erreicht war), es war kaum was los (außer als ein Flieger ein paar Leute aus London zurück brachte) und die Warterei war ziemlich langweilig.<br />
<br />
Nachdem ich gefühlte 200x auf die Anzeigetafel geschaut habe, ob ich wirklich in der Nähe der 2 richtigen Schalter herumlungere – es gingen eh nur noch 2 Flüge ab, d. h. falsch konnte man nicht viel machen (entweder blau = Ryanair oder magenta = Wizz) – kamen endlich die beiden Damen und das einchecken konnte beginnen. Dachte ich…<br />
<br />
Doch scheinbar gab es irgendwelche technischen Probleme, so dass sie zwischendrin mal den Counter wechselten, zu dritt an einem standen und irgendwann auch ein Herr kam, der scheinbar für die IT zuständig war. Aber irgendwie scheinen sie es dann ins Laufen bekommen zu haben, denn es ging endlich voran. Da es inzwischen schon 19:30 h durch war, ging ich umgehend zur menschenleeren Sicherheitskontrolle, um im Anschluss die nächste Zeit tot zu schlagen. Denn in der Zwischenzeit hatte ich eine Nachricht bekommen, dass sich der Flug um eine halbe Stunde verspätet. Das lag aber glaube ich daran, dass der Flieger aus Skopje später am Hahn ankam.<br />
Es blieb auch nicht bei dieser halben Stunde, denn bis er endlich abhob, war es um die 75 min später, als geplant.<br />
<br />
Als ich letzte Woche eingecheckt hatte, habe ich mir extra noch für 3 € einen anderen Platz weiter vorne gebucht, denn die beiden Plätze neben meinem ursprünglichen waren schon belegt, 2 Reihen vorne dran war noch alles frei. Leider hätte ich mir das sparen können, denn der Flieger war bis auf den letzten Platz belegt, so dass natürlich auch die beiden Plätze neben mir belegt waren.<br />
<br />
Nachdem der Flieger dann in der Luft war und man technische Geräte wieder bedienen durfte, schalte ich das Noise Canceling meiner neuen Ohrstöpsel ein (<a href="https://consumer.huawei.com/de/headphones/freebuds5i/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Huawei Freebuds 5i</a>) und war verblüfft: das Dröhnen der Triebwerke war nicht mehr zu hören! Um zu testen, ob diese wirklich noch laufen und wir noch fliegen, nahm ich einen wieder heraus: tatsächlich, es brummte noch. Da haben die Berichte und Tests über diese Stöpsel wirklich nicht zu viel versprochen, klare Kaufempfehlung! *WÄrbung Ände*<br />
<br />
Da es schon ziemlich spät war und mich die Reisetablette auch wie üblich müde machte, schlief ich schon bald während des Podcasthörens ein. Nachdem ich kurz wach wurde und „zurück gespult“ und dann wieder weiter und bis zum nächsten gehört hatte, das gleiche Spiel wieder aber beim nächsten Mal wach werden waren wir dem Ziel schon ziemlich nahe.<br />
<br />
Leider setzten dann noch ziemlich heftige Turbulenzen ein (ich hatte auch was von starkem Wind in der Wettervorhersage gelesen) und wir wurden für einen kurzen Zeitraum ziemlich durchgeschüttelt. Froh, als es vorbei war, ging es auch schon bald zur Landung und ich kam relativ zügig aus dem Flugzeug. Auch die Passkontrolle verlief ziemlich schnell (ich war ja auch eine der ersten am Schalter) und danach stellte ich mich an das laufende Gepäckband an in der Hoffnung, mein Koffer wäre schnell zu sehen, denn ich hatte von booking.com schon die Benachrichtigung bekommen, dass mein Fahrer (bzw. Fahrerin) schon da sei.<br />
<br />
Ein paar Minuten später stellte sich heraus, dass es das falsche Band ist und die Koffer meines Fluges auf dem anderen ankommen. ?Immerhin war mein (zufälligerweise) Wizz-Air-farbener Koffer schon bald in Sicht und als ich durch die Tür kam, sah ich draußen auch schon eine junge Dame mit meinem Namen auf dem Handydisplay.<br />
<br />
Ich gab mich zu erkennen und wir gingen zum Parkplatz, wo ihr Auto stand. Die Taxifahrten sind nämlich am Skopjer Flughafen reglementiert, so dass nur ein Anbieter an den Taxiständen stehen und abholen darf, dafür sind aber auch die Preise offen ausgelegt und fest. Wie sich das mit den booking.com Fahrern verhält, weiß ich allerdings nicht. Nach einer etwas über 20 minütigen Fahrt war ich dann um kurz nach 1h im <a href="https://www.booking.com/hotel/mk/alexandar-square-boutique.de.html?aid=866831&amp;app_hotel_id=1785620&amp;checkin=2023-02-20&amp;checkout=2023-02-21&amp;from_sn=android&amp;group_adults=2&amp;group_children=0&amp;label=Share-knVpJs%401676895569&amp;no_rooms=1&amp;req_adults=2&amp;req_children=0&amp;room1=A%2CA" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hotel</a> und weitere Minuten später endlich in meinem (schönen und geräumigen) Zimmer.<br />
<br />
Leider hatte ich den Rezeptionisten nicht richtig verstanden, bis wann es Frühstück gibt. Ich meine zwar, 10:30 h verstanden zu haben, dachte mir dann aber, das ist zu spät, das kann nicht sein und stellte mir den Wecker um 8:20 h um gegen 9 h im Frühstücksraum zu sein.<br />
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Da es aufgrund der nicht über die ganzen Fenster reichenden Vorhänge schon ziemlich früh ziemlich hell im Zimmer war und obendrein auch sehr warm, war ich leider sogar schon etwas früher wach.<br />
<br />
Also machte ich mich fertig und auf die Suche nach dem Frühstücksraum. Das Frühstücksbuffet war ganz ok, wenngleich wirkliche Vegetarier (oder sogar Veganer) ein Problem gehabt hätten. Mandel- oder Hafermilch scheint sich hier noch nicht durchgesetzt zu haben, so dass ich mein Müsli auch wieder mit der einzig vorhandenen, echten Milch essen musste.<br />
<br />
Als ich anschließend wieder ins Zimmer kam, stellte ich fest, dass der Stromkreislauf unterbrochen wird, wenn das Zimmerkärtchen nicht steckt. Das hatte ich nicht bedacht und so war es nix mit laden der Handys, während ich frühstücke (ich wollte eigentlich ein altes Plastikkärtchen für diesen Fall einpacken, hatte es aber vergessen). Also musste ich noch ein wenig im Zimmer bleiben und warten, bevor ich mich auf den ersten Erkundungsweg machen konnte]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Berlin im August 2020]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3751</link>
			<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 12:34:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=6604">Sacaryan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3751</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Ihr Lieben,<br />
<br />
das Corona Jahr 2020 beutelt uns ja auch reisetechnisch, viele mußten stornieren ( bei mir Europapark zu Ostern und Kroatien zu Pfingsten ) oder haben vorsorglich verzichtet. Mit Berlin im August war ich lange Zeit skeptisch und habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht. Die Ferienwohnung habe ich bereits im November 2019 gebucht, die Bahnfahrt im Februar diesen Jahres, da war Corona ja irgendwie noch weit weg.<br />
Nach einem intensiven Austausch mit meiner Tochter haben wir uns dann dazu entschlossen, die Reise zu machen. Anmerkung: wir wohnen in einer kleinen Stadt, da geht Abstand halten meist recht gut, Berlin ist eben voller Menschen, eben dies hat uns Sorgen bereitet. Aber für die Bahnfahrt im ICE hatte ich 1. Klasse gebucht, das war nur 15€ pro Nase und Strecke teurer. Diesen Luxus wollte ich uns gönnen, zu Zeiten von Corona war es zusätzlich beruhigend, weil in der 1. Klasse einfach weniger Leute sitzen.<br />
<br />
<br />
Hier nun also mein kleiner Reisebericht:<br />
<br />
Reisezeitraum 2.-7.8.2020<br />
<br />
Die Reisenden:<br />
meine Tochter, 17 Jahre alt<br />
ihr Freund, ebenso 17<br />
und ich, 48<br />
<br />
Anreise per Bahn<br />
<br />
Unterkunft: Ferienwohnung in Biesdorf, ehemals Ost-Berlin, eine wirklich sehr ruhige Gegend mit überwiegend Einfamilienhäusern, 5 Minuten zu Fuß zur S-Bahn, ein Supermarkt daneben, in 20 Minuten ist man am Alexanderplatz.....<br />
<br />
......normalerweise! Denn uns kam eine Baustelle auf der Strecke dazwischen, die natürlich passgenau am 3.8. los ging. Immerhin kein Streik, sodass wir trotzdem überall hin kamen, wenn auch mit etwas längerer Fahrzeit per Bus und Umstiegen in weitere U- und S-Bahnen. Die BVG App hat uns hervorragend durch den Großstadtdschungel navigiert.<br />
<br />
Wie immer habe ich mir einen genauen Reiseplan erstellt, den ich auch fast genau umsetzen konnte. Für vormittags war Kulturelles bzw. Geschchtliches angesagt, ich habe mir Lokalitäten für günstiges Mittagessen rausgesucht und für nachmittags bzw. den Rest des Tages stand Shopping auf dem Programm. Bevor Ihr denkt: "der arme Junge!" : er shoppt auch liebend gerne <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />Â <br />
<br />
Ankunft Berlin Hauptbahnhof am Sonntag 14:30 Uhr, wir haben uns zum Einstimmen erst mal eine Currywurst geholt und uns je eine Wochenkarte für die Öffis besorgt ( für 34€ echt günstig, wie ich finde ).<br />
Nach dem Einchecken in der Ferienwohnung kurz nach 16 Uhr ging es gleich mit dem Programm los: <br />
<br />
Gedenkstätte Berliner Mauer<br />
Abendessen in der Kneipe "Schwarze Pumpe" ( ich liiiebe Berliner Weiße mit Schuss! )<br />
Brandenburger Tor und Reichstag<br />
<br />
Beides war in der Dämmerung hübsch anzusehen, die Bauwerke waren schon beleuchtet.<br />
<br />
Montag:<br />
<br />
Topographie des Terrors<br />
auf dem Gelände der ehemaligen NS Zentrale. Sehr viel zu lesen, die Audiostationen waren wegen Corona gesperrt, dadurch sehr "trocken" und anstrengend. Aber dennoch beeindruckend, vor allem durch die Bilder.<br />
<br />
Mittagessen beim Italiener Bella Italia an der S-Bahn Gesundbrunnen. Günstig, lecker, aufmerksamer Kellner und für mich gab es noch einen Amaretto aufs Haus.<br />
<br />
Berliner Unterwelten<br />
ein Verein, der sich mit den vergessenen und versteckten Bauwerken im Untergrund Berlins beschäftigt und sie Interessierten durch eine Führung näher bringt. Es gibt verschiedene Touren, ich habe mich für Tour 1 Dunkle Welten entschieden, ein Luftschutzbunker direkt am S-Bahnhof Gesundbrunnen. Es war wirklich höchst interessant, nur leider war unser Guide nocht so toll, er hat seinen Text ziemlich monoton runter geleiert. Schade.<br />
<br />
Shoppingtour Gesundbrunnen Center und Alexanderplatz<br />
Am Gesundbrunnen ein TK Maxx, nicht überlaufen, am Alexanderplatz gibt es auch einen großen Second Hand Laden, Humana nochmalwas, dort habe ich direkt was gefunden, juchuuu<br />
<br />
Dienstag:<br />
<br />
Gedenkstätte Hohenschönhausen, Stasi Gefängnis<br />
<br />
Hierzu muss ich ein bißchen mehr schreiben, es hat uns uns alle total gepackt, ich knabber immer noch dran.<br />
Dass DDR und Stasi nix gutes war, das weiß mein Jahrgang, zumindest in der Theorie, die junge Generation hat allerhöchstens einen blassen Schimmer davon.<br />
<br />
Die Ausstellung selbst ist kostenlos, die Geschichte des Gefängnisses wird erläutert, die Methoden, Gefange einzuschüchtern ( und zu quälen ), Dokumente der Stasi und z.B. eine Zwangsjacke sind zu sehen. Auch hier leider keine Audiostationen wegen Corona verfügbar, aber man konnte an verschiedenen Stationen kurzen Berichten ehemaliger Insassen zuhören. Allein die Ausstellung ist schon bewegend.<br />
<br />
<br />
Das Gefängnis selbst kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Guides sind sowohl Historiker als auch ehemalige Insassen, es ist aber Zufall, wer einen führt.<br />
Unser Guide hieß Henry Leuschner und ist Zeitzeuge dieser Grausamkeiten. Wer nach diesem Namen googelt, findet mehr von ihm.<br />
Er wurde als 19 jähriger bei einem Fluchtversuch mit einem Kumpel durch eine Selbstschussanlage von 22 Metallsplittern durchlöchert. Er hat uns seine Narben gezeigt. Den "Berliner Schnodder" konnten wir nicht zu 100% verstehen, er hat uns aber trotzdem in seinen Bann gezogen. Seine Schilderungen gingen sowas von unter die Haut: Einzelhaft, tagsüber auf einem Stuhl sitzen, Hände auf den Tisch, nachts auf dem Rücken liegen, die Hände sichtbar rechts und links daneben legen ( Holzpritschen!!! ), stundenlange Verhöre mit psychischer Zermürbungstaktik, fensterlose Zellen, 8x18 Tage in einer völlig dunklen Gummizelle, "Freigang" im sog. Tigerkäfig auf einer Grundfläche 2,5x3 Metern, stets bewacht von Wachpersonal mit Maschinengewehren, usw. <br />
Wegen Corona durften wir nur den alten Teil des Gefängnisses besichtigen, sonst sieht man auch den neuen Teil und die Verhörräume.<br />
Die Flure mit den Gefängniszellen und ein Blick in die Gummizelle haben mir aber schon gereicht.<br />
Dieser Mensch Henry Leuschner hat sich aber nicht unterkriegen lassen: "Wenn Du auf die Schnauze fällst, steh wieder auf! Wenn Du wieder auf die Schnauze fällst, steh nochmal auf!"Â <br />
Das war ein echt krasses Erlebnis und ich kann es jedem empfehlen, sich darauf einzulassen.<br />
<br />
Mittagessen muss trotzdem sein, meine ausgesuchte Location war Scheers Schnitzel. Eher ein Imbiss, man kann draußen sitzen, wegen den Wespen haben wir uns aber reingesetzt. Die Atmosphäre mit vielen Grafitti und Kritzeleien an der Wand fand meine Tochter nicht so prickelnd, aber ich fandÂ´s cool und das Schnitzel war sehr gut.<br />
<br />
Shopping in der Mall am Postsdamer Platz<br />
<br />
Mittwoch:<br />
<br />
das Wetter war bislang eher weniger sommerlich, aber trocken und durchaus angenehm. Heute sollte der Sommer Fahrt aufnehmen, genau richtig getimed für mein Programm am Nachmittag. Aber zuerst:<br />
<br />
Alltag in der DDR<br />
eine kostenlose Ausstellung zum Thema auf dem Gelände der Kulturbrauerei. Ich fand es kurzweilig, der Jugend hat schon wieder ein bißchen Hintergrundinfo gefehlt. Wenig Besucher, also Corona-konform. Allein schon das Gelände ist sehenswert.<br />
<br />
Mittagessen bei Mehas Döner und Pizza Nähe Alexanderplatz, wir waren begeistert vom Essen.<br />
<br />
Und nun hieß es: Pack die Badehose ein, ....., und dann nüscht wie raus an Wannsee!<br />
Dies war mein 4. Besuch in Berlin, aber zum ersten mal im Sommer und ich wollte schon immer mal den Wannsee sehen. Corona sei Dank ist die Besucherzahl stark reduziert, es gibt nur Online Tickets, die Strandkörbe sind derzeit kostenlos. Es war fast schon ein Gefühl wie Urlaub auf Sylt, wir haben es genossen, die Zeit ging natürlich viel zu schnell vorbei.<br />
<br />
Donnerstag:<br />
<br />
Anne Frank Zentrum<br />
liegt ziemlich versteckt in einem Hinterhof Nähe Hackescher Markt, keine Hinweisschilder, als ob man es nicht finden sollte. Wenn man so gar keine Ahnung hat, wer das Mädchen war, ist dies sicherlich eine gute Gelegenheit zum Nachholen. Ich selbst habe das Buch aber als Schülerin gelesen, meine Tochter hat letztes Jahr ihre Abschlussprüfung Deutsch / Geschichte dazu absolviert, und so waren wir doch eher enttäuscht. Na, kommt vor.<br />
<br />
Mittagessen und Shopping in der Schlossstrasse<br />
Das kann man schon fast als Geheimtipp werten, wenig Leute, und Touristen habe ich nur im Spiegel gesehen <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/blush.png" alt="Blush" title="Blush" class="smilie smilie_12" /><br />
Gegessen haben wir im Untergeschoss eines Supermarkts, asiatischer Imbiss mit netter Sitzgelegenheit, auch zum Mitnehmen. Wir hatten Ente süßsauer, es gibt aber auch vietnamesisch, thailändisch, etc.<br />
In einer Nebenstrasse später Kaffeepause, der Cappuccino für 1,60€ in der Tasse ( kein Becher! ). Keine typische Touri-Gegend eben.<br />
Der Tag war wirklich sehr heiß, 30 Grad und drüber, sodass uns die klimatisierten Kaufhäuser sehr willkommen waren. Am Ende der Strasse gab es schließlich noch einen Primark, heißbegehrt von meiner Tochter. Den kannten wir noch vom letzten mal, ist größer als der Laden am Alexanderplatz und der Ansturm ist gering.<br />
<br />
Freitag<br />
<br />
nur noch die Heimreise, Abfahrt 12;30 Uhr war sehr entspannt. Für die Rückfahrt hatten wir ein eigenes Abteil, auf meine freundliche Nachfrage beim Schaffner durften wir die Masken im Abteil abnehmen, im Anschlusszug ebenso. Das hat sich fast schon wie früher angefühlt, vor Corona.<br />
<br />
Positiv überrascht war ich übrigens von der Disziplin der Berliner, Maske zu tragen. Ich habe wirklich extrem wenige Leute in den Öffis gesehen, die keine Maske trugen. Auf den Bahnsteigen und im Zug / Bus / Tram haben sich die Leute schön verteilt und möglichst auf Abstand geachtet.<br />
<br />
Uns hat es mega gut gefallen. Vergleiche zwischen Berlin und London blieben nicht aus, in einer rumpelnden und ohrenbetäubend quietschenden Bahn wähnte man sich eher in London. Solange Corona die Schlagzeilen und unser Leben im Alltag beherrscht, werde ich auch nicht nach London gehen, ich mag derzeit in kein Flugzeug sitzen. Klar, die Sehnsucht ist da, und Berlin nur ein Trostpflaster. Aber ein cooles Trostpflaster mit einigen Parallelen.<br />
<br />
Nun ist der Bericht mal wieder länger geworden, als beabsichtigt. Danke fürs Lesen und wie immer gilt: wer Rechtschreib- oder Tippfehler findet, darf sie behalten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Ihr Lieben,<br />
<br />
das Corona Jahr 2020 beutelt uns ja auch reisetechnisch, viele mußten stornieren ( bei mir Europapark zu Ostern und Kroatien zu Pfingsten ) oder haben vorsorglich verzichtet. Mit Berlin im August war ich lange Zeit skeptisch und habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht. Die Ferienwohnung habe ich bereits im November 2019 gebucht, die Bahnfahrt im Februar diesen Jahres, da war Corona ja irgendwie noch weit weg.<br />
