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/global.php 20 require_once
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/inc/init.php 235 pluginSystem->load
/global.php 20 require_once
/showthread.php 28 require_once
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/global.php 20 require_once
/showthread.php 28 require_once





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Reisebericht London 04.-07.02.2016
#1
Nach etlichen Jahren London-Abstinenz – ich hab immer noch nicht nachgeguckt, obs jetzt 5 oder doch schon 6 waren – habe ich meine diesjährige Fastnachts-Unlust dazu genutzt, mal wieder 4 Tage in dieser wunderschönen Stadt zu verbringen.
 
Ich finde, das ist einen „kleinen“ Bericht wert. Winken
 
Nachdem ich seufzend anfing abzuwägen und zu googeln, wo, in was, für wieviel, mit Frühstück oder ohne, ich denn übernachten will, fiel mir das B&B von „timmel“ ein. Quasi das Haus-B&B vom London-Forum. Sehr glücklich
Passend zu meiner geplanten Reisezeit war das Zimmer auch frei und die Buchung ratzfatz bestätigt.
 
Da ich ziemlich früh (um 7.10h) in Stansted landete, somit den ganzen Tag noch vor mir hatte und auch noch nie mitm Bus von dort in die Stadt gefahren bin, wollte ich das mal ausprobieren und buchte mir ein Ticket bei Terravision (eins der vielen Nova bei dieser Reise: nur Handgepäck, Flughafenbus, Oyster, B&B).
Nach kurzem suchen, ich ging davon aus, dass die Busse direkt ebenerdig vor der Flughafentür abfahren, entdeckte ich den Busbahnhof auf der anderen Straßenseite. Dort angekommen, begab ich mich zum geplanten Abfahrts“gleis“ der Terravision-Busse, wo mir ein hilfsbereiter Ordner erklärte, dass Terravision hier nicht mehr fährt. Siehe Story im entspr. Thread.
Und ob ich jetzt wie ursprünglich geplant in Stratford ankomme oder nach Busänderung an Kings Cross, war mir wurscht, da ich ohnehin die Tube zur Weiterfahrt nehmen musste.
Allerdings musste ich mit ansehen, wie der Bus sowohl an Tottenham Hale, als auch an Seven Sisters vorbei fuhr – beides Stationen, von denen es nur ein Katzensprung bis zur Unterkunft sind.
 
An Kings Cross buchte ich mir dann meine erste Oystercard (bisher bin ich immer mit ner papiernen TC gefahren). Allerdings hatte ich da (m)einen „blonden Moment“, so dass ich nicht auf die Idee gekommen bin, die benötigten 40£ in 2 Schritten aufzuladen. Es gibt aber keine 40£ bei den Voreinstellungen, so dass ich 50£ auflud, den Rest bekomme ich ja wieder zurück – dachte ich mir…
Von da aus ging es dann weiter nach „Seven Sisters“ und dank der wirklich hervorragenden Wegbeschreibung von Mike, war die angegebene Adresse problemlos zu finden. Nach dem „einchecken“ und abladen meines Koffers in dem gemütlichen Zimmer, machte ich mich auch schon wieder auf Entdeckungstour.
 
Einen richtigen Ablauf-Plan hatte ich mir für meinen Aufenthalt nicht erstellt, es hat sich seit dem letzten Besuch so viel geändert, da wollte ich erst mal wieder Londoner Luft schnuppern und mir Stück für Stück die wichtigsten Neuerungen ansehen. Außerdem halten solche Pläne erfahrungsgemäß eh max. nen halben Tag an, dann ergibt sich eins nach dem anderen von selbst.
 