Nach einem intensiven Austausch mit meiner Tochter haben wir uns dann dazu entschlossen, die Reise zu machen. Anmerkung: wir wohnen in einer kleinen Stadt, da geht Abstand halten meist recht gut, Berlin ist eben voller Menschen, eben dies hat uns Sorgen bereitet. Aber für die Bahnfahrt im ICE hatte ich 1. Klasse gebucht, das war nur 15€ pro Nase und Strecke teurer. Diesen Luxus wollte ich uns gönnen, zu Zeiten von Corona war es zusätzlich beruhigend, weil in der 1. Klasse einfach weniger Leute sitzen.<br />
<br />
<br />
Hier nun also mein kleiner Reisebericht:<br />
<br />
Reisezeitraum 2.-7.8.2020<br />
<br />
Die Reisenden:<br />
meine Tochter, 17 Jahre alt<br />
ihr Freund, ebenso 17<br />
und ich, 48<br />
<br />
Anreise per Bahn<br />
<br />
Unterkunft: Ferienwohnung in Biesdorf, ehemals Ost-Berlin, eine wirklich sehr ruhige Gegend mit überwiegend Einfamilienhäusern, 5 Minuten zu Fuß zur S-Bahn, ein Supermarkt daneben, in 20 Minuten ist man am Alexanderplatz.....<br />
<br />
......normalerweise! Denn uns kam eine Baustelle auf der Strecke dazwischen, die natürlich passgenau am 3.8. los ging. Immerhin kein Streik, sodass wir trotzdem überall hin kamen, wenn auch mit etwas längerer Fahrzeit per Bus und Umstiegen in weitere U- und S-Bahnen. Die BVG App hat uns hervorragend durch den Großstadtdschungel navigiert.<br />
<br />
Wie immer habe ich mir einen genauen Reiseplan erstellt, den ich auch fast genau umsetzen konnte. Für vormittags war Kulturelles bzw. Geschchtliches angesagt, ich habe mir Lokalitäten für günstiges Mittagessen rausgesucht und für nachmittags bzw. den Rest des Tages stand Shopping auf dem Programm. Bevor Ihr denkt: "der arme Junge!" : er shoppt auch liebend gerne <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />Â <br />
<br />
Ankunft Berlin Hauptbahnhof am Sonntag 14:30 Uhr, wir haben uns zum Einstimmen erst mal eine Currywurst geholt und uns je eine Wochenkarte für die Öffis besorgt ( für 34€ echt günstig, wie ich finde ).<br />
Nach dem Einchecken in der Ferienwohnung kurz nach 16 Uhr ging es gleich mit dem Programm los: <br />
<br />
Gedenkstätte Berliner Mauer<br />
Abendessen in der Kneipe "Schwarze Pumpe" ( ich liiiebe Berliner Weiße mit Schuss! )<br />
Brandenburger Tor und Reichstag<br />
<br />
Beides war in der Dämmerung hübsch anzusehen, die Bauwerke waren schon beleuchtet.<br />
<br />
Montag:<br />
<br />
Topographie des Terrors<br />
auf dem Gelände der ehemaligen NS Zentrale. Sehr viel zu lesen, die Audiostationen waren wegen Corona gesperrt, dadurch sehr "trocken" und anstrengend. Aber dennoch beeindruckend, vor allem durch die Bilder.<br />
<br />
Mittagessen beim Italiener Bella Italia an der S-Bahn Gesundbrunnen. Günstig, lecker, aufmerksamer Kellner und für mich gab es noch einen Amaretto aufs Haus.<br />
<br />
Berliner Unterwelten<br />
ein Verein, der sich mit den vergessenen und versteckten Bauwerken im Untergrund Berlins beschäftigt und sie Interessierten durch eine Führung näher bringt. Es gibt verschiedene Touren, ich habe mich für Tour 1 Dunkle Welten entschieden, ein Luftschutzbunker direkt am S-Bahnhof Gesundbrunnen. Es war wirklich höchst interessant, nur leider war unser Guide nocht so toll, er hat seinen Text ziemlich monoton runter geleiert. Schade.<br />
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Shoppingtour Gesundbrunnen Center und Alexanderplatz<br />
Am Gesundbrunnen ein TK Maxx, nicht überlaufen, am Alexanderplatz gibt es auch einen großen Second Hand Laden, Humana nochmalwas, dort habe ich direkt was gefunden, juchuuu<br />
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Dienstag:<br />
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Gedenkstätte Hohenschönhausen, Stasi Gefängnis<br />
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Hierzu muss ich ein bißchen mehr schreiben, es hat uns uns alle total gepackt, ich knabber immer noch dran.<br />
Dass DDR und Stasi nix gutes war, das weiß mein Jahrgang, zumindest in der Theorie, die junge Generation hat allerhöchstens einen blassen Schimmer davon.<br />
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Die Ausstellung selbst ist kostenlos, die Geschichte des Gefängnisses wird erläutert, die Methoden, Gefange einzuschüchtern ( und zu quälen ), Dokumente der Stasi und z.B. eine Zwangsjacke sind zu sehen. Auch hier leider keine Audiostationen wegen Corona verfügbar, aber man konnte an verschiedenen Stationen kurzen Berichten ehemaliger Insassen zuhören. Allein die Ausstellung ist schon bewegend.<br />
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Das Gefängnis selbst kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Guides sind sowohl Historiker als auch ehemalige Insassen, es ist aber Zufall, wer einen führt.<br />
Unser Guide hieß Henry Leuschner und ist Zeitzeuge dieser Grausamkeiten. Wer nach diesem Namen googelt, findet mehr von ihm.<br />
Er wurde als 19 jähriger bei einem Fluchtversuch mit einem Kumpel durch eine Selbstschussanlage von 22 Metallsplittern durchlöchert. Er hat uns seine Narben gezeigt. Den "Berliner Schnodder" konnten wir nicht zu 100% verstehen, er hat uns aber trotzdem in seinen Bann gezogen. Seine Schilderungen gingen sowas von unter die Haut: Einzelhaft, tagsüber auf einem Stuhl sitzen, Hände auf den Tisch, nachts auf dem Rücken liegen, die Hände sichtbar rechts und links daneben legen ( Holzpritschen!!! ), stundenlange Verhöre mit psychischer Zermürbungstaktik, fensterlose Zellen, 8x18 Tage in einer völlig dunklen Gummizelle, "Freigang" im sog. Tigerkäfig auf einer Grundfläche 2,5x3 Metern, stets bewacht von Wachpersonal mit Maschinengewehren, usw. <br />
Wegen Corona durften wir nur den alten Teil des Gefängnisses besichtigen, sonst sieht man auch den neuen Teil und die Verhörräume.<br />
Die Flure mit den Gefängniszellen und ein Blick in die Gummizelle haben mir aber schon gereicht.<br />
Dieser Mensch Henry Leuschner hat sich aber nicht unterkriegen lassen: "Wenn Du auf die Schnauze fällst, steh wieder auf! Wenn Du wieder auf die Schnauze fällst, steh nochmal auf!"Â <br />
Das war ein echt krasses Erlebnis und ich kann es jedem empfehlen, sich darauf einzulassen.<br />
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Mittagessen muss trotzdem sein, meine ausgesuchte Location war Scheers Schnitzel. Eher ein Imbiss, man kann draußen sitzen, wegen den Wespen haben wir uns aber reingesetzt. Die Atmosphäre mit vielen Grafitti und Kritzeleien an der Wand fand meine Tochter nicht so prickelnd, aber ich fandÂ´s cool und das Schnitzel war sehr gut.<br />
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Shopping in der Mall am Postsdamer Platz<br />
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Mittwoch:<br />
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das Wetter war bislang eher weniger sommerlich, aber trocken und durchaus angenehm. Heute sollte der Sommer Fahrt aufnehmen, genau richtig getimed für mein Programm am Nachmittag. Aber zuerst:<br />
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Alltag in der DDR<br />
eine kostenlose Ausstellung zum Thema auf dem Gelände der Kulturbrauerei. Ich fand es kurzweilig, der Jugend hat schon wieder ein bißchen Hintergrundinfo gefehlt. Wenig Besucher, also Corona-konform. Allein schon das Gelände ist sehenswert.<br />
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Mittagessen bei Mehas Döner und Pizza Nähe Alexanderplatz, wir waren begeistert vom Essen.<br />
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Und nun hieß es: Pack die Badehose ein, ....., und dann nüscht wie raus an Wannsee!<br />
Dies war mein 4. Besuch in Berlin, aber zum ersten mal im Sommer und ich wollte schon immer mal den Wannsee sehen. Corona sei Dank ist die Besucherzahl stark reduziert, es gibt nur Online Tickets, die Strandkörbe sind derzeit kostenlos. Es war fast schon ein Gefühl wie Urlaub auf Sylt, wir haben es genossen, die Zeit ging natürlich viel zu schnell vorbei.<br />
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Donnerstag:<br />
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Anne Frank Zentrum<br />
liegt ziemlich versteckt in einem Hinterhof Nähe Hackescher Markt, keine Hinweisschilder, als ob man es nicht finden sollte. Wenn man so gar keine Ahnung hat, wer das Mädchen war, ist dies sicherlich eine gute Gelegenheit zum Nachholen. Ich selbst habe das Buch aber als Schülerin gelesen, meine Tochter hat letztes Jahr ihre Abschlussprüfung Deutsch / Geschichte dazu absolviert, und so waren wir doch eher enttäuscht. Na, kommt vor.<br />
<br />
Mittagessen und Shopping in der Schlossstrasse<br />
Das kann man schon fast als Geheimtipp werten, wenig Leute, und Touristen habe ich nur im Spiegel gesehen <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/blush.png" alt="Blush" title="Blush" class="smilie smilie_12" /><br />
Gegessen haben wir im Untergeschoss eines Supermarkts, asiatischer Imbiss mit netter Sitzgelegenheit, auch zum Mitnehmen. Wir hatten Ente süßsauer, es gibt aber auch vietnamesisch, thailändisch, etc.<br />
In einer Nebenstrasse später Kaffeepause, der Cappuccino für 1,60€ in der Tasse ( kein Becher! ). Keine typische Touri-Gegend eben.<br />
Der Tag war wirklich sehr heiß, 30 Grad und drüber, sodass uns die klimatisierten Kaufhäuser sehr willkommen waren. Am Ende der Strasse gab es schließlich noch einen Primark, heißbegehrt von meiner Tochter. Den kannten wir noch vom letzten mal, ist größer als der Laden am Alexanderplatz und der Ansturm ist gering.<br />
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Freitag<br />
<br />
nur noch die Heimreise, Abfahrt 12;30 Uhr war sehr entspannt. Für die Rückfahrt hatten wir ein eigenes Abteil, auf meine freundliche Nachfrage beim Schaffner durften wir die Masken im Abteil abnehmen, im Anschlusszug ebenso. Das hat sich fast schon wie früher angefühlt, vor Corona.<br />
<br />
Positiv überrascht war ich übrigens von der Disziplin der Berliner, Maske zu tragen. Ich habe wirklich extrem wenige Leute in den Öffis gesehen, die keine Maske trugen. Auf den Bahnsteigen und im Zug / Bus / Tram haben sich die Leute schön verteilt und möglichst auf Abstand geachtet.<br />
<br />
Uns hat es mega gut gefallen. Vergleiche zwischen Berlin und London blieben nicht aus, in einer rumpelnden und ohrenbetäubend quietschenden Bahn wähnte man sich eher in London. Solange Corona die Schlagzeilen und unser Leben im Alltag beherrscht, werde ich auch nicht nach London gehen, ich mag derzeit in kein Flugzeug sitzen. Klar, die Sehnsucht ist da, und Berlin nur ein Trostpflaster. Aber ein cooles Trostpflaster mit einigen Parallelen.<br />
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Nun ist der Bericht mal wieder länger geworden, als beabsichtigt. Danke fürs Lesen und wie immer gilt: wer Rechtschreib- oder Tippfehler findet, darf sie behalten!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Coronagrüße]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3749</link>
			<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 07:11:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3749</guid>
			<description><![CDATA[Ich will hier nicht den abertausendsten Corona-Thread eröffnen, die hat man derzeit ja überall genug, sondern einfach mal Grüße an euch alle da lassen, ich hoffe es geht euch gut!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich will hier nicht den abertausendsten Corona-Thread eröffnen, die hat man derzeit ja überall genug, sondern einfach mal Grüße an euch alle da lassen, ich hoffe es geht euch gut!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kiew - 20.-23.02.2020]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3744</link>
			<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 14:06:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3744</guid>
			<description><![CDATA[Damits hier mal ein Lebenszeichen geht, poste ich mal meinen kleinen Bericht vom Kurztrip nach Kiew:<br />
<br />
20.+21.02.2020: Kiew â€“ Anreise und TagÂ 1<br />
Auch dieses Jahr nutzte ich den Karneval für eine Kurzreise übers verlängerte Wochenende.<br />
Anreise:<br />
Wie üblich steuerte ich die â€žBohr-Inselâ€œ in Lautzenhausen an und ließ mich von dort zum Flughafen shutteln.<br />
Gerade als ich als einziger Passagier mit dem Klein-Bus vom Hof gefahren wurde, trafen 2 weitere Autos ein. Diese wurden aber auf die nächste Tour â€žvertröstetâ€œ.<br />
Am Flughafen Hahn angekommen, musste ich feststellen, dass dort inzwischen noch weniger los ist, wie bisher, denn es gab einigen Leerstand.<br />
Ich war wie immer zu früh an und musste noch etwas Zeit bis zum einchecken überbrücken. Ich behielt die Schlange im Auge und als sie sich formierte, stellte ich mich dann auch mal an.<br />
Es ging einigermaßen zügig voran, genervt hat nur das arg unruhige und unzufriedene Kind vor mirâ€¦<br />
Nachdem dieser Teil erledigt war, begab ich mich gleich zur Sicherheitskontrolle.<br />
Da sich dort inzwischen die Fluggäste stauten, wurden noch 2 weitere Kontrollstationen geöffnet, wo ich mich direkt anstellen konnte.<br />
Nachdem auch der Sprengstofftest (!) negativ war, durfte ich meinen Krempel zusammen packen und noch eine gute anderthalbe Stunde Zeit tot schlagen.<br />
Dazu setzte ich mich in die Reihe des einzigen frei zugänglichen Gates und wurde dort leider wieder von dieser Nervensäge von Kind â€žunterhaltenâ€œ.<br />
Ich hatte Priority Boarding und war dadurch die 3., die zum Einstieg abgefertigt wurde. Als ich dann ins Flugzeug kam, war ich an meinem Einstieg Person Nr. 2 und trotzdem schaffte es die Dame vor mir den Betrieb aufzuhalten, in dem sie erst mal damit begann, ihre Jacke auszuziehen und sich zu sortieren.<br />
Nachdem sie dann sah, dass hinter mir inzwischen weitere Passagiere eingetroffen waren, schaffte sie es immerhin ihren Koffer ausm Gang zu nehmen, so dass man wenigstens weiter gehen konnte.<br />
Als ich an meinem Platz (11a) ankam, traf mich ein wenig der Schlag: es war der wsl einzige Platz im Flieger ohne Fenster!<br />
Und hintendran saß schon wieder ein nervendes Kind, aber ein anderes.<br />
Da ich relativ früh eingeschlafen bin, wars nach einer Stunde, als ich wieder wach wurde, schon dunkel draußen, so gesehen war das fehlende Fenster nicht ganz so tragisch, wenngleich die Lichter beim Landeanflug doch schön zu sehen gewesen wärenâ€¦<br />
Flug und Landung verliefen ruhig und die Passkontrolle war auch schnell erledigt.<br />
In der Flughafenhalle steuerte ich den nächst besten (und einzigen) Geldautomaten an und machte mich auf den Weg zum Bahnhof.<br />
â€¦ um dann vor der Tür festzustellen: wo ist er denn eigentlich?<br />
Ich wagte es gegen die Richtung wieder in die Halle zu gehen, weil ich neben der Tür eine Ordnerin sitzen gesehen habe. Sie wollte mich zwar wieder raus schicken, um den ordentlichen Weg zu nehmen, aber ich kam ihr mit meiner Frage nach der Trainstation zuvor.<br />
Ich erfuhr, dass diese sich am Terminal D befindet, ich mich aber an F â€“ und da liegt ein gutes Stück dazwischen.<br />
Sie erklärte mir, dass ich mit dem Shuttlebus rüber fahren muss, der 1x in 20min verkehrt. Der nächste ließ nicht lange auf sich warten und so war auch diese Hürde genommen.<br />
Am Bahnhof kaufte ich auch gleich das Rückfahrticket (ein Fehler, wie sich später herausstellte, allerdings meine ich, dass irgendwo in meiner Vorbereitung gelesen zu haben), konnte die beiden aber im ersten Moment nicht voneinander unterscheiden, so dass ich dem Schaffner beide hinhielt, damit er sich eins aussuchen kann.<br />
Später konnte ich dann den Unterschied entziffern.<br />
Am Kiewer Hauptbahnhof angekommen, kaufte ich mir an einem Kiosk noch 2 Flaschen Wasser. Da der Rucksack damit so voll war und ich eigentlich vor hatte, mit einem Taxi vom Bhf zum Hotel zu fahren, steckte ich den Geldbeutel in die Jackentasche, damit ich beim Bezahlen des Taxifahrers nicht in den Tiefen des Rucksacks wühlen muss â€“ und das war mein Glück, wie sich kurz darauf heraus stellte.<br />
Als ich am Bahnhofsausgang stand (dummerweise natürlich auf der falschen Seite), wollte ich mir über Uber oder Yandex ein Taxi bestellen, leider funktionierte/reichte das WLAN nicht.<br />
Ich irrte auf dem Vorplatz rum, bis ich auf der anderen Straßenseite diverse Fastfood Restaurants sah. In der Hoffnung, dort WLAN abgreifen zu können, machte ich mich auf den Weg dorthin und bemerkte 3 Personen (Mann, Frau, jüngere Frau), die hinter mir gingen, zu nah hinter mir. Ich behielt sie im Auge und drehte mich eigentlich weg von ihnen, trotzdem folgten sie mir.<br />
Auf der anderen Straßenseite blieben sie schräg hinter mir stehen, während ich versuchte mich auf maps.me zu orientieren bzw. WLAN zu finden.<br />
Nachdem ich herausgefunden hatte, dass ich auf der falschen Bahnhofsseite bin, überquerte ich wieder die Straße und hatte prompt die 3 Personen wieder bei mir (sie sind mir eigentlich schon direkt am Bhf aufgefallen, weil dieser Drecksack eine Bayern-Mütze trug â€“ sowas ist immer schâ€¦).<br />
Plötzlich rannte jemand an mir vorbei und ich erkannte, dass er mein Mäppchen, dass ich im Rucksack hatte, in der Hand hielt, bzw. dass er das einem der 3 Personen aus der Hand riss.<br />
Ich konnte die Situation im ersten Moment nicht richtig einschätzen, sah dann aber, dass mein Rucksack offen war. Irgendwie müssen dies also doch geschafft haben, da ran zu kommen.<br />
Ich rief, dass das mein Mäppchen sei und er es wieder her geben solle.<br />
Es stellte sich dann aber so dar, dass dieser Typ wohl ein Zivilpolizist war, der den Diebstahl gemerkt hat und es den Taschendieben weg nahm. Zu diesem Zeitpunkt standen auch schon 2 uniformierte Polizisten dabei.<br />
Ich schaute dann im Rucksack nach, ob sonst noch etwas fehlte und meinte im ersten Moment, sie hätten mein iPhone geklaut (zwar â€žnurâ€œ ein altes 6s, das ich wegen der Größe, die noch in die Hosentasche passt, bei Städtetrips als Navi benutze), konnte dann aber Entwarnung geben, es war in den Tiefen zu finden.<br />
Das eigentliche Handy hatte ich ja in der Hand, den Geldbeutel in der Jackentasche und den Pass im Brustbeutel, es war bis auf den iPod im Vorfach nix wertvolles im Rucksack. Glück im Unglück.<br />
Der jüngere der beiden Uniformierten fragte mich dann, ob ich russisch spreche, was ich natürlich verneinte und so â€žverständigtenâ€œ wir uns auf englisch.<br />
Ich bat um mein Mäppchen (darin waren eh nur Hygieneartikel und ein bisschen Reiseapotheke enthalten), aber der Polizist wollte erst noch eine Art Anzeige aufnehmen und fragte nach meinem Pass, wir würden zum Auto gehen, es sei nur eine Formalie. Da ich aber der Sache nicht traute, wer weiß, ob die mit den Taschendieben unter einer Decke stecken, ich bestimmt nicht in Anwesenheit der Diebe meinen Pass aus dem Brustbeutel packen wollte und ich auch nicht hätte lesen können, was ich evtl. unterschreibe, verweigerte ich die Sache und sagte, dass ich jetzt gehen möchte.<br />
Daraufhin fragte der Polizist wohin, was ich mit dem Nennen des Hotelnamens beantwortete.<br />
Kaum hatte ichs ausgesprochen, hätte ich mir auf die Zunge beißen können, weil ich befürchtete, dass mir die Taschendiebe ja dahin folgen könnten. Der ältere der beiden Polizisten hatte inzw. gesehen, dass es wirklich nur ein Mäppchen mit banalem Inhalt ist, ich hatte es ja auch oft genug gesagt und gab es mir jetzt wieder.<br />
Der jüngere entschuldigte sich dann noch für die Sache und ich schleuderte der Diebin noch ein â€žWhy do you do this?!â€œ entgegen, worauf hin die Tochter irgendwas keifte, so dass der Zivilpolizist sie zurück hielt.<br />
Ich weiß nicht, wies dann weiter ging, irgendwie gingen mir die Polizisten zu harmlos mit dem Pack um.<br />
Inzwischen kommen immer mehr Bilder in meinem Kopf zutage, mit denen ich 1 und 1 zusammen zählen kann, was den Vorgang angeht. Um so mehr ärgert es mich, dass es passiert ist.<br />
Nachdem ich dann den Bahnhof auf der anderen Seite verlassen hatte fand ich auch die Metrostation und fuhr bis zu der dem Hotel am nächsten gelegenen.<br />
Als ich dort aus der Tür kam, immerhin hatte ich auf Anhieb den richtigen Weg gefunden, wusste ich natürlich erstmal nicht, rechts oder links. Ich entschied mich für die falsche Richtung, bis ich die Straße von Google maps her erkannte und feststellte, dass ich mich oberhalb des Hotels befinde.<br />
So waren es dann nur noch ein paar Minuten bis ich in einem sicheren Hotelzimmer die Tür hinter mir zu machen konnte.<br />
Am liebsten wäre ich allerdings in den nächsten Flieger gestiegen und wieder nach Hause geflogen.<br />
Vor einer solchen Situation, die auch anders hätte ausgehen können, habe ich unterwegs immer am meisten Schiss, bislang aber noch Glück gehabt<br />
â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€“<br />
Nach einer ziemlich beschissenen Nacht, in der ich mich ständig vom Taschendieben umgeben wähnte, erwachte ich mit Kopfschmerzen. Die Kopfschmerztablette half zum Glück ziemlich schnell, die erfrischende Dusche tat ihr übriges und so machte ich mich wieder halbwegs gefasst und hergestellt auf den Weg zum Frühstück.<br />
Das Hotel hat 4 Aufzüge, die Wahrscheinlichkeit genau in den einzusteigen, der nicht in der Restaurantetage hält, liegt also bei 1:4 â€“ nicht aber bei mir, denn genau in den stieg ich zielstrebig ein (allerdings wars auch von außen nicht zu erkennen, am anderen Tag traf ich auf einen Mann im Aufzug, der ebenfalls das Knöpfchen mit der 2 suchte).<br />
Und wunderte mich dann, wo das Knöpfchen mit der 2 ist. Joa, die einen lassen die 13 weg, die anderen eben die 2, war meine Erklärung für mich, es kann aber auch einfach nur daran liegen, dass in der 2. Etage dort keine Aufzugtür warâ€¦ warum auch immer.<br />
Der Frühstückssaal erstreckte sich über die ganze Hotelbreite, aber trotzdem war der Großteil der Tische belegt. Ich sah einen freien Tisch und mit lecker aussehendem Körnerbaguette (es war auch lecker) und ein paar Käsescheiben aufm Teller begab ich mich dorthin. Und saß direkt neben dem Kuchenbuffet, das warme Buffet war auf der anderen Seite des Saals. Kann ich mit beidem nichts anfangen, aber wenigstens saß ich in Reichweite des Kaffeeautomaten, das ist schon besser.<br />
Eine halbe Stunde später war ich satt und ging ins Zimmer, um mich ausgehfertig zu machen. So richtig Lust, mich unter die Leute zu mischen, hatte ich nicht. ðŸ˜<br />
Meine erste Station heute war das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kiewer_H%C3%B6hlenkloster" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Höhlenkloster</a>. Ich ging dem Schild zu den Höhlenführungen nach und als ich dort meinen Eintritt bezahlen wollte, meinte die Dame, das sei grad eine Führung auf russisch, ob ich lieber eine auf Englisch wollte. Ich bejahte zwar, allerdings wäre es mir egal gewesen, weils mir eh nur ums besichtigen geht. Für ausführliche Vorträge reicht mein Englisch eh nicht, ob ich jetzt russisch oder englisch nicht verstehe, spielt keine Rolle.<br />
Ich bekam für 300 UAH (ca. 11,36€) daher eine englische Führung, die aber bald zu deutsch wurde, weil die Leiterin auch deutsch sprach, wenn auch ukrainisches, so dass ich mehr ein interessantes Gesicht machte, als dass ich wirklich was verstanden hätteâ€¦ ðŸ¤·â€â™€ï¸<br />
Da ich eine Hose trug, musste ich mir einen Nylonrock umbinden (ðŸ¤¦â€â™€ï¸) um rein gehen zu dürfen. Die Mütze störte anscheinend nicht bzw. ging als Kopftuchersatz durch. Am Eingang zu den Höhlen (die entgegen meiner vorherigen Annahme keine kalten, nassen Felshöhlen sind, sondern verputzte, niedrige, enge Gänge, in denen es furchtbar warm ist) musste ich die kleine, dünne â€žorthodoxeâ€œ Kerze anzünden, die mir an der Kasse gegeben wurde und in einer bestimmten Handhaltung vor mir her tragen. Das ganze war nicht wirklich bequem, wenigstens tropfte der Wachs nicht, und immer wenn der Führerin auffiel, dass ich die Kerze anders hielt (weil mir die Hand weh tat), zeigte sie wieder an, wie ich sie halten soll. ðŸ™„<br />
In dunklen, engen Räumen, in denen man nicht sieht wos lang geht, blind geradeaus zu gehen und eine Kerze zu balancieren, ist gar nicht so einfach.<br />
Nach den Höhlen lief ich noch ein bisschen auf dem Klostergelände rum, bis ich in der Nähe die â€ž<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter-Heimat-Statue_(Kiew)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mutter Heimat</a>â€œ Statue stehen sah.<br />
Somit stand meine nächste Station fest. Nachdem ich mindestens eine halbe Stunde an der Bushaltestelle auf die Nummer gewartet hatte, mit der ich her kam, wars mir zu doof und ich machte mich zu Fuß auf den Weg. War lt. maps.me zwar ein etwas weiter Weg, aber was muss, das muss. Zum Glück wars dann in der Realität aber doch nicht so weit und gut zu gehen und schon nach der übernächsten Kurve erreichte ich den Park, in dem sich das Gedenk-Ensemble befindet. Ich steuerte schnurstracks die Statue an, weil ich aber auf dieser Ebene keinen Eingang fand, ließ ich mich vom Museumshinweis eine Etage runter locken und ging dort hin. Allerdings gab es von diesem Museum (dessen Name mir entfallen ist) aus keinen Zutritt, aber warm und WLAN war auch ok.<br />
Um die Statue wenigstens einmal zu umrunden, ging ich nochmal in Richtung der vorherigen Ebene und stand dort dann vor einem weiteren Museum â€“ von dem aus der Zutritt auf die Plattform erfolgte. Ich löste also auch hier ein Ticket und befand mich ein ums andere Mal in einem <a href="https://www.warmuseum.kiev.ua/_eng/expositions/main_expo/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">WK2-Gedenkmuseum</a>, dass allerdings auch einen Schwerpunkt auf der jüngsten Donezk-Geschichte von 2014 hat.<br />
An den meisten Schaukästen ging ich nur vorbei, das meiste war eh nicht zu lesen und außerdem ist es mir auch immer zu langweilig und aufhaltend.<br />
Nachdem ich dort fertig war und meine Jacke samt Rucksack wieder in der Garderobe abholen durfte, konnte es zum Aufgang der Plattform gehen.<br />
In einem sehr engen und wackeligen Aufzug brachte mich ein Angestellter mit 2 weiteren Typen, die anscheinend die Klettertour ganz nach oben machten, zum Treppenaufgang der <a href="https://walkinto.in/tour/-10KGQkxOQbkgAYG7kgOQ/Rodina" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aussichtsplattform</a>. Ich umrundete die Statue hier 2 oder 3x und war froh, nicht weg geweht zu werden. War ganz schön windig hier, obwohls nur 36m hoch ist.<br />
Nachdem ich auf dem Gelände alles was mich interessierte gesehen hatte, ging ich wieder zurück zur Bushaltestelle am Kloster.<br />
Wieder ergab das Warten auf die gewünschte Busnummer nix, nachdem ich aber auf einem Schild an einem Marschrutka Bus einen mir bereits bekannten Metrostationsnamen entziffern konnte, war ich so stolz, dass ich einstieg und dort hinfuhr. ðŸ˜„<br />
Als nächstes wollte ich mir das â€ž<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Tor_von_Kiew" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Goldene Tor</a>â€œ ansehen, was sich von außen aber als relativ unspektakulär entpuppte und obendrein geschlossen war, so dass ich nicht weiß, obs von innen evtl. besser ist.<br />
Langsam machte sich etwas Hunger bemerkbar und wies der Zufall will, war genau neben dem Tor ein georgisches Restaurant.<br />
Gegen eine/n Khachapuri hatte ich nix einzuwenden und so kehrte ich dort ein.<br />
Die zusätzliche Bestellung von Khinkali scheiterte an irgendwas (Mindestmenge?), was sich im Nachhinein aber als nicht so schlimm entpuppte, der Käsefladen machte gut satt.<br />
Richtig Lust auf Besichtigung hatte ich nun nicht mehr, es machte auch keinen Sinn mehr, da es auf 17h zu ging und die Museen sicher eh bald schlossen.<br />
Ich irrte auf der Suche nach der nächsten Metrostation (die eigentlich direkt neben dem Lokal gelegen hätte) durch einige Unterführungsmalls und kam Labyrinthbedingt nicht immer auf der Straßenseite an, auf die ich wollte (später kam ich auf die Idee, immer diesem seltsamen â€žknackenâ€œ nachzugehen, dass von den Eingängen der Metrostation ausging). Irgendwann hatte ichs aber geschafft und saß im Zug, der mich zum Maidan Platz zurück brachte. In der einsetzenden Dämmerung spazierte ich dort noch etwas herum, dann gingen mir aber die lästigen Touristenfänger, die einem was verkaufen oder ne Eule auf den Arm setzen wollen, auf den Keks, so dass ich die unterm Platz gelegene Mall ansteuerte, wo ich mich im Billa Supermarkt noch mit Getränken für den Abend und den nächsten Tag eindeckte. Da ich dort sogar <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nabeglavi" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">georgischen Sprudel</a> fand, war es ein ganz versöhnlicher Abschluss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Damits hier mal ein Lebenszeichen geht, poste ich mal meinen kleinen Bericht vom Kurztrip nach Kiew:<br />
<br />
20.+21.02.2020: Kiew â€“ Anreise und TagÂ 1<br />
Auch dieses Jahr nutzte ich den Karneval für eine Kurzreise übers verlängerte Wochenende.<br />
Anreise:<br />
Wie üblich steuerte ich die â€žBohr-Inselâ€œ in Lautzenhausen an und ließ mich von dort zum Flughafen shutteln.<br />
Gerade als ich als einziger Passagier mit dem Klein-Bus vom Hof gefahren wurde, trafen 2 weitere Autos ein. Diese wurden aber auf die nächste Tour â€žvertröstetâ€œ.<br />
Am Flughafen Hahn angekommen, musste ich feststellen, dass dort inzwischen noch weniger los ist, wie bisher, denn es gab einigen Leerstand.<br />
Ich war wie immer zu früh an und musste noch etwas Zeit bis zum einchecken überbrücken. Ich behielt die Schlange im Auge und als sie sich formierte, stellte ich mich dann auch mal an.<br />
Es ging einigermaßen zügig voran, genervt hat nur das arg unruhige und unzufriedene Kind vor mirâ€¦<br />
Nachdem dieser Teil erledigt war, begab ich mich gleich zur Sicherheitskontrolle.<br />
Da sich dort inzwischen die Fluggäste stauten, wurden noch 2 weitere Kontrollstationen geöffnet, wo ich mich direkt anstellen konnte.<br />
Nachdem auch der Sprengstofftest (!) negativ war, durfte ich meinen Krempel zusammen packen und noch eine gute anderthalbe Stunde Zeit tot schlagen.<br />
Dazu setzte ich mich in die Reihe des einzigen frei zugänglichen Gates und wurde dort leider wieder von dieser Nervensäge von Kind â€žunterhaltenâ€œ.<br />
Ich hatte Priority Boarding und war dadurch die 3., die zum Einstieg abgefertigt wurde. Als ich dann ins Flugzeug kam, war ich an meinem Einstieg Person Nr. 2 und trotzdem schaffte es die Dame vor mir den Betrieb aufzuhalten, in dem sie erst mal damit begann, ihre Jacke auszuziehen und sich zu sortieren.<br />
Nachdem sie dann sah, dass hinter mir inzwischen weitere Passagiere eingetroffen waren, schaffte sie es immerhin ihren Koffer ausm Gang zu nehmen, so dass man wenigstens weiter gehen konnte.<br />
Als ich an meinem Platz (11a) ankam, traf mich ein wenig der Schlag: es war der wsl einzige Platz im Flieger ohne Fenster!<br />
Und hintendran saß schon wieder ein nervendes Kind, aber ein anderes.<br />
Da ich relativ früh eingeschlafen bin, wars nach einer Stunde, als ich wieder wach wurde, schon dunkel draußen, so gesehen war das fehlende Fenster nicht ganz so tragisch, wenngleich die Lichter beim Landeanflug doch schön zu sehen gewesen wärenâ€¦<br />
Flug und Landung verliefen ruhig und die Passkontrolle war auch schnell erledigt.<br />
In der Flughafenhalle steuerte ich den nächst besten (und einzigen) Geldautomaten an und machte mich auf den Weg zum Bahnhof.<br />
â€¦ um dann vor der Tür festzustellen: wo ist er denn eigentlich?<br />
Ich wagte es gegen die Richtung wieder in die Halle zu gehen, weil ich neben der Tür eine Ordnerin sitzen gesehen habe. Sie wollte mich zwar wieder raus schicken, um den ordentlichen Weg zu nehmen, aber ich kam ihr mit meiner Frage nach der Trainstation zuvor.<br />
Ich erfuhr, dass diese sich am Terminal D befindet, ich mich aber an F â€“ und da liegt ein gutes Stück dazwischen.<br />
Sie erklärte mir, dass ich mit dem Shuttlebus rüber fahren muss, der 1x in 20min verkehrt. Der nächste ließ nicht lange auf sich warten und so war auch diese Hürde genommen.<br />
Am Bahnhof kaufte ich auch gleich das Rückfahrticket (ein Fehler, wie sich später herausstellte, allerdings meine ich, dass irgendwo in meiner Vorbereitung gelesen zu haben), konnte die beiden aber im ersten Moment nicht voneinander unterscheiden, so dass ich dem Schaffner beide hinhielt, damit er sich eins aussuchen kann.<br />
Später konnte ich dann den Unterschied entziffern.<br />
Am Kiewer Hauptbahnhof angekommen, kaufte ich mir an einem Kiosk noch 2 Flaschen Wasser. Da der Rucksack damit so voll war und ich eigentlich vor hatte, mit einem Taxi vom Bhf zum Hotel zu fahren, steckte ich den Geldbeutel in die Jackentasche, damit ich beim Bezahlen des Taxifahrers nicht in den Tiefen des Rucksacks wühlen muss â€“ und das war mein Glück, wie sich kurz darauf heraus stellte.<br />
Als ich am Bahnhofsausgang stand (dummerweise natürlich auf der falschen Seite), wollte ich mir über Uber oder Yandex ein Taxi bestellen, leider funktionierte/reichte das WLAN nicht.<br />
Ich irrte auf dem Vorplatz rum, bis ich auf der anderen Straßenseite diverse Fastfood Restaurants sah. In der Hoffnung, dort WLAN abgreifen zu können, machte ich mich auf den Weg dorthin und bemerkte 3 Personen (Mann, Frau, jüngere Frau), die hinter mir gingen, zu nah hinter mir. Ich behielt sie im Auge und drehte mich eigentlich weg von ihnen, trotzdem folgten sie mir.<br />
Auf der anderen Straßenseite blieben sie schräg hinter mir stehen, während ich versuchte mich auf maps.me zu orientieren bzw. WLAN zu finden.<br />
Nachdem ich herausgefunden hatte, dass ich auf der falschen Bahnhofsseite bin, überquerte ich wieder die Straße und hatte prompt die 3 Personen wieder bei mir (sie sind mir eigentlich schon direkt am Bhf aufgefallen, weil dieser Drecksack eine Bayern-Mütze trug â€“ sowas ist immer schâ€¦).<br />
Plötzlich rannte jemand an mir vorbei und ich erkannte, dass er mein Mäppchen, dass ich im Rucksack hatte, in der Hand hielt, bzw. dass er das einem der 3 Personen aus der Hand riss.<br />
Ich konnte die Situation im ersten Moment nicht richtig einschätzen, sah dann aber, dass mein Rucksack offen war. Irgendwie müssen dies also doch geschafft haben, da ran zu kommen.<br />
Ich rief, dass das mein Mäppchen sei und er es wieder her geben solle.<br />
Es stellte sich dann aber so dar, dass dieser Typ wohl ein Zivilpolizist war, der den Diebstahl gemerkt hat und es den Taschendieben weg nahm. Zu diesem Zeitpunkt standen auch schon 2 uniformierte Polizisten dabei.<br />
Ich schaute dann im Rucksack nach, ob sonst noch etwas fehlte und meinte im ersten Moment, sie hätten mein iPhone geklaut (zwar â€žnurâ€œ ein altes 6s, das ich wegen der Größe, die noch in die Hosentasche passt, bei Städtetrips als Navi benutze), konnte dann aber Entwarnung geben, es war in den Tiefen zu finden.<br />
Das eigentliche Handy hatte ich ja in der Hand, den Geldbeutel in der Jackentasche und den Pass im Brustbeutel, es war bis auf den iPod im Vorfach nix wertvolles im Rucksack. Glück im Unglück.<br />
Der jüngere der beiden Uniformierten fragte mich dann, ob ich russisch spreche, was ich natürlich verneinte und so â€žverständigtenâ€œ wir uns auf englisch.<br />
Ich bat um mein Mäppchen (darin waren eh nur Hygieneartikel und ein bisschen Reiseapotheke enthalten), aber der Polizist wollte erst noch eine Art Anzeige aufnehmen und fragte nach meinem Pass, wir würden zum Auto gehen, es sei nur eine Formalie. Da ich aber der Sache nicht traute, wer weiß, ob die mit den Taschendieben unter einer Decke stecken, ich bestimmt nicht in Anwesenheit der Diebe meinen Pass aus dem Brustbeutel packen wollte und ich auch nicht hätte lesen können, was ich evtl. unterschreibe, verweigerte ich die Sache und sagte, dass ich jetzt gehen möchte.<br />
Daraufhin fragte der Polizist wohin, was ich mit dem Nennen des Hotelnamens beantwortete.<br />
Kaum hatte ichs ausgesprochen, hätte ich mir auf die Zunge beißen können, weil ich befürchtete, dass mir die Taschendiebe ja dahin folgen könnten. Der ältere der beiden Polizisten hatte inzw. gesehen, dass es wirklich nur ein Mäppchen mit banalem Inhalt ist, ich hatte es ja auch oft genug gesagt und gab es mir jetzt wieder.<br />
Der jüngere entschuldigte sich dann noch für die Sache und ich schleuderte der Diebin noch ein â€žWhy do you do this?!â€œ entgegen, worauf hin die Tochter irgendwas keifte, so dass der Zivilpolizist sie zurück hielt.<br />
Ich weiß nicht, wies dann weiter ging, irgendwie gingen mir die Polizisten zu harmlos mit dem Pack um.<br />
Inzwischen kommen immer mehr Bilder in meinem Kopf zutage, mit denen ich 1 und 1 zusammen zählen kann, was den Vorgang angeht. Um so mehr ärgert es mich, dass es passiert ist.<br />
Nachdem ich dann den Bahnhof auf der anderen Seite verlassen hatte fand ich auch die Metrostation und fuhr bis zu der dem Hotel am nächsten gelegenen.<br />
Als ich dort aus der Tür kam, immerhin hatte ich auf Anhieb den richtigen Weg gefunden, wusste ich natürlich erstmal nicht, rechts oder links. Ich entschied mich für die falsche Richtung, bis ich die Straße von Google maps her erkannte und feststellte, dass ich mich oberhalb des Hotels befinde.<br />
So waren es dann nur noch ein paar Minuten bis ich in einem sicheren Hotelzimmer die Tür hinter mir zu machen konnte.<br />
Am liebsten wäre ich allerdings in den nächsten Flieger gestiegen und wieder nach Hause geflogen.<br />
Vor einer solchen Situation, die auch anders hätte ausgehen können, habe ich unterwegs immer am meisten Schiss, bislang aber noch Glück gehabt<br />
â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€”â€“<br />
Nach einer ziemlich beschissenen Nacht, in der ich mich ständig vom Taschendieben umgeben wähnte, erwachte ich mit Kopfschmerzen. Die Kopfschmerztablette half zum Glück ziemlich schnell, die erfrischende Dusche tat ihr übriges und so machte ich mich wieder halbwegs gefasst und hergestellt auf den Weg zum Frühstück.<br />
Das Hotel hat 4 Aufzüge, die Wahrscheinlichkeit genau in den einzusteigen, der nicht in der Restaurantetage hält, liegt also bei 1:4 â€“ nicht aber bei mir, denn genau in den stieg ich zielstrebig ein (allerdings wars auch von außen nicht zu erkennen, am anderen Tag traf ich auf einen Mann im Aufzug, der ebenfalls das Knöpfchen mit der 2 suchte).<br />
Und wunderte mich dann, wo das Knöpfchen mit der 2 ist. Joa, die einen lassen die 13 weg, die anderen eben die 2, war meine Erklärung für mich, es kann aber auch einfach nur daran liegen, dass in der 2. Etage dort keine Aufzugtür warâ€¦ warum auch immer.<br />
Der Frühstückssaal erstreckte sich über die ganze Hotelbreite, aber trotzdem war der Großteil der Tische belegt. Ich sah einen freien Tisch und mit lecker aussehendem Körnerbaguette (es war auch lecker) und ein paar Käsescheiben aufm Teller begab ich mich dorthin. Und saß direkt neben dem Kuchenbuffet, das warme Buffet war auf der anderen Seite des Saals. Kann ich mit beidem nichts anfangen, aber wenigstens saß ich in Reichweite des Kaffeeautomaten, das ist schon besser.<br />
Eine halbe Stunde später war ich satt und ging ins Zimmer, um mich ausgehfertig zu machen. So richtig Lust, mich unter die Leute zu mischen, hatte ich nicht. ðŸ˜<br />
Meine erste Station heute war das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kiewer_H%C3%B6hlenkloster" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Höhlenkloster</a>. Ich ging dem Schild zu den Höhlenführungen nach und als ich dort meinen Eintritt bezahlen wollte, meinte die Dame, das sei grad eine Führung auf russisch, ob ich lieber eine auf Englisch wollte. Ich bejahte zwar, allerdings wäre es mir egal gewesen, weils mir eh nur ums besichtigen geht. Für ausführliche Vorträge reicht mein Englisch eh nicht, ob ich jetzt russisch oder englisch nicht verstehe, spielt keine Rolle.<br />
Ich bekam für 300 UAH (ca. 11,36€) daher eine englische Führung, die aber bald zu deutsch wurde, weil die Leiterin auch deutsch sprach, wenn auch ukrainisches, so dass ich mehr ein interessantes Gesicht machte, als dass ich wirklich was verstanden hätteâ€¦ ðŸ¤·â€â™€ï¸<br />
Da ich eine Hose trug, musste ich mir einen Nylonrock umbinden (ðŸ¤¦â€â™€ï¸) um rein gehen zu dürfen. Die Mütze störte anscheinend nicht bzw. ging als Kopftuchersatz durch. Am Eingang zu den Höhlen (die entgegen meiner vorherigen Annahme keine kalten, nassen Felshöhlen sind, sondern verputzte, niedrige, enge Gänge, in denen es furchtbar warm ist) musste ich die kleine, dünne â€žorthodoxeâ€œ Kerze anzünden, die mir an der Kasse gegeben wurde und in einer bestimmten Handhaltung vor mir her tragen. Das ganze war nicht wirklich bequem, wenigstens tropfte der Wachs nicht, und immer wenn der Führerin auffiel, dass ich die Kerze anders hielt (weil mir die Hand weh tat), zeigte sie wieder an, wie ich sie halten soll. ðŸ™„<br />
In dunklen, engen Räumen, in denen man nicht sieht wos lang geht, blind geradeaus zu gehen und eine Kerze zu balancieren, ist gar nicht so einfach.<br />
Nach den Höhlen lief ich noch ein bisschen auf dem Klostergelände rum, bis ich in der Nähe die â€ž<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter-Heimat-Statue_(Kiew)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mutter Heimat</a>â€œ Statue stehen sah.<br />
Somit stand meine nächste Station fest. Nachdem ich mindestens eine halbe Stunde an der Bushaltestelle auf die Nummer gewartet hatte, mit der ich her kam, wars mir zu doof und ich machte mich zu Fuß auf den Weg. War lt. maps.me zwar ein etwas weiter Weg, aber was muss, das muss. Zum Glück wars dann in der Realität aber doch nicht so weit und gut zu gehen und schon nach der übernächsten Kurve erreichte ich den Park, in dem sich das Gedenk-Ensemble befindet. Ich steuerte schnurstracks die Statue an, weil ich aber auf dieser Ebene keinen Eingang fand, ließ ich mich vom Museumshinweis eine Etage runter locken und ging dort hin. Allerdings gab es von diesem Museum (dessen Name mir entfallen ist) aus keinen Zutritt, aber warm und WLAN war auch ok.<br />
Um die Statue wenigstens einmal zu umrunden, ging ich nochmal in Richtung der vorherigen Ebene und stand dort dann vor einem weiteren Museum â€“ von dem aus der Zutritt auf die Plattform erfolgte. Ich löste also auch hier ein Ticket und befand mich ein ums andere Mal in einem <a href="https://www.warmuseum.kiev.ua/_eng/expositions/main_expo/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">WK2-Gedenkmuseum</a>, dass allerdings auch einen Schwerpunkt auf der jüngsten Donezk-Geschichte von 2014 hat.<br />
An den meisten Schaukästen ging ich nur vorbei, das meiste war eh nicht zu lesen und außerdem ist es mir auch immer zu langweilig und aufhaltend.<br />
Nachdem ich dort fertig war und meine Jacke samt Rucksack wieder in der Garderobe abholen durfte, konnte es zum Aufgang der Plattform gehen.<br />
In einem sehr engen und wackeligen Aufzug brachte mich ein Angestellter mit 2 weiteren Typen, die anscheinend die Klettertour ganz nach oben machten, zum Treppenaufgang der <a href="https://walkinto.in/tour/-10KGQkxOQbkgAYG7kgOQ/Rodina" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aussichtsplattform</a>. Ich umrundete die Statue hier 2 oder 3x und war froh, nicht weg geweht zu werden. War ganz schön windig hier, obwohls nur 36m hoch ist.<br />
Nachdem ich auf dem Gelände alles was mich interessierte gesehen hatte, ging ich wieder zurück zur Bushaltestelle am Kloster.<br />
Wieder ergab das Warten auf die gewünschte Busnummer nix, nachdem ich aber auf einem Schild an einem Marschrutka Bus einen mir bereits bekannten Metrostationsnamen entziffern konnte, war ich so stolz, dass ich einstieg und dort hinfuhr. ðŸ˜„<br />
Als nächstes wollte ich mir das â€ž<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Tor_von_Kiew" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Goldene Tor</a>â€œ ansehen, was sich von außen aber als relativ unspektakulär entpuppte und obendrein geschlossen war, so dass ich nicht weiß, obs von innen evtl. besser ist.<br />
Langsam machte sich etwas Hunger bemerkbar und wies der Zufall will, war genau neben dem Tor ein georgisches Restaurant.<br />
Gegen eine/n Khachapuri hatte ich nix einzuwenden und so kehrte ich dort ein.<br />
Die zusätzliche Bestellung von Khinkali scheiterte an irgendwas (Mindestmenge?), was sich im Nachhinein aber als nicht so schlimm entpuppte, der Käsefladen machte gut satt.<br />
Richtig Lust auf Besichtigung hatte ich nun nicht mehr, es machte auch keinen Sinn mehr, da es auf 17h zu ging und die Museen sicher eh bald schlossen.<br />
Ich irrte auf der Suche nach der nächsten Metrostation (die eigentlich direkt neben dem Lokal gelegen hätte) durch einige Unterführungsmalls und kam Labyrinthbedingt nicht immer auf der Straßenseite an, auf die ich wollte (später kam ich auf die Idee, immer diesem seltsamen â€žknackenâ€œ nachzugehen, dass von den Eingängen der Metrostation ausging). Irgendwann hatte ichs aber geschafft und saß im Zug, der mich zum Maidan Platz zurück brachte. In der einsetzenden Dämmerung spazierte ich dort noch etwas herum, dann gingen mir aber die lästigen Touristenfänger, die einem was verkaufen oder ne Eule auf den Arm setzen wollen, auf den Keks, so dass ich die unterm Platz gelegene Mall ansteuerte, wo ich mich im Billa Supermarkt noch mit Getränken für den Abend und den nächsten Tag eindeckte. Da ich dort sogar <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nabeglavi" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">georgischen Sprudel</a> fand, war es ein ganz versöhnlicher Abschluss.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Harry & Meghan - Megxit]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3743</link>
			<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 14:26:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3743</guid>
			<description><![CDATA[Es gibt ja noch keinen Thread zum derzeit "wichtigsten" englischen Thema!<br />
<br />
Wobei ich aber ehrlich gesagt immer noch nicht weiß, was ich von dem ganzen halten soll.<br />
Einerseits empfand ich Harry immer als die coolere Socke der beiden Brüder (William ist mir etwas zu aalglatt), andererseits finde ich diesen "Bruch" schon schade fürs Königshaus, weil mit der jungen Garde doch ein neuer Wind in Aussicht war (obwohl ich auch das traditionelle des Hauses mag).<br />
<br />
Meghan an sich ist mir relativ egal, ich kannte sie vorher als Schauspielerin nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie das Leben als royales Mitglied unterschätzt hat und insgeheim einsah, dass ihre vorherige Berühmtheit und der Umgang mit Medien und Beratern gänzlich was anderes war als das, was einen als Frau eines ständig unter Beobachtung stehenden Prinzen erwartet.<br />
Und dass das ein großer Teil des Rückzuges ausmacht - der aber nicht in der Öffentlichkeit stattfindet.<br />
Auch wenn immer betont wird, dass Harry aufgrund seiner Geschichte und der Tragödie um Prinzessin Diana einen Groll gegen die Presse hegt, diese wird sich ja mit Sicherheit nicht zurück ziehen, nur weil sich H&amp;M jetzt selbst vermarkten. Es wird immer (englische) Paparazzi geben, die sich abseits der aufgestellten Regeln für ihn und/oder den kleinen Archie interessieren.<br />
<br />
So gesehen sitzt der gute auch zwischen den Stühlen: Frau/Kind oder Familie. Und da Liebe bekanntlich blind macht...<br />
<br />
Ich bin mal gespannt, was die kommenden Jahre/Jahrzehnte bringen, denn ich gehe ehrlich gesagt nicht von einer dauerhaften H&amp;M-Ehe aus. <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/dodgy.png" alt="Dodgy" title="Dodgy" class="smilie smilie_14" /> <br />
<br />
*Gala-/Bunte-/Goldenes Blatt-Modus aus*]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gibt ja noch keinen Thread zum derzeit "wichtigsten" englischen Thema!<br />
<br />
Wobei ich aber ehrlich gesagt immer noch nicht weiß, was ich von dem ganzen halten soll.<br />
Einerseits empfand ich Harry immer als die coolere Socke der beiden Brüder (William ist mir etwas zu aalglatt), andererseits finde ich diesen "Bruch" schon schade fürs Königshaus, weil mit der jungen Garde doch ein neuer Wind in Aussicht war (obwohl ich auch das traditionelle des Hauses mag).<br />
<br />
Meghan an sich ist mir relativ egal, ich kannte sie vorher als Schauspielerin nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie das Leben als royales Mitglied unterschätzt hat und insgeheim einsah, dass ihre vorherige Berühmtheit und der Umgang mit Medien und Beratern gänzlich was anderes war als das, was einen als Frau eines ständig unter Beobachtung stehenden Prinzen erwartet.<br />
Und dass das ein großer Teil des Rückzuges ausmacht - der aber nicht in der Öffentlichkeit stattfindet.<br />
Auch wenn immer betont wird, dass Harry aufgrund seiner Geschichte und der Tragödie um Prinzessin Diana einen Groll gegen die Presse hegt, diese wird sich ja mit Sicherheit nicht zurück ziehen, nur weil sich H&amp;M jetzt selbst vermarkten. Es wird immer (englische) Paparazzi geben, die sich abseits der aufgestellten Regeln für ihn und/oder den kleinen Archie interessieren.<br />
<br />
So gesehen sitzt der gute auch zwischen den Stühlen: Frau/Kind oder Familie. Und da Liebe bekanntlich blind macht...<br />
<br />
Ich bin mal gespannt, was die kommenden Jahre/Jahrzehnte bringen, denn ich gehe ehrlich gesagt nicht von einer dauerhaften H&amp;M-Ehe aus. <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/dodgy.png" alt="Dodgy" title="Dodgy" class="smilie smilie_14" /> <br />
<br />
*Gala-/Bunte-/Goldenes Blatt-Modus aus*]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wien , das 'Ossi-London']]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3742</link>
			<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 17:09:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=6607">Hardy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3742</guid>
			<description><![CDATA[Vorgestern bin ich von einem dreitägigen Kurztripp aus Wien zurückgekehrt und muss sagen, dass ich von der österreichischen Metropole sehr angetan bin. Für mich war es eine Premiere, aber ich kann mir durchaus vorstellen, wieder nach Wien zu reisen.<br />
<br />
Überraschend für mich waren die vielen Parallelen zu London, wie die gelebte Tradition und die entspannten freundlichen Einwohner. Zu vielem, was ich an London schätze, hat Wien ein Pendant zu bieten, wenn auch zumeist ein oder zwei Nummern kleiner. <br />
<br />
Ein paar Beispiele:<br />
<br />
London / Wien:<br />
<br />
Die Royals / die Habsburger<br />
Buckingham Palace / Hofburg<br />
London Eye / Riesenrad im Prater<br />
St James Park / Stadtpark<br />
Docklands / Uno City<br />
The Shard / DC Tower<br />
Pubs / Kaffeehäuser u. Beisl<br />
Westminster Abbey / Stephansdom<br />
Natural History Museum / Naturhistorisches Museum<br />
Tate Gallery / Albertina<br />
Windsor Castle / Schloss Schönbrunn<br />
Chippies / Würstlbuden<br />
Euston Station / Hauptbahnhof<br />
<br />
usw. usf.<br />
<br />
Vieles hat mich demnach an London erinnert, allerdings auch an osteuropäische Metropolen wie z.B. Kiew oder Krakau. Daher ist mir der Begriff Ossi-London in den Sinn gekommen :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vorgestern bin ich von einem dreitägigen Kurztripp aus Wien zurückgekehrt und muss sagen, dass ich von der österreichischen Metropole sehr angetan bin. Für mich war es eine Premiere, aber ich kann mir durchaus vorstellen, wieder nach Wien zu reisen.<br />
<br />
Überraschend für mich waren die vielen Parallelen zu London, wie die gelebte Tradition und die entspannten freundlichen Einwohner. Zu vielem, was ich an London schätze, hat Wien ein Pendant zu bieten, wenn auch zumeist ein oder zwei Nummern kleiner. <br />
<br />
Ein paar Beispiele:<br />
<br />
London / Wien:<br />
<br />
Die Royals / die Habsburger<br />
Buckingham Palace / Hofburg<br />
London Eye / Riesenrad im Prater<br />
St James Park / Stadtpark<br />
Docklands / Uno City<br />
The Shard / DC Tower<br />
Pubs / Kaffeehäuser u. Beisl<br />
Westminster Abbey / Stephansdom<br />
Natural History Museum / Naturhistorisches Museum<br />
Tate Gallery / Albertina<br />
Windsor Castle / Schloss Schönbrunn<br />
Chippies / Würstlbuden<br />
Euston Station / Hauptbahnhof<br />
<br />
usw. usf.<br />
<br />
Vieles hat mich demnach an London erinnert, allerdings auch an osteuropäische Metropolen wie z.B. Kiew oder Krakau. Daher ist mir der Begriff Ossi-London in den Sinn gekommen :-)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Post an die Queen]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3739</link>
			<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 12:15:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=6660">speyerle</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3739</guid>
			<description><![CDATA[Hat hier im Forum schon jemand einen Brief oder ein Paket an die Queen geschickt?<br />
<br />
Da ich in meiner Freizeit unglaublich gerne häkel, habe ich eine kleine Queen gehäkelt.<br />
Jetzt bin ich am überlegen, ob ich sie nach London schicken soll.<br />
<br />
Was meint ihr bekommt man da jemals Antwort?<br />
Und wie teuer ist so ein Päckchen wohl?<br />
<br />
Ich sende mal ein Bild der Kleinen Queen mit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hat hier im Forum schon jemand einen Brief oder ein Paket an die Queen geschickt?<br />
<br />
Da ich in meiner Freizeit unglaublich gerne häkel, habe ich eine kleine Queen gehäkelt.<br />
Jetzt bin ich am überlegen, ob ich sie nach London schicken soll.<br />
<br />
Was meint ihr bekommt man da jemals Antwort?<br />
Und wie teuer ist so ein Päckchen wohl?<br />
<br />
Ich sende mal ein Bild der Kleinen Queen mit]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reisebericht Mokau und St. Petersburg, 19.-28.09.2019]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3738</link>
			<pubDate>Sun, 29 Sep 2019 17:04:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3738</guid>
			<description><![CDATA[Ich war kürzlich im Urlaub, dieses mal in Moskau und St. Petersburg (je 4 Tage pro Stadt). Falls jemand meinen (unwichtigen) Reisebericht lesen möchte, 3 Tage habe ich schon fertig (der Rest folgt peu a peu in den nächsten Tagen):<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">19.09.2019: Moskau, Anreise/TagÂ 1</span><br />
Dieses Jahr stand dann Russland auf meinem Urlaubspplan.<br />
Ich schob das ja schon länger vor mir her, weil ich das Visaprozedere so aufwendig finde. Nachdem ich dann aber auf der Seite <a href="https://russlande.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Russlande.de</a> gelesen habe, dass das gar nicht so schwer sei, war ich ermutigt und begann mit meinen Reiseplänen.<br />
Ich habe das Visum dann aber doch nicht im Alleingang organisiert, sondern über <a href="https://www.buch-dein-visum.de/russland-visum-beantragen.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">König-Tours</a>, die mir schon im Vorfeld meine Fragen schnell und ausführlich beantworteten. Gekostet hat der Spaß dann 102€ (inkl. Einladung und Versand) und war früher fertig, als gedacht. Somit hatte ich das Visum schon 5 Wochen vor Reisebeginn.<br />
Weitere hilfreiche und gute Infos bekam ich von den Usern im <a href="https://forum.aktuell.ru/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Russland-Forum</a>. Vielen Dank nochmal dafür!<br />
Die Anreise begann mit einem ICE, der 5min Verspätung hatte und dessen Wagen in umgekehrter Reihenfolge gekoppelt waren, also typisch Bahn halt.<br />
Im Innern musste ich dann erst mal jemandem von meinem reservierten Platz verscheuchen, was angesichts seines (gestellten?) Tiefschlafs gar nicht so einfach war. Im 3. Versuch bekam ich ihn dann wach und er zog zähneknirschend von Dannen.<br />
Die Fahrt verlief problemlos und am Flughafen wollte ich mein Gepäck dann am erst besten LH Schalter abgeben. Durfte ich aber nicht, ich musste runter in die Halle. Auch dort durfte ich nicht an den ersten Schalter, sondern musste noch einen weiter, wo man mir erstmal den Weg zum Kofferbanddruckterminal wies. Das hatte ich aber am 1. Stand schon getan und so konnte ich dann doch durch zum Band. Die Waage zeigte mir das gleiche Gewicht wie auf meiner Körperwaage zu Hause an: 17,5kg.<br />
Danach hieß es dann wie immer warten und Zeit totschlagen.<br />
Ob man dies vor oder hinter dem Security Check macht, ist eigentlich egal, ich entschied mich für davor.<br />
Was mir dann beinahe zum Verhängnis wurde, zumindest befürchtete ich das, denn der Andrang an der Sicherheitskontrolle war enorm. Ich stand in der letzten Reihe (von 5), was dann aber den Vorteil hatte, dass das Band der Abtrennung geöffnet wurde und diese Reihe in einen Nebengang geleitet wurde, wo es ebenfalls Sicherheitskontrollen gab. Zwar war auch hier Betrieb, aber nicht ganz so viel.<br />
Und so gings dann hier einigermaßen voran.<br />
Drinnen steuerte ich dann zielstrebig mein Gate an, hatte aber dann doch immerhin noch so viel Zeit, um etwas zu Trinken zu kaufen und die Toilette aufzusuchen.<br />
Dann stellten sich die Leute auch schon zur Pass- und Visa-Kontrolle auf.<br />
Und dies ging dann nahtlos zum Boarding über. Allerdings bekam ich zwischendurch ne Nachricht von LH, dass der Flug 20min Verspätung haben wird.<br />
Der Flug an sich war weitestgehend ruhig, ein paar Mal hats gewackelt, aber nicht weiter schlimm und das Essen â€“ ich hatte vegetarisch bestellt (es gab Reis, mit (Kicher-)Erbsen und Bohnen mit scharfer Tomatensauce) â€“ war ganz lecker.<br />
Die Passkontrolle am Flughafen verlief sehr zügig. Das war im Vorfeld auch eine meiner Sorgen gewesen, dass ich da viel Zeit verliere und noch später zum Hotel komme. Danach hieß es dann warten aufs Gepäck, aber auch das kam relativ schnell.<br />
Und dann das erste Abenteuer: der Kauf einer Simkarte.<br />
Ich weiß nicht, welchen Tarif man mir verkaufte, was der Typ alles mit meinem Handy gemacht und eingestellt hat, es funktionierte zwar, aber ich hatte bis zum Schluss das Gefühl, dass ich â€žein wenigâ€œ übers Ohr gehauen wurde, denn von 2.000 Rubel (ca. 28,25€) war bei meiner vorab Recherche nirgends die Rede.<br />
Den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aeroexpress" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aeroexpress</a> fand ich danach recht schnell und es kam auch gerade der 18:30h Zug an, so dass ich schon 75min nach Ankunft auf dem Weg in die Stadt war.<br />
Im Zug war reichlich Platz, außerdem war er sehr neu und geräumig, so hab ich mir den nicht vorgestellt.<br />
Und dann kam Abenteuer Nr. 2, die Taxisuche. Ich bestellte eins über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Yandex" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Yandex</a> App â€“ wie gut, dass ich mobiles Internet hatte â€“ nur leider hielt der Fahrer ganz woanders als ich, obwohl ich meinen Standort habe anzeigen lassen. Nach einiger Umherirrerei am Bahnhof und vorm Bahnhof und fragen einiger Taxifahrer mit ähnlichem Auto, gelang es mir einen markanten Punkt zu erkennen, dem ich dem Fahrer im Chat weitergab, so dass er mich endlich fand.<br />
Die Fahrt zum Hotel war staureich, aber immerhin sah ich schon den beleuchteten Kreml und die Kathedrale.<br />
Schön beleuchten können sie ja in den russischen Ländernâ€¦ ðŸ˜‰<br />
Im <a href="https://sleepytom-hotel.moscow-hotels.org/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hotel</a> dann der Schock, dass meine Kreditkarte nicht funktionierte! Das hatte ich bei Barclaycard noch nie und dafür werden sie auch einen sehr frechen Brief von mir erhalten. Immerhin hing ich 87 (!!) Minuten in der Warteschleife, um ihnen mitzuteilen, dass ich mit der Karte ins Ausland reisen werde, damit es keine Probleme gibt.<br />
Zum Glück habe ich noch eine andere Reservekarte, die kam dann jetzt zum 1. in Gebrauch, nachdem ich sie schon ein Jahr habe.<br />
Das Hotelzimmer erwies sich als ziemlich geräumig und sauber, nur leider wars etwas laut, weils ebenerdig zur Straßenseite hinlag. Auch die Fenster machten mir während meinem Aufenthalt Sorgen, denn so wahnsinnig dicht waren sie nicht, weshalb es ein wenig frisch im Zimmer war.<br />
Da ich zwei Einzelbetten für mich alleine hatte, nahm ich ab der 2. Nacht noch die Decke vom Nebenbett, so dass ich nicht mehr ganz so fror. 2 Tage später, als die Temperaturen kurz über Null waren, stellten sie mir auch eine elektr. Heizung ins Zimmer â€“ nur leider waren Steckdosen Mangelware, so dass ich ein wenig improvisieren musste (Heizung als Türstopper der Badtür, denn da drin war eine freie Steckdose).<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">20.09.2019: Moskau, TagÂ 2</span><br />
Die erste Nacht im kalten und lauten Zimmer hatte ich erstaunlich gut herum gebracht.<br />
Das Frühstück im Hotel war nicht das Gelbe vom Ei und fiel mit einem Cupcake und nem Kaffee (wenigstens war er aus nem Vollautomaten und nicht wie ich befürchtet hatte, löslich) sehr karg aus.<br />
Das â€žÃ  la carteâ€œ-Frühstück entpuppte sich aus 2 â€žGängenâ€œ, bei denen man auch nicht von einem 2 Dinge nehmen durfte, wenn man den andere Gang weggelassen hatte wegen â€žmag ich nichtâ€œ und eben dem Heißgetränk.<br />
Entgegen der Befürchtung, dass der Tag schon mit Regen beginnt, war es doch trocken und sogar ein wenig sonnig, aber kalt.<br />
Den Weg zur Metro fand ich auf Anhieb, ich hatte mir die Gegend vorher schon auf Google Earth angesehen.<br />
Dort versuchte ich es dann beim Kaufen der Fahrkarte erneut mit der Barclaycard â€“ wieder Fehlanzeige (während ich das grad schreibe, wächst meine Wut auf diesen Laden wiederâ€¦ ðŸ˜ ).<br />
Zum Glück hatte ich mir für 100€ vor der Reise Rubel bestellt (was ich sonst nie mache!), so dass ich, nachdem ich die Sim-Karte und das Taxi bezahlt hatte, noch ein kleines Bar-Polster hatte.<br />
Die Fahrt in die Nähe des Kreml bzw. des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Platz" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Roten Platzes</a> dauert nur 2 Stationen und nachdem ich natürlich erstmal in die falsche Richtung gelaufen bin, fand ich von der Zielmetrostation dann auch den Weg zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehungstor" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Auferstehungstor</a>.<br />
Das ganze Ensemble Roter Platz/Basilika/Kreml ist schon interessant zu sehen, wobei es tatsächlich genau so farbenfroh aussieht, wie man es von Bildern her kennt.<br />
Ich vertrieb mir die Zeit auf dem Roten Platz und arbeitete mich Richtung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Basilius-Kathedrale" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Basilius-Kathedrale</a> vor. Da diese aber noch nicht geöffnet hatte, schlug ich den Weg zum â€ž<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Warenhaus_GUM" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">GUM</a>â€œ ein, wo ich mir mit einem Teilchen ein kleines â€žzweitesâ€œ Frühstück gönnte.<br />
Weils hier drin angenehm temperiert war, vertrieb ich mir noch ein wenig die Zeit bis zur Öffnung der Kathedrale und als ich dann dort ankam, stand schon eine Schlange am Kassenhäuschen.<br />
Drinnen war ich dann überrascht, dass das gar keine richtige Kirche ist, sondern ein Museum. Das muss ich irgendwie bei meiner Vorbereitung überlesen haben, aber macht ja nix.<br />
Leider waren aber Himmel und Menschen unterwegs, so dass man alles nur aus der 3. oder 4. Reihe sah und ständig stand einem eine geführte Gruppe auf den Füßen.<br />
Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Kreml Kassenhäuschen.<br />
Als ich dort ankam war ich froh, dass ich meine Tickets für den <a href="https://www.kreml.ru/en-Us/about-museums/kremlin/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kathedralenplatz und die Rüstkammer</a> schon vorab online gekauft hatte und nur noch an eine separate Kasse musste, um sie einzutauschen.<br />
Dann wurde es spannend: auf deren HP heißt es ja, dass man nur mit kleineren Taschen rein dürfe und meinen Rucksack empfinde ich als relativ groß. Außerdem hatte ich irgendwo gelesen, dass man kein Essen/Trinken mit rein nehmen darf.<br />
Für den Fall der Fälle, dass ich meinen Rucksack hätte abgeben müssen, hatte ich ne Umhängetasche drin, die ich dann mitgenommen hätte.<br />
Aber es hat sich gar niemand für meinen Rucksack interessiert und es gab sogar 2 Kioske im Kreml. Von wegen, man kann/darf dort nichts essen/trinken.<br />
Leider war der viele Betrieb dort auch vorhanden, so dass man bei den meisten Kirchen anstehen und warten musste, bis man rein durfte. Und dann gings im Inneren mit schieben und aus der 3. Reihe gucken weiter. Zu allem Übel hatte es auch noch angefangen zu regnen, so dass man vor den Gebäuden im Nassen warten musste.<br />
Nachdem ich diesen Bereich besichtigt hatte, ging ich nochmal zum GUM, um mich dort zu wärmen und die Zeit bis zu meinem Einlass in die Waffenkammer zu überbrücken.<br />
Da ich langsam richtig Hunger und Durst bekam, versorgte ich mich in einem Delikatessenladen dort drin mit nem Donut und einem Käse-Tomaten-Fladen, dazu eine Flasche Wasser und setzte mich auf eine der Bänke, um meinen Lunch abzuhalten. Außerdem blätterte ich noch ein wenig im Reiseführer und ordnete meine Vorhaben.<br />
Dann wars auch schon Zeit, wieder zum Kassenhäuschen zu gehen, um das 2. Ticket einzulösen. Dieses Mal war nicht mehr so viel Betrieb, aber ich musste ja eher wieder an die â€žOnline Kasseâ€œ.<br />
Ich hatte bisher kein Hinweisschild auf den Eingang der Waffenkammer gesehen, aber die Dame an der Kasse erklärte ihn mir sogar von sich aus.<br />
Ich hatte zwar ein Ticket für 16:30h, aber ich konnte auch schon vor 16h das Museum betreten.<br />
Dort dann das gleiche Spiel, ständig lief einem eine Führung über den Weg, aber die Räume waren so groß, dass man sich dann andere Schaufenster ansehen konnte, um ihnen aus dem Weg zu gehen.<br />
Leider durfte man dort drin nicht fotografieren, denn insbesondere von den tollen Kutschen hätte ich gerne das ein oder andere Foto gemacht. Schade.<br />
Aus irgendwelchen Gründen kam mir danach, als ich überlegte was ich jetzt heute noch machen könnte, â€žWind of Changeâ€œ von den (furchtbaren) Scorpions in den Sinn.<br />
Also guckte ich auf <a href="https://mapsme.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">maps.me</a>, wie ich von hier aus zum Gorki Park komme.<br />
Das war ganz einfach, die passende Metrostation war quasi um die Ecke.<br />
Dort spazierte ich ein bisschen umher, bevor ich die <a href="https://www.google.de/maps/place/Krim-Br%C3%BCcke/@55.7347674,37.5964767,706m/data=!3m1!1e3!4m12!1m6!3m5!1s0x46b54b08f8fdcbc3:0x4375cd8bcd701ff0!2sGorki-Park!8m2!3d55.7283648!4d37.6012908!3m4!1s0x46b54ba792c381e5:0xb05849cf01a3bf17!8m2!3d55.7339835!4d37.5989196?hl=de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Krim-Brücke</a> über die Moskva überquerte und von der Metrostation â€žPark Kulturyâ€œ nochmal zum Kreml fuhr, wo ich in der einsetzen Dunkelheit mit den beleuchteten Gebäuden rechnete. Das war auch schon soweit, als ich dort ankam und nachdem ich auch das ausgiebig fotografiert und genossen hatte, machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">21.09.2019: Moskau, TagÂ 3</span><br />
Der Tag heute begann früh: da ich nicht einschätzen konnte, wie lange vor Einlass man am <a href="http://lenin.ru/index_e.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lenin Mausoleum</a> (oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lenin-Mausoleum" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.wikipedia.org/wiki/Lenin-Mausoleum</a>) sein sollte, wollte ich so früh wie möglich da sein. Allerdings wollte ich mir auch nicht stundenlang dort die Beine in den Bauch stehen.<br />
Es war dann etwa 9h als ich dort ankam und eine handvoll Leute trafen ebenfalls gerade ein. Somit war zumindest mal die Angst, dass ich schon zu spät sei, unnötig gewesen.<br />
Die Leute wollten sich gerade vor den Gittern vor der Sicherheitskontrolle aufstellen, als ein â€žHobby Ordnerâ€œ kam und uns anwies, wo der Beginn der Reihe zu sein hat. Also alles 5m zurück und neu formatieren. Die folgenden JapanChinesMongolen wollten sich aber so gar nicht dran halten und sich unbedingt am Gitter aufstellen, wodurch der Ordner seine liebe Not hatte, sie in die Reihe zu bringen.<br />
Als dann langsam eine Reihe zu erkennen war, stellten sich die folgenden Personen auch an deren Ende auf.<br />
Nun musste nur noch eine Stunde ohne erfrieren vorbei gehen, aber diese Wartezeiten kenne ich ja von Konzerten.<br />
Kurz vor 10h wurden dann auch die Gitter aufgestellt und pünktlich um 10h durften sich die ersten Personen in Gang setzen.<br />
Bei mir verlief die Sicherheitskontrolle recht zügig, da ich keine Tasche dabei hatte. Trotz geleerter Hosentasche piepste ich, aber er tippte auf Handy, was ich bejahte und außerdem zeigte ich ihm meinen Geldbeutel in der anderen Jackentasche und dann wars ok.<br />
Ich setze mich dann langsam in Gang und trotzdem war ich die erste, die entlang der Mauer Richtung Mausoleum ging. Eine andere Dame fotografierte hier noch eifrig und so blieb mir gar nix anderes übrig, als die Spitze einzunehmen.<br />
Es war zwar kalt, aber sonnig und weil man vorm Mausoleum gegen die Sonne ging, sah ich im ersten Moment darin fast gar nix â€“ außer einem Wachmann der mir andeutete, dass ich die Hände aus den Hosentaschen nehmen soll.<br />
Dann gingâ€™s links schwarze Stufen im schwarzen Raum hinunter, einzig die gelben Streifen der Stufenmarkierungen machten die einzelnen Tritte deutlich.<br />
Unten angekommen, gingâ€™s nach rechts ins Innere, wo mein Blick zuerst nach oben in den hellen, pyramidenförmigen Aufbau des Mausoleums ging. Hinter mir war immer noch keiner der anderen Besucher, so dass ich alleine an Lenin entlang defilierte. Trotzdem habe ich mich nicht getraut stehen zu bleiben, sondern bin angemessenen Schrittes durch das dunkle Viereck hindurch. Immer abwechselnd nach unten blickend, damit ich sehe, wo ich hintrete, nach oben in die Pyramide und wieder auf den wachsfigurenartigen Lenin.<br />
Vor über 25 Jahren hat mir ein damaliger Arbeitskollege davon erzählt, wie er im Rahmen einer Bildungsreise das Mausoleum besucht hat und wie ein grimmig drein blickender Wachmann die Positionen des Arbeitskollegen und seiner Frau getauscht hat, weil die Frau auf der äußeren Seite ging und so an ihrem Mann vorbei schauen musste. Was scheinbar das vorbei marschierende Bild störte.<br />
Die Möglichkeit damals schon da hin zu reisen (ich empfand das damals als unendlich weit weg) und der Grund des Mausoleums fand ich seit dieser Erzählung so interessant, dass ich da auch irgendwann mal hinwollte. Somit wäre das endlich geschafft!<br />
Als ich dann draußen war â€“ es war jetzt 10:10h, habe ich überlegt, mich nochmal anzustellen, aber die Schlange ging jetzt hinunter bis zum Manege Square (beim Namen des Platzes bin ich mir nicht sicher).<br />
Da ich ja keine Tasche mitgenommen hatte (im Gegensatz zu den meisten anderen Besuchern), fuhr ich wieder zurück zum Hotel, um meinen Rucksack zu holen.<br />
Irgendwo hatte ich gelesen, dass die Trambahn Linie A ab der Haltestelle â€žTschistyje Prudyâ€œ an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei fahren würde.<br />
Also wollte ich das mal ausprobieren und fuhr nach â€žTschistyje Prudyâ€œ. Dort kam auch schon kurz darauf eine Bahn dieser Linie, aber wichtige Sehenswürdigkeiten sah ich mMn bis zu meiner Endhaltestelle â€žPaveletzkyâ€œ nicht. Egal, hatte ich eben mal ne Spazierfahrt absolviert.<br />
Als nächstes hatte ich den Besuch des <a href="http://www.kosmo-museum.ru/?locale=en" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kosmonautenmuseums</a> vor. Ich suchte mir via maps.me die Verbindung heraus und fuhr bis zur Metrohaltestelle â€žVDNKhâ€œ.<br />
Dort angekommen, sah ich auch schon gleich den charakteristischen Turmbogen/Bogenturm des Museums.<br />
Allerdings sah ich auch noch etwas anderes, einen sehr imposanten Torbogen nämlich. Ich wollte eigentlich nur näher ran, damit ich ihn besser aufs Foto bekomme, aber als ich näher kam, wurde ich neugierig, denn dahinter entdeckte ich ein weiteres interessantes Gebäude und noch eins und noch einige. Ich traute meinen Augen kaum und kam aus dem staunen nicht mehr raus.<br />
Es handelte sich dabei um ein Messeglände (â€žAusstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaftâ€œ) bzw. eine Art â€ž<a href="http://vdnh.ru/en/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">russische Weltausstellung</a>â€œ, in der in diesen Gebäuden (â€žPavillonsâ€œ) russische Regionen, Republiken und Fachschaften präsentiert oder ausgestellt werden/wurden, wenn ich das richtig verstanden habe.<br />
Leider war mir das Gelände aber doch zu weitläufig, so dass ich es nicht ausgiebig erkundet habe und ich habe nur einen Schlenker um den Hauptweg gemacht, aber es war eins der kuriosesten Dinge, die ich je gesehen habe!<br />
Danach ging ich dann doch noch zum Kosmonautenmuseum, welches auch ganz interessant war, wenn auch bei weitem nicht so, wie das VDNKh Gelände.<br />
Dummerweise waren im Kosmonauten-Museum aber die meisten Exponate nur in russisch beschrieben, so dass ich nur dran vorbeischlenderte.<br />
Bevor ich im Anschluss raus bin, nahm ich noch den Reiseführer zur Hand, um das nächste Ziel zu finden.<br />
Die Wahl fiel auf die â€žCityâ€œ, wo ich eigentlich auf die Aussichtsplattform wollte. Der Eintritt, verbunden mit dem <a href="https://museum.citymoscow.ru/en" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Moscow City Museum</a> war mir dann aber für den Moment zu teuer und ich vertagte es erstmal für vielleicht am Montag.<br />
Stattdessen ging ich kurz durch die nebenan liegende Afi-Mall. Das war mir aber zu laut und zu viel und Shopping ist ja eh nicht mein Fall.<br />
Stattdessen bekam ich langsam Hunger und dadurch ergab sich das nächste Ziel: Hard Rock CafÃ©, um einen Nachoauflauf zu essen.<br />
Gesagt, getan, leider gab es ihn nicht in der kleinen Portion, so dass ich leider die große Platte nehmen musste, die ich aber natürlich leider nicht packte.<br />
Satt und aufgewärmt trat ich im Anschluss die Rückkehr ins Hotel an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich war kürzlich im Urlaub, dieses mal in Moskau und St. Petersburg (je 4 Tage pro Stadt). Falls jemand meinen (unwichtigen) Reisebericht lesen möchte, 3 Tage habe ich schon fertig (der Rest folgt peu a peu in den nächsten Tagen):<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">19.09.2019: Moskau, Anreise/TagÂ 1</span><br />
Dieses Jahr stand dann Russland auf meinem Urlaubspplan.<br />
Ich schob das ja schon länger vor mir her, weil ich das Visaprozedere so aufwendig finde. Nachdem ich dann aber auf der Seite <a href="https://russlande.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Russlande.de</a> gelesen habe, dass das gar nicht so schwer sei, war ich ermutigt und begann mit meinen Reiseplänen.<br />
Ich habe das Visum dann aber doch nicht im Alleingang organisiert, sondern über <a href="https://www.buch-dein-visum.de/russland-visum-beantragen.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">König-Tours</a>, die mir schon im Vorfeld meine Fragen schnell und ausführlich beantworteten. Gekostet hat der Spaß dann 102€ (inkl. Einladung und Versand) und war früher fertig, als gedacht. Somit hatte ich das Visum schon 5 Wochen vor Reisebeginn.<br />
Weitere hilfreiche und gute Infos bekam ich von den Usern im <a href="https://forum.aktuell.ru/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Russland-Forum</a>. Vielen Dank nochmal dafür!<br />
Die Anreise begann mit einem ICE, der 5min Verspätung hatte und dessen Wagen in umgekehrter Reihenfolge gekoppelt waren, also typisch Bahn halt.<br />
Im Innern musste ich dann erst mal jemandem von meinem reservierten Platz verscheuchen, was angesichts seines (gestellten?) Tiefschlafs gar nicht so einfach war. Im 3. Versuch bekam ich ihn dann wach und er zog zähneknirschend von Dannen.<br />
Die Fahrt verlief problemlos und am Flughafen wollte ich mein Gepäck dann am erst besten LH Schalter abgeben. Durfte ich aber nicht, ich musste runter in die Halle. Auch dort durfte ich nicht an den ersten Schalter, sondern musste noch einen weiter, wo man mir erstmal den Weg zum Kofferbanddruckterminal wies. Das hatte ich aber am 1. Stand schon getan und so konnte ich dann doch durch zum Band. Die Waage zeigte mir das gleiche Gewicht wie auf meiner Körperwaage zu Hause an: 17,5kg.<br />
Danach hieß es dann wie immer warten und Zeit totschlagen.<br />
Ob man dies vor oder hinter dem Security Check macht, ist eigentlich egal, ich entschied mich für davor.<br />
Was mir dann beinahe zum Verhängnis wurde, zumindest befürchtete ich das, denn der Andrang an der Sicherheitskontrolle war enorm. Ich stand in der letzten Reihe (von 5), was dann aber den Vorteil hatte, dass das Band der Abtrennung geöffnet wurde und diese Reihe in einen Nebengang geleitet wurde, wo es ebenfalls Sicherheitskontrollen gab. Zwar war auch hier Betrieb, aber nicht ganz so viel.<br />
Und so gings dann hier einigermaßen voran.<br />
Drinnen steuerte ich dann zielstrebig mein Gate an, hatte aber dann doch immerhin noch so viel Zeit, um etwas zu Trinken zu kaufen und die Toilette aufzusuchen.<br />
Dann stellten sich die Leute auch schon zur Pass- und Visa-Kontrolle auf.<br />
Und dies ging dann nahtlos zum Boarding über. Allerdings bekam ich zwischendurch ne Nachricht von LH, dass der Flug 20min Verspätung haben wird.<br />
Der Flug an sich war weitestgehend ruhig, ein paar Mal hats gewackelt, aber nicht weiter schlimm und das Essen â€“ ich hatte vegetarisch bestellt (es gab Reis, mit (Kicher-)Erbsen und Bohnen mit scharfer Tomatensauce) â€“ war ganz lecker.<br />
Die Passkontrolle am Flughafen verlief sehr zügig. Das war im Vorfeld auch eine meiner Sorgen gewesen, dass ich da viel Zeit verliere und noch später zum Hotel komme. Danach hieß es dann warten aufs Gepäck, aber auch das kam relativ schnell.<br />
Und dann das erste Abenteuer: der Kauf einer Simkarte.<br />
Ich weiß nicht, welchen Tarif man mir verkaufte, was der Typ alles mit meinem Handy gemacht und eingestellt hat, es funktionierte zwar, aber ich hatte bis zum Schluss das Gefühl, dass ich â€žein wenigâ€œ übers Ohr gehauen wurde, denn von 2.000 Rubel (ca. 28,25€) war bei meiner vorab Recherche nirgends die Rede.<br />
Den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aeroexpress" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aeroexpress</a> fand ich danach recht schnell und es kam auch gerade der 18:30h Zug an, so dass ich schon 75min nach Ankunft auf dem Weg in die Stadt war.<br />
Im Zug war reichlich Platz, außerdem war er sehr neu und geräumig, so hab ich mir den nicht vorgestellt.<br />
Und dann kam Abenteuer Nr. 2, die Taxisuche. Ich bestellte eins über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Yandex" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Yandex</a> App â€“ wie gut, dass ich mobiles Internet hatte â€“ nur leider hielt der Fahrer ganz woanders als ich, obwohl ich meinen Standort habe anzeigen lassen. Nach einiger Umherirrerei am Bahnhof und vorm Bahnhof und fragen einiger Taxifahrer mit ähnlichem Auto, gelang es mir einen markanten Punkt zu erkennen, dem ich dem Fahrer im Chat weitergab, so dass er mich endlich fand.<br />
Die Fahrt zum Hotel war staureich, aber immerhin sah ich schon den beleuchteten Kreml und die Kathedrale.<br />
Schön beleuchten können sie ja in den russischen Ländernâ€¦ ðŸ˜‰<br />
Im <a href="https://sleepytom-hotel.moscow-hotels.org/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hotel</a> dann der Schock, dass meine Kreditkarte nicht funktionierte! Das hatte ich bei Barclaycard noch nie und dafür werden sie auch einen sehr frechen Brief von mir erhalten. Immerhin hing ich 87 (!!) Minuten in der Warteschleife, um ihnen mitzuteilen, dass ich mit der Karte ins Ausland reisen werde, damit es keine Probleme gibt.<br />
Zum Glück habe ich noch eine andere Reservekarte, die kam dann jetzt zum 1. in Gebrauch, nachdem ich sie schon ein Jahr habe.<br />
Das Hotelzimmer erwies sich als ziemlich geräumig und sauber, nur leider wars etwas laut, weils ebenerdig zur Straßenseite hinlag. Auch die Fenster machten mir während meinem Aufenthalt Sorgen, denn so wahnsinnig dicht waren sie nicht, weshalb es ein wenig frisch im Zimmer war.<br />
Da ich zwei Einzelbetten für mich alleine hatte, nahm ich ab der 2. Nacht noch die Decke vom Nebenbett, so dass ich nicht mehr ganz so fror. 2 Tage später, als die Temperaturen kurz über Null waren, stellten sie mir auch eine elektr. Heizung ins Zimmer â€“ nur leider waren Steckdosen Mangelware, so dass ich ein wenig improvisieren musste (Heizung als Türstopper der Badtür, denn da drin war eine freie Steckdose).<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">20.09.2019: Moskau, TagÂ 2</span><br />
Die erste Nacht im kalten und lauten Zimmer hatte ich erstaunlich gut herum gebracht.<br />
Das Frühstück im Hotel war nicht das Gelbe vom Ei und fiel mit einem Cupcake und nem Kaffee (wenigstens war er aus nem Vollautomaten und nicht wie ich befürchtet hatte, löslich) sehr karg aus.<br />
Das â€žÃ  la carteâ€œ-Frühstück entpuppte sich aus 2 â€žGängenâ€œ, bei denen man auch nicht von einem 2 Dinge nehmen durfte, wenn man den andere Gang weggelassen hatte wegen â€žmag ich nichtâ€œ und eben dem Heißgetränk.<br />
Entgegen der Befürchtung, dass der Tag schon mit Regen beginnt, war es doch trocken und sogar ein wenig sonnig, aber kalt.<br />
Den Weg zur Metro fand ich auf Anhieb, ich hatte mir die Gegend vorher schon auf Google Earth angesehen.<br />
Dort versuchte ich es dann beim Kaufen der Fahrkarte erneut mit der Barclaycard â€“ wieder Fehlanzeige (während ich das grad schreibe, wächst meine Wut auf diesen Laden wiederâ€¦ ðŸ˜ ).<br />
Zum Glück hatte ich mir für 100€ vor der Reise Rubel bestellt (was ich sonst nie mache!), so dass ich, nachdem ich die Sim-Karte und das Taxi bezahlt hatte, noch ein kleines Bar-Polster hatte.<br />
Die Fahrt in die Nähe des Kreml bzw. des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Platz" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Roten Platzes</a> dauert nur 2 Stationen und nachdem ich natürlich erstmal in die falsche Richtung gelaufen bin, fand ich von der Zielmetrostation dann auch den Weg zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehungstor" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Auferstehungstor</a>.<br />
Das ganze Ensemble Roter Platz/Basilika/Kreml ist schon interessant zu sehen, wobei es tatsächlich genau so farbenfroh aussieht, wie man es von Bildern her kennt.<br />
Ich vertrieb mir die Zeit auf dem Roten Platz und arbeitete mich Richtung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Basilius-Kathedrale" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Basilius-Kathedrale</a> vor. Da diese aber noch nicht geöffnet hatte, schlug ich den Weg zum â€ž<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Warenhaus_GUM" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">GUM</a>â€œ ein, wo ich mir mit einem Teilchen ein kleines â€žzweitesâ€œ Frühstück gönnte.<br />
Weils hier drin angenehm temperiert war, vertrieb ich mir noch ein wenig die Zeit bis zur Öffnung der Kathedrale und als ich dann dort ankam, stand schon eine Schlange am Kassenhäuschen.<br />
Drinnen war ich dann überrascht, dass das gar keine richtige Kirche ist, sondern ein Museum. Das muss ich irgendwie bei meiner Vorbereitung überlesen haben, aber macht ja nix.<br />
Leider waren aber Himmel und Menschen unterwegs, so dass man alles nur aus der 3. oder 4. Reihe sah und ständig stand einem eine geführte Gruppe auf den Füßen.<br />
Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Kreml Kassenhäuschen.<br />
Als ich dort ankam war ich froh, dass ich meine Tickets für den <a href="https://www.kreml.ru/en-Us/about-museums/kremlin/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kathedralenplatz und die Rüstkammer</a> schon vorab online gekauft hatte und nur noch an eine separate Kasse musste, um sie einzutauschen.<br />
Dann wurde es spannend: auf deren HP heißt es ja, dass man nur mit kleineren Taschen rein dürfe und meinen Rucksack empfinde ich als relativ groß. Außerdem hatte ich irgendwo gelesen, dass man kein Essen/Trinken mit rein nehmen darf.<br />
Für den Fall der Fälle, dass ich meinen Rucksack hätte abgeben müssen, hatte ich ne Umhängetasche drin, die ich dann mitgenommen hätte.<br />
Aber es hat sich gar niemand für meinen Rucksack interessiert und es gab sogar 2 Kioske im Kreml. Von wegen, man kann/darf dort nichts essen/trinken.<br />
Leider war der viele Betrieb dort auch vorhanden, so dass man bei den meisten Kirchen anstehen und warten musste, bis man rein durfte. Und dann gings im Inneren mit schieben und aus der 3. Reihe gucken weiter. Zu allem Übel hatte es auch noch angefangen zu regnen, so dass man vor den Gebäuden im Nassen warten musste.<br />
Nachdem ich diesen Bereich besichtigt hatte, ging ich nochmal zum GUM, um mich dort zu wärmen und die Zeit bis zu meinem Einlass in die Waffenkammer zu überbrücken.<br />
Da ich langsam richtig Hunger und Durst bekam, versorgte ich mich in einem Delikatessenladen dort drin mit nem Donut und einem Käse-Tomaten-Fladen, dazu eine Flasche Wasser und setzte mich auf eine der Bänke, um meinen Lunch abzuhalten. Außerdem blätterte ich noch ein wenig im Reiseführer und ordnete meine Vorhaben.<br />
Dann wars auch schon Zeit, wieder zum Kassenhäuschen zu gehen, um das 2. Ticket einzulösen. Dieses Mal war nicht mehr so viel Betrieb, aber ich musste ja eher wieder an die â€žOnline Kasseâ€œ.<br />
Ich hatte bisher kein Hinweisschild auf den Eingang der Waffenkammer gesehen, aber die Dame an der Kasse erklärte ihn mir sogar von sich aus.<br />
Ich hatte zwar ein Ticket für 16:30h, aber ich konnte auch schon vor 16h das Museum betreten.<br />
Dort dann das gleiche Spiel, ständig lief einem eine Führung über den Weg, aber die Räume waren so groß, dass man sich dann andere Schaufenster ansehen konnte, um ihnen aus dem Weg zu gehen.<br />
Leider durfte man dort drin nicht fotografieren, denn insbesondere von den tollen Kutschen hätte ich gerne das ein oder andere Foto gemacht. Schade.<br />
Aus irgendwelchen Gründen kam mir danach, als ich überlegte was ich jetzt heute noch machen könnte, â€žWind of Changeâ€œ von den (furchtbaren) Scorpions in den Sinn.<br />
Also guckte ich auf <a href="https://mapsme.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">maps.me</a>, wie ich von hier aus zum Gorki Park komme.<br />
Das war ganz einfach, die passende Metrostation war quasi um die Ecke.<br />
Dort spazierte ich ein bisschen umher, bevor ich die <a href="https://www.google.de/maps/place/Krim-Br%C3%BCcke/@55.7347674,37.5964767,706m/data=!3m1!1e3!4m12!1m6!3m5!1s0x46b54b08f8fdcbc3:0x4375cd8bcd701ff0!2sGorki-Park!8m2!3d55.7283648!4d37.6012908!3m4!1s0x46b54ba792c381e5:0xb05849cf01a3bf17!8m2!3d55.7339835!4d37.5989196?hl=de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Krim-Brücke</a> über die Moskva überquerte und von der Metrostation â€žPark Kulturyâ€œ nochmal zum Kreml fuhr, wo ich in der einsetzen Dunkelheit mit den beleuchteten Gebäuden rechnete. Das war auch schon soweit, als ich dort ankam und nachdem ich auch das ausgiebig fotografiert und genossen hatte, machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">21.09.2019: Moskau, TagÂ 3</span><br />
Der Tag heute begann früh: da ich nicht einschätzen konnte, wie lange vor Einlass man am <a href="http://lenin.ru/index_e.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lenin Mausoleum</a> (oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lenin-Mausoleum" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.wikipedia.org/wiki/Lenin-Mausoleum</a>) sein sollte, wollte ich so früh wie möglich da sein. Allerdings wollte ich mir auch nicht stundenlang dort die Beine in den Bauch stehen.<br />
Es war dann etwa 9h als ich dort ankam und eine handvoll Leute trafen ebenfalls gerade ein. Somit war zumindest mal die Angst, dass ich schon zu spät sei, unnötig gewesen.<br />
Die Leute wollten sich gerade vor den Gittern vor der Sicherheitskontrolle aufstellen, als ein â€žHobby Ordnerâ€œ kam und uns anwies, wo der Beginn der Reihe zu sein hat. Also alles 5m zurück und neu formatieren. Die folgenden JapanChinesMongolen wollten sich aber so gar nicht dran halten und sich unbedingt am Gitter aufstellen, wodurch der Ordner seine liebe Not hatte, sie in die Reihe zu bringen.<br />
Als dann langsam eine Reihe zu erkennen war, stellten sich die folgenden Personen auch an deren Ende auf.<br />
Nun musste nur noch eine Stunde ohne erfrieren vorbei gehen, aber diese Wartezeiten kenne ich ja von Konzerten.<br />
Kurz vor 10h wurden dann auch die Gitter aufgestellt und pünktlich um 10h durften sich die ersten Personen in Gang setzen.<br />
Bei mir verlief die Sicherheitskontrolle recht zügig, da ich keine Tasche dabei hatte. Trotz geleerter Hosentasche piepste ich, aber er tippte auf Handy, was ich bejahte und außerdem zeigte ich ihm meinen Geldbeutel in der anderen Jackentasche und dann wars ok.<br />
Ich setze mich dann langsam in Gang und trotzdem war ich die erste, die entlang der Mauer Richtung Mausoleum ging. Eine andere Dame fotografierte hier noch eifrig und so blieb mir gar nix anderes übrig, als die Spitze einzunehmen.<br />
Es war zwar kalt, aber sonnig und weil man vorm Mausoleum gegen die Sonne ging, sah ich im ersten Moment darin fast gar nix â€“ außer einem Wachmann der mir andeutete, dass ich die Hände aus den Hosentaschen nehmen soll.<br />
Dann gingâ€™s links schwarze Stufen im schwarzen Raum hinunter, einzig die gelben Streifen der Stufenmarkierungen machten die einzelnen Tritte deutlich.<br />
Unten angekommen, gingâ€™s nach rechts ins Innere, wo mein Blick zuerst nach oben in den hellen, pyramidenförmigen Aufbau des Mausoleums ging. Hinter mir war immer noch keiner der anderen Besucher, so dass ich alleine an Lenin entlang defilierte. Trotzdem habe ich mich nicht getraut stehen zu bleiben, sondern bin angemessenen Schrittes durch das dunkle Viereck hindurch. Immer abwechselnd nach unten blickend, damit ich sehe, wo ich hintrete, nach oben in die Pyramide und wieder auf den wachsfigurenartigen Lenin.<br />
Vor über 25 Jahren hat mir ein damaliger Arbeitskollege davon erzählt, wie er im Rahmen einer Bildungsreise das Mausoleum besucht hat und wie ein grimmig drein blickender Wachmann die Positionen des Arbeitskollegen und seiner Frau getauscht hat, weil die Frau auf der äußeren Seite ging und so an ihrem Mann vorbei schauen musste. Was scheinbar das vorbei marschierende Bild störte.<br />
Die Möglichkeit damals schon da hin zu reisen (ich empfand das damals als unendlich weit weg) und der Grund des Mausoleums fand ich seit dieser Erzählung so interessant, dass ich da auch irgendwann mal hinwollte. Somit wäre das endlich geschafft!<br />
Als ich dann draußen war â€“ es war jetzt 10:10h, habe ich überlegt, mich nochmal anzustellen, aber die Schlange ging jetzt hinunter bis zum Manege Square (beim Namen des Platzes bin ich mir nicht sicher).<br />
Da ich ja keine Tasche mitgenommen hatte (im Gegensatz zu den meisten anderen Besuchern), fuhr ich wieder zurück zum Hotel, um meinen Rucksack zu holen.<br />
Irgendwo hatte ich gelesen, dass die Trambahn Linie A ab der Haltestelle â€žTschistyje Prudyâ€œ an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei fahren würde.<br />
Also wollte ich das mal ausprobieren und fuhr nach â€žTschistyje Prudyâ€œ. Dort kam auch schon kurz darauf eine Bahn dieser Linie, aber wichtige Sehenswürdigkeiten sah ich mMn bis zu meiner Endhaltestelle â€žPaveletzkyâ€œ nicht. Egal, hatte ich eben mal ne Spazierfahrt absolviert.<br />
Als nächstes hatte ich den Besuch des <a href="http://www.kosmo-museum.ru/?locale=en" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kosmonautenmuseums</a> vor. Ich suchte mir via maps.me die Verbindung heraus und fuhr bis zur Metrohaltestelle â€žVDNKhâ€œ.<br />
Dort angekommen, sah ich auch schon gleich den charakteristischen Turmbogen/Bogenturm des Museums.<br />
Allerdings sah ich auch noch etwas anderes, einen sehr imposanten Torbogen nämlich. Ich wollte eigentlich nur näher ran, damit ich ihn besser aufs Foto bekomme, aber als ich näher kam, wurde ich neugierig, denn dahinter entdeckte ich ein weiteres interessantes Gebäude und noch eins und noch einige. Ich traute meinen Augen kaum und kam aus dem staunen nicht mehr raus.<br />
Es handelte sich dabei um ein Messeglände (â€žAusstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaftâ€œ) bzw. eine Art â€ž<a href="http://vdnh.ru/en/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">russische Weltausstellung</a>â€œ, in der in diesen Gebäuden (â€žPavillonsâ€œ) russische Regionen, Republiken und Fachschaften präsentiert oder ausgestellt werden/wurden, wenn ich das richtig verstanden habe.<br />
Leider war mir das Gelände aber doch zu weitläufig, so dass ich es nicht ausgiebig erkundet habe und ich habe nur einen Schlenker um den Hauptweg gemacht, aber es war eins der kuriosesten Dinge, die ich je gesehen habe!<br />
Danach ging ich dann doch noch zum Kosmonautenmuseum, welches auch ganz interessant war, wenn auch bei weitem nicht so, wie das VDNKh Gelände.<br />
Dummerweise waren im Kosmonauten-Museum aber die meisten Exponate nur in russisch beschrieben, so dass ich nur dran vorbeischlenderte.<br />
Bevor ich im Anschluss raus bin, nahm ich noch den Reiseführer zur Hand, um das nächste Ziel zu finden.<br />
Die Wahl fiel auf die â€žCityâ€œ, wo ich eigentlich auf die Aussichtsplattform wollte. Der Eintritt, verbunden mit dem <a href="https://museum.citymoscow.ru/en" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Moscow City Museum</a> war mir dann aber für den Moment zu teuer und ich vertagte es erstmal für vielleicht am Montag.<br />
Stattdessen ging ich kurz durch die nebenan liegende Afi-Mall. Das war mir aber zu laut und zu viel und Shopping ist ja eh nicht mein Fall.<br />
Stattdessen bekam ich langsam Hunger und dadurch ergab sich das nächste Ziel: Hard Rock CafÃ©, um einen Nachoauflauf zu essen.<br />
Gesagt, getan, leider gab es ihn nicht in der kleinen Portion, so dass ich leider die große Platte nehmen musste, die ich aber natürlich leider nicht packte.<br />
Satt und aufgewärmt trat ich im Anschluss die Rückkehr ins Hotel an.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anregungen zum Shopping in UK]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3737</link>
			<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 16:09:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=6607">Hardy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3737</guid>
			<description><![CDATA[Dann fang ich mal meine Liste an, was ich normalerweise gerne von einer Reise auf die Insel mit nach Hause bringe:<br />
<br />
Auf jeden Fall alles für ein gutes Full English Breakfast: Toastbrot (Wattebrot), jam and marmelade, englische Bratwürstchen in Schmalz, Baked Beans, Bacon, Brown Sauce, kleine Päckchen Cereals.<br />
<br />
Dann viele herzhafte Sachen, die es in D kaum zu kaufen gibt, oder die hier deutlich teurer sind: British Ceese (Cheddar in verschiedensten Variationen, Stilton, Leicester usw. usf.), corned Beef, Spam, Saucen und Chutney, Relishes, indische Würzsaucen und Fertiggerichte, Pies, Pickles, eingelegte Zwiebeln. Außerdem biscuits und Crackers sowie crisps (salt&amp;vinegar, prawn cocktail, cheese&amp;onion)Â <br />
<br />
Selbstverständlich darf Süßes nicht fehlen: Cakes, Scones, clotted cream, British Wine Gums, Törtchen (Minced Pies usw.), Früchtekuchen, Schoki (Cadburys, Maltesers u.a.).<br />
<br />
Flüssiges muß auch sein, z.B. Cider, Ale, Highland Spring Mineralwasser, Iron Brue (schottisches Softdrink-Nationalgetränk), walisischer Single Malt, English Sparkling Wine, Fentiman Rose lemonade, Elderflower lemonade...<br />
<br />
Außerdem Teebeutel, wie z.B. Twinigs Everyday (die 100er-PAckung gibt es oft für ca. 5 Pfund, schmeckt richtig lecker), Pfefferminztee (schmeckt auch irgendwie besser als der deutsche) usw. Â Â <br />
<br />
Eine quietschbunte Torte im Karton und diverse Dekos zum Backen sowie nette kleine Dekoartikel für die Wohnung, Duftkerzen, Raumsprays; alles auch super als Mitbringsel zum Verschenken geeignet.<br />
<br />
Außerdem noch Vitamine und Mittelchen aus dem Apothekenregal (z.B. Migränemittel, Deep Heat aus der Spraydose, Aspirin und einiges mehr).<br />
<br />
Das war's, was mir spontan eingefallen ist, vielleicht ergänze ich die Liste noch später.Â  8)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dann fang ich mal meine Liste an, was ich normalerweise gerne von einer Reise auf die Insel mit nach Hause bringe:<br />
<br />
Auf jeden Fall alles für ein gutes Full English Breakfast: Toastbrot (Wattebrot), jam and marmelade, englische Bratwürstchen in Schmalz, Baked Beans, Bacon, Brown Sauce, kleine Päckchen Cereals.<br />
<br />
Dann viele herzhafte Sachen, die es in D kaum zu kaufen gibt, oder die hier deutlich teurer sind: British Ceese (Cheddar in verschiedensten Variationen, Stilton, Leicester usw. usf.), corned Beef, Spam, Saucen und Chutney, Relishes, indische Würzsaucen und Fertiggerichte, Pies, Pickles, eingelegte Zwiebeln. Außerdem biscuits und Crackers sowie crisps (salt&amp;vinegar, prawn cocktail, cheese&amp;onion)Â <br />
<br />
Selbstverständlich darf Süßes nicht fehlen: Cakes, Scones, clotted cream, British Wine Gums, Törtchen (Minced Pies usw.), Früchtekuchen, Schoki (Cadburys, Maltesers u.a.).<br />
<br />
Flüssiges muß auch sein, z.B. Cider, Ale, Highland Spring Mineralwasser, Iron Brue (schottisches Softdrink-Nationalgetränk), walisischer Single Malt, English Sparkling Wine, Fentiman Rose lemonade, Elderflower lemonade...<br />
<br />
Außerdem Teebeutel, wie z.B. Twinigs Everyday (die 100er-PAckung gibt es oft für ca. 5 Pfund, schmeckt richtig lecker), Pfefferminztee (schmeckt auch irgendwie besser als der deutsche) usw. Â Â <br />
<br />
Eine quietschbunte Torte im Karton und diverse Dekos zum Backen sowie nette kleine Dekoartikel für die Wohnung, Duftkerzen, Raumsprays; alles auch super als Mitbringsel zum Verschenken geeignet.<br />
<br />
Außerdem noch Vitamine und Mittelchen aus dem Apothekenregal (z.B. Migränemittel, Deep Heat aus der Spraydose, Aspirin und einiges mehr).<br />
<br />
Das war's, was mir spontan eingefallen ist, vielleicht ergänze ich die Liste noch später.Â  8)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Royal Corgi]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3535</link>
			<pubDate>Thu, 30 May 2019 17:29:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=6607">Hardy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3535</guid>
			<description><![CDATA[Heute war ich im Kino. Der Film heisst 'Royal Corgi - der Liebling der Queen' und handelt als belgischer Animationsfilm von den Abenteuern von Rex, dem Lieblingscorgi von Queen Elisabeth. Spielt natürlich in London und ist einfach nur zum Piepen. Wer Hunde und London mag, sollte ihn ansehen.<br />
<br />
Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=m9b6OPzz2Ac" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=m9b6OPzz2Ac</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute war ich im Kino. Der Film heisst 'Royal Corgi - der Liebling der Queen' und handelt als belgischer Animationsfilm von den Abenteuern von Rex, dem Lieblingscorgi von Queen Elisabeth. Spielt natürlich in London und ist einfach nur zum Piepen. Wer Hunde und London mag, sollte ihn ansehen.<br />
<br />
Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=m9b6OPzz2Ac" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=m9b6OPzz2Ac</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[SBB Preise?]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3526</link>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 07:55:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=6931">MarCe</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3526</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Hallo alle zusammen,</span><br />
<br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">wir möchten bald in die Schweiz. Wir möchte viele Bereiche besuchen.</span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">wie sind eigentlich so dieÂ </span><a href="http://nau.ch/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #105289;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">SBB Preise</span></span></a><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Â in der Schweiz. Die Bahn in Deutschland ist</span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">ja schon teuer, aber wie sieht es da eigentlich in der Schweiz aus?</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Hallo alle zusammen,</span><br />
<br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">wir möchten bald in die Schweiz. Wir möchte viele Bereiche besuchen.</span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">wie sind eigentlich so dieÂ </span><a href="http://nau.ch/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #105289;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">SBB Preise</span></span></a><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Â in der Schweiz. Die Bahn in Deutschland ist</span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">ja schon teuer, aber wie sieht es da eigentlich in der Schweiz aus?</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reisebericht Athen, 28.02.-04.03.2019]]></title>
			<link>https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3523</link>
			<pubDate>Sat, 09 Mar 2019 14:35:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://london-tour.de/forum/member.php?action=profile&uid=242">Gazza</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://london-tour.de/forum/showthread.php?tid=3523</guid>
			<description><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">28.02. Anreisetag</span></span><br />
<br />
Da ich bei den Ryanair-Flügen am Flughafen Hahn nicht mehr fündig wurde, musste ich auf andere Ryanair-Abflughafen â€žin der Näheâ€œ ausweichen.<br />
Das wäre zum einen Köln/Bonn, was ich aufgrund des Abflugtages â€“ Karnevaldonnerstag â€“ und des Rückflugtages â€“ Rosenmontag â€“ in dieser Jahreszeit aber vermeiden wollte und zum anderen Frankfurt/Main.<br />
Nun ist es zwar schön, dass Ryanair nicht mehr nur die abgelegenen kleinen Flughäfen ansteuert, hat im Falle Frankfurt/Main aber den Nachteil, dass ich da a) länger anreisen muss und b) auch die Parkgebühren teurer sind, als am Hahn.<br />
Um zumindest letzteres in Grenzen zu halten, googelte ich mal, ob es Parkmöglichkeiten außerhalb des Flughafens mit Shuttlemöglichkeit gibt, so wie am Hahn auch.<br />
Ich wurde fündig und entschied mich für das Parkhaus â€ž<a href="https://www.parkhausplatzhirsch.de/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Platzhirsch</a>â€œ in Kelsterbach, wo ich mein Auto für 5 Tage für 35,10€ abstellen konnte. Den Preis fand ich akzeptabel.<br />
Ich fuhr also am Donnerstag nach Kelsterbach, stellte mein Auto dort ab (wobei ich das Gefühl hatte, das Parkhaus geht â€žfalsch rumâ€œ) und wurde kurz darauf mit dem Shuttle zum Flughafen auf P29 gebracht.<br />
Ich notierte mir mal vorsichtshalber, wo sich dieser Parkplatz befindet, denn ich befürchtete, dass ich den bei der Rückkehr nicht mehr so schnell finden würdeâ€¦<br />
Da ich mal wieder viel zu früh dran war, musste ich bis zum Abflug noch gut 4h Zeit totschlagen, was mir wieder erstaunlich gut gelang.<br />
Beim Boarding stellte ich dann einmal mehr fest, dass der Vorteil des Priority Boardings spätestens dann perdu ist, wenn man zwar als erstes in den Boardingbereich darf, dann aber im Flugzeugzubringerbus sitzt und warten muss, bis der Bus mit weiteren Fluggästen aufgefüllt ist. Und da man auch zuerst im Bus sitzt, kommt man natürlich auch als letztes raus.<br />
Für den Flug hatte ich mir ein paar mp3-Interviews und Podcasts aufs Handy gezogen und ich musste feststellen, dass bei diesem anhören die Zeit schneller verging, als bei reiner Musik, weil man einer durchgehenden Unterhaltung folgt und nicht nur berieselt wird. Solange man dabei nicht einschläft, ist das wunderbarâ€¦<br />
Der Flug verging wie im solchen und landete ein paar Minuten früher als geplant, was mir nur recht sein sollte.<br />
Nach der üblichen lästigen Wartezeit im Flieger, kam ich dann ziemlich zügig voran und es war irgendwie ungewohnt, nirgends einen Pass/Ausweis vorzeigen zu müssen.<br />
Um in die Athener Innenstadt zu kommen, gibt es 2 Möglichkeiten: Bus oder Metro.<br />
Ich hatte Bus vor, weil ich ein 5 Tagesticket für 22€ im Kopf hatte, welches auch 2 Busfahrten vom/zum Flughafen beinhaltet.<br />
Die Ticketautomaten, die ich online gesehen hatte, fand ich natürlich nicht, also begab ich mich in den Außenbereich, um die Bushaltestelle zu suchen.<br />
Dort war auch ein Tickethäuschen und ich stellte fest, dass ich mich geirrt hatte, denn es war nur ein 3-Tagesticket mit Flughafenbus.<br />
Das reichte mir natürlich nicht aus, da ich mich ja 3 + 2 Transfertage innerhalb Athens bewegen wollte und der 1. Transfertag der erste der 5 Tage war.[color=var(--color-neutral-600)]<span style="color: #333333;" class="mycode_color"> Also kaufte ich das Ticket (6€) für den Bus und das 3â€“Tage-Öffis-Ticket (9€) getrennt voneinander.</span><br />
 [/color]<br />
Die Busfahrt war sehr unbequem, da er am Flughafen schon sehr gut gefüllt war und außerdem hielt er unterwegs noch an einigen Stationen, an denen weitere Fahrgäste einstiegen. Es ist also kein reiner Zubringerbus.<br />
Meine Endstation war am â€žSyntagma-Platzâ€œ, von wo aus es nur ein paar Minuten bis zu meinem Hotel waren.<br />
Ursprünglich hatte ich vor, evtl. mit dem Taxi dorthin zu fahren, aber als ich sah, dass ich nicht alleine auf Athens Straßen unterwegs bin, zog ich den Fußweg vor.<br />
Maps.me tat mal wieder einen guten Dienst und so kam ich fast auf Anhieb am Hotel an. Nur an der Bushaltestelle musste ich einmal die Straße hoch und runter laufen, bis sich der Navigationspfeil in die richtige Richtung bewegte.<br />
Das Hotel (â€ž<a href="http://acropolishouse.gr/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Akropolis House Hotel</a>â€œ) hatte ich wie immer über booking.com gebucht und es war das erste Mal, dass ich nur ein Hotel zur Auswahl gebucht hatte und tatsächlich bis zum letzten Tag dabei blieb.<br />
Leider rief mich das Hotel 2 Tage vor meiner Anreise an (ich ignorierte den Anruf aber und fragte per Mail zurück, da ich nicht auf Englisch telefonieren kann) und informierte mich, dass sie mich von meinem gebuchten Doppelzimmer auf ein kleines Einzelzimmer umgebucht hätte, es würde dafür auch nur 132€ kosten !!!!!!!!!!!!!!! (die Anzahl der Ausrufezeichen entspricht in etwa denen in der Mail).<br />
Jo, es kam mir nicht drauf an, ob ich 163€ für das DZ bezahle, der Preis war mir egal und auch ok, es ging mir drum, Platz zu haben. Sowohl im Zimmer, als auch im Bett, denn ich finde diese schmalen 90cm Betten furchtbar!<br />
Am gleichen Abend schrieb mir auch noch meine Mutter eine WhatsApp Nachricht, ich solle warme Klamotten mitnehmen, in Griechenland läge Schnee!<br />
Das hat mich dann noch mehr irritiert, als das kleinere Zimmer, denn Schnee hatte ich so gar nicht aufm Plan. Meine Wetter-App zeigte für die kommenden Tage relativ brauchbares Wetter mit Sonne, so um die 14-16Â°C rum.<br />
Also schrieb ich dem Hotel, dass es mir ja schon lieber gewesen wäre, das DZ, das ich extra ausgewählt hatte, zu behalten und wie denn das Wetter sei, ich hätte gehört, es gäbe Schnee und Sturm.<br />
Die Antwort kam innerhalb weniger Minuten, man entschuldigte sich für die Umbuchung und versprach, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und das Wetter sei in den letzten beiden Tagen wirklich sehr schlecht gewesen, Schnee hätte es aber in Athen selbst keinen gegeben, aber es wäre schon wieder besser geworden und für die kommenden Tage seien sonnige 12-17Â°C gemeldet.<br />
Das klang wieder besser, auch wenn es nicht meine Wohlfühltemperaturen sind. Besser wie Schnee aber auf jeden Fall.<br />
Also von Bushaltestelle zum Hotel warens etwa 5min und an der Rezeption wurde ich schon freundlich empfangen und mir wurde auch gleich im Stadtplan gezeigt, wie der Weg zum Â Akropolismuseum sei. Danach hatte ich zwar gar nicht gefragt, aber man kennt wohl seine Pappenheimer, wo diese Touris immer als erstes hin wollen.<br />
Der Aufgang zu meinem Zimmer (Nr. 102) befand sich direkt neben der Rezeption, wobei mein erster Gedanke war, oh je, dann höre ich die ganze Zeit, wenn da jemand ankommt oder abreist.<br />
Das war dann allerdings nicht der Fall, stattdessen hörte es sich bei der Holztreppe die direkt vor meiner Zimmertür lang ging immer an, als sei eine Horde Elefanten unterwegs , wenn da jemand hoch und runter ging. <img src="https://wakofu.files.wordpress.com/2019/03/smiley_emoticons_el_b.gif?w=748" loading="lazy"  alt="[Bild: smiley_emoticons_el_b.gif?w=748]" class="mycode_img" /><br />
Das Zimmer an sich warâ€¦. klein und eng und niedrig. Bedrückend war das im ersten Moment schon. Dazu kam, dass es kein Fenster zur Außenseite hin hatte, sondern dass sich vorm Fenster ein weiterer, innen liegender Treppenaufgang befand, der aber scheinbar nicht genutzt wurde und als Abstellbereich verwendet wurde.<br />
Das Bad(chen) war ebenfalls mini, direkt hinter der Tür befand sich die Toilette und direkt daneben war der Duschbereich, so â€žbreitâ€œ wie das Bad (also max. 1m) und nicht ganz so tief (vllt 70cm), die Gesamtfläche des Bades betrug also etwa ca. 1,50 x ca. 1,00m. Ein kleines Waschbecken hing im Zimmer, beim Zähneputzen stieß man sich dort aber immer die Stirn an der Ablage, die darüber angebracht war. Weshalb diese auch schräg war, weil sich anscheinend schon einige Köpfe dort gestoßen hattenâ€¦<br />
Zum Glück bin ich nicht so anspruchsvoll, daher redete ich mir ein, dass es für 4 Nächte ok sei, immerhin war es sauber.<br />
Ich schlief auch ziemlich gut in der ersten Nacht, was evtl. auch noch an der Reisetablette gelegen haben mag, die ich, um müde zu werden und die Zeit besser verschlafen zu können, immer vor einem Flug einnehme.<br />
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Edit sagt: ich habe keine Ahnung, wo der "[colour...] Text" da mittendrin her kommt. Der Text ist im Editor auch nicht zu sehen, so dass man was löschen könnte. Also einfach ignorieren. <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">28.02. Anreisetag</span></span><br />
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Da ich bei den Ryanair-Flügen am Flughafen Hahn nicht mehr fündig wurde, musste ich auf andere Ryanair-Abflughafen â€žin der Näheâ€œ ausweichen.<br />
Das wäre zum einen Köln/Bonn, was ich aufgrund des Abflugtages â€“ Karnevaldonnerstag â€“ und des Rückflugtages â€“ Rosenmontag â€“ in dieser Jahreszeit aber vermeiden wollte und zum anderen Frankfurt/Main.<br />
Nun ist es zwar schön, dass Ryanair nicht mehr nur die abgelegenen kleinen Flughäfen ansteuert, hat im Falle Frankfurt/Main aber den Nachteil, dass ich da a) länger anreisen muss und b) auch die Parkgebühren teurer sind, als am Hahn.<br />
Um zumindest letzteres in Grenzen zu halten, googelte ich mal, ob es Parkmöglichkeiten außerhalb des Flughafens mit Shuttlemöglichkeit gibt, so wie am Hahn auch.<br />
Ich wurde fündig und entschied mich für das Parkhaus â€ž<a href="https://www.parkhausplatzhirsch.de/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Platzhirsch</a>â€œ in Kelsterbach, wo ich mein Auto für 5 Tage für 35,10€ abstellen konnte. Den Preis fand ich akzeptabel.<br />
Ich fuhr also am Donnerstag nach Kelsterbach, stellte mein Auto dort ab (wobei ich das Gefühl hatte, das Parkhaus geht â€žfalsch rumâ€œ) und wurde kurz darauf mit dem Shuttle zum Flughafen auf P29 gebracht.<br />
Ich notierte mir mal vorsichtshalber, wo sich dieser Parkplatz befindet, denn ich befürchtete, dass ich den bei der Rückkehr nicht mehr so schnell finden würdeâ€¦<br />
Da ich mal wieder viel zu früh dran war, musste ich bis zum Abflug noch gut 4h Zeit totschlagen, was mir wieder erstaunlich gut gelang.<br />
Beim Boarding stellte ich dann einmal mehr fest, dass der Vorteil des Priority Boardings spätestens dann perdu ist, wenn man zwar als erstes in den Boardingbereich darf, dann aber im Flugzeugzubringerbus sitzt und warten muss, bis der Bus mit weiteren Fluggästen aufgefüllt ist. Und da man auch zuerst im Bus sitzt, kommt man natürlich auch als letztes raus.<br />
Für den Flug hatte ich mir ein paar mp3-Interviews und Podcasts aufs Handy gezogen und ich musste feststellen, dass bei diesem anhören die Zeit schneller verging, als bei reiner Musik, weil man einer durchgehenden Unterhaltung folgt und nicht nur berieselt wird. Solange man dabei nicht einschläft, ist das wunderbarâ€¦<br />
Der Flug verging wie im solchen und landete ein paar Minuten früher als geplant, was mir nur recht sein sollte.<br />
Nach der üblichen lästigen Wartezeit im Flieger, kam ich dann ziemlich zügig voran und es war irgendwie ungewohnt, nirgends einen Pass/Ausweis vorzeigen zu müssen.<br />
Um in die Athener Innenstadt zu kommen, gibt es 2 Möglichkeiten: Bus oder Metro.<br />
Ich hatte Bus vor, weil ich ein 5 Tagesticket für 22€ im Kopf hatte, welches auch 2 Busfahrten vom/zum Flughafen beinhaltet.<br />
Die Ticketautomaten, die ich online gesehen hatte, fand ich natürlich nicht, also begab ich mich in den Außenbereich, um die Bushaltestelle zu suchen.<br />
Dort war auch ein Tickethäuschen und ich stellte fest, dass ich mich geirrt hatte, denn es war nur ein 3-Tagesticket mit Flughafenbus.<br />
Das reichte mir natürlich nicht aus, da ich mich ja 3 + 2 Transfertage innerhalb Athens bewegen wollte und der 1. Transfertag der erste der 5 Tage war.[color=var(--color-neutral-600)]<span style="color: #333333;" class="mycode_color"> Also kaufte ich das Ticket (6€) für den Bus und das 3â€“Tage-Öffis-Ticket (9€) getrennt voneinander.</span><br />
 [/color]<br />
Die Busfahrt war sehr unbequem, da er am Flughafen schon sehr gut gefüllt war und außerdem hielt er unterwegs noch an einigen Stationen, an denen weitere Fahrgäste einstiegen. Es ist also kein reiner Zubringerbus.<br />
Meine Endstation war am â€žSyntagma-Platzâ€œ, von wo aus es nur ein paar Minuten bis zu meinem Hotel waren.<br />
Ursprünglich hatte ich vor, evtl. mit dem Taxi dorthin zu fahren, aber als ich sah, dass ich nicht alleine auf Athens Straßen unterwegs bin, zog ich den Fußweg vor.<br />
Maps.me tat mal wieder einen guten Dienst und so kam ich fast auf Anhieb am Hotel an. Nur an der Bushaltestelle musste ich einmal die Straße hoch und runter laufen, bis sich der Navigationspfeil in die richtige Richtung bewegte.<br />
Das Hotel (â€ž<a href="http://acropolishouse.gr/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Akropolis House Hotel</a>â€œ) hatte ich wie immer über booking.com gebucht und es war das erste Mal, dass ich nur ein Hotel zur Auswahl gebucht hatte und tatsächlich bis zum letzten Tag dabei blieb.<br />
Leider rief mich das Hotel 2 Tage vor meiner Anreise an (ich ignorierte den Anruf aber und fragte per Mail zurück, da ich nicht auf Englisch telefonieren kann) und informierte mich, dass sie mich von meinem gebuchten Doppelzimmer auf ein kleines Einzelzimmer umgebucht hätte, es würde dafür auch nur 132€ kosten !!!!!!!!!!!!!!! (die Anzahl der Ausrufezeichen entspricht in etwa denen in der Mail).<br />
Jo, es kam mir nicht drauf an, ob ich 163€ für das DZ bezahle, der Preis war mir egal und auch ok, es ging mir drum, Platz zu haben. Sowohl im Zimmer, als auch im Bett, denn ich finde diese schmalen 90cm Betten furchtbar!<br />
Am gleichen Abend schrieb mir auch noch meine Mutter eine WhatsApp Nachricht, ich solle warme Klamotten mitnehmen, in Griechenland läge Schnee!<br />
Das hat mich dann noch mehr irritiert, als das kleinere Zimmer, denn Schnee hatte ich so gar nicht aufm Plan. Meine Wetter-App zeigte für die kommenden Tage relativ brauchbares Wetter mit Sonne, so um die 14-16Â°C rum.<br />
Also schrieb ich dem Hotel, dass es mir ja schon lieber gewesen wäre, das DZ, das ich extra ausgewählt hatte, zu behalten und wie denn das Wetter sei, ich hätte gehört, es gäbe Schnee und Sturm.<br />
Die Antwort kam innerhalb weniger Minuten, man entschuldigte sich für die Umbuchung und versprach, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und das Wetter sei in den letzten beiden Tagen wirklich sehr schlecht gewesen, Schnee hätte es aber in Athen selbst keinen gegeben, aber es wäre schon wieder besser geworden und für die kommenden Tage seien sonnige 12-17Â°C gemeldet.<br />
Das klang wieder besser, auch wenn es nicht meine Wohlfühltemperaturen sind. Besser wie Schnee aber auf jeden Fall.<br />
Also von Bushaltestelle zum Hotel warens etwa 5min und an der Rezeption wurde ich schon freundlich empfangen und mir wurde auch gleich im Stadtplan gezeigt, wie der Weg zum Â Akropolismuseum sei. Danach hatte ich zwar gar nicht gefragt, aber man kennt wohl seine Pappenheimer, wo diese Touris immer als erstes hin wollen.<br />
Der Aufgang zu meinem Zimmer (Nr. 102) befand sich direkt neben der Rezeption, wobei mein erster Gedanke war, oh je, dann höre ich die ganze Zeit, wenn da jemand ankommt oder abreist.<br />
Das war dann allerdings nicht der Fall, stattdessen hörte es sich bei der Holztreppe die direkt vor meiner Zimmertür lang ging immer an, als sei eine Horde Elefanten unterwegs , wenn da jemand hoch und runter ging. <img src="https://wakofu.files.wordpress.com/2019/03/smiley_emoticons_el_b.gif?w=748" loading="lazy"  alt="[Bild: smiley_emoticons_el_b.gif?w=748]" class="mycode_img" /><br />
Das Zimmer an sich warâ€¦. klein und eng und niedrig. Bedrückend war das im ersten Moment schon. Dazu kam, dass es kein Fenster zur Außenseite hin hatte, sondern dass sich vorm Fenster ein weiterer, innen liegender Treppenaufgang befand, der aber scheinbar nicht genutzt wurde und als Abstellbereich verwendet wurde.<br />
Das Bad(chen) war ebenfalls mini, direkt hinter der Tür befand sich die Toilette und direkt daneben war der Duschbereich, so â€žbreitâ€œ wie das Bad (also max. 1m) und nicht ganz so tief (vllt 70cm), die Gesamtfläche des Bades betrug also etwa ca. 1,50 x ca. 1,00m. Ein kleines Waschbecken hing im Zimmer, beim Zähneputzen stieß man sich dort aber immer die Stirn an der Ablage, die darüber angebracht war. Weshalb diese auch schräg war, weil sich anscheinend schon einige Köpfe dort gestoßen hattenâ€¦<br />
Zum Glück bin ich nicht so anspruchsvoll, daher redete ich mir ein, dass es für 4 Nächte ok sei, immerhin war es sauber.<br />
Ich schlief auch ziemlich gut in der ersten Nacht, was evtl. auch noch an der Reisetablette gelegen haben mag, die ich, um müde zu werden und die Zeit besser verschlafen zu können, immer vor einem Flug einnehme.<br />
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Edit sagt: ich habe keine Ahnung, wo der "[colour...] Text" da mittendrin her kommt. Der Text ist im Editor auch nicht zu sehen, so dass man was löschen könnte. Also einfach ignorieren. <img src="https://london-tour.de/forum/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" />]]></content:encoded>
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