Meine erste Station war (dann doch) Stratford, denn dort gibt es mit dem Olympiastadion ein Stadion, welches ich noch nicht gesehen habe – und Stadien sind immer noch die erste Anlaufstelle, wenn ich in eine („neue“) Stadt komme. Leider scheint es dort (noch?) keine Touren zu geben, so dass ich mit der „Besichtigung“ von außen und oben vorlieb nehmen musste. Von oben heißt in dem Fall vom nebenan stehenden Aussichtsturm „Arcelormittal Orbit“. http://arcelormittalorbit.com/
Der Eintritt kostete 12£, es gibt aber auch ne Jahreskarte, mit der man 365 Tage am Jahr rein kann. Lt. der HP kostet diese (online) nur 10£, vor Ort warens glaube ich 14. Wenn das wirklich so ist/klappt, ist das ja mal ne kundenfreundliche Idee!
Von dort oben hat man eine schöne Aussicht aufs Olympiastadion, die Olympiaschwimmhalle, den Park und auch auf die Londoner Skyline. Siehe Foto.
Im Anschluss spazierte ich noch kurz durchs „Westfield Stratford City“ Einkaufscenter, wo ich einen Konflikt mit meiner Vernunft austrug und den Einkauf bei VS erstmal vertagte… Ich hatte ja noch 3 Tage Zeit.
Als nächstes fuhr ich zur nächsten Neuerung, der Emirates Seilbahn. Allerdings habe ich das Ticketsystem dort immer noch nicht verstanden: bedeutet „The Emirates Air Line accepts Oyster Pay as you go Oyster cards. A discount is automatically applied to the cost of a pass.”, dass man zu der am Schalter gelösten Papier-Fahrkarte, die Oyster an den Toucher der Einlassbarriere halten muss? Wenn ja, dann habe ich die Ermäßigung an der Kasse zwar bekommen, aber durchs nicht-touchen nicht eingelöst…
Da es schön sonnig und klar war, war die Rundumsicht natürlich top! Und da ich alleine in der Kabine saß, konnte ich prima aus allen Ecken fotografieren. Erstaunt war ich, wie nah die Thames Barrier doch ist, die hatte ich viel weiter draußen in Erinnerung. Ich hatte eine 360°-Fahrkarte gelöst, d.h. ich stieg an der anderen Bahnstation nicht aus, sondern fuhr schnurstracks wieder zurück. Die Rückfahrt gestaltete sich etwas wacklig, denn inzwischen hatte der Wind an Stärke zugenommen.
Das sollten die beiden Besichtigungen für diesen Tag gewesen sein, ausklingen ließ ich den Tag mit einem Spaziergang von der Bond Street bis zum Piccadilly Circus.
 
Von dort aus fuhr ich dann bis zur Station „Tottenham Hale“, weil ich noch den anderen Weg von/zu timmels B&B „üben“ wollte. Diese Wegbeschreibung hatte mir Mike zwar auch geschickt, allerdings hatte ich sie grad nicht griffbereit und fand den Weg aus dem Gefühl, das geht auch.
 
Den Tag beendete ich schon ziemlich früh am späten Nachmittag, da es sich doch bemerkbar machte, dass ich schon seit 3h in der Nacht auf den Beinen bin. Man ist ja auch nicht mehr die jüngste… Winken
Nachdem ich noch kurz mit Mike die Frühstückszeit abgeklärt hatte, machte ich es mir in der „Union Jack Suite“ bequem.
 
Fortsetzung folgt…


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Danke von: Bellhammi
#2
Vielen Dank schon mal für Teil 1 deines Berichtes. Ich bin ebenfalls schon länger nicht mehr in London gewesen und freue mich daher um so mehr, solche Berichte verstärken die Vorfreude noch. Smilie

Bei Emirates Air Line wird ganz normal mit der Oystercard "getoucht" und es wird automatisch der ermäßigte Fahrpreis von 3,50 GBP vom PAYG-Guthaben abgebucht.

https://tfl.gov.uk/fares-and-payments/fa...s-air-line

Fahrten mit EAL werden nicht auf das Daily Pricecapping angerechnent.
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Danke von:
#3
Der erste Teil liest sich doch schon mal sehr gut  Thumbup

Die Seilbahn steht auch auf meiner Liste für März.  Das konnte ich, weil meine Begleitung die sonst immer dabei ist Höhenangst hat, noch nicht machen. Der Ausblick sieht schon mal vielversprechend aus!  Thumbup

Und jetzt bin ich auf den nächsten Teilbericht gespannt  Dizzy
Liebe Grüße von maela Smilie

A bad day in London is better than a good day anywhere else
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Danke von:
#4
Tag 2, 05.02.:

Der zweite Tag begann ausgeruht mit einem wahrlich fürstlichen, bzw. königlichen, Frühstück: es gibt wirklich nix, was man zum Frühstück essen/trinken kann, was nicht da war! Hungrig startet man von Gisela und Mike keinesfalls in den Tag. Winken
Mike leistete mir währenddessen Gesellschaft und so wurde noch ein netter Frühstücksplausch draus.
Auch das war für mich insofern ein Novum, als dass ich sonst bewusst alleine reise, mich aber in anonymen Hotels keineswegs einsam fühle, auch wenn ich dann alleine am Tisch sitze. Wobei ich zugeben muss, dass ich kein Smalltalker bin und mich eher selten mit fremden Leuten unterhalte bzw. auf sie zugehe, daher macht mir die „Einsamkeit“ nichts aus, aber im Hause timmel fühlte sogar ich mich von Anfang an wohl, das kam mir gar nicht fremd vor.  Smilie
 
Meine Sightseeing-Tour begann ich an diesem Tag am Bhf Kings Cross, wo ich, obwohl ich mit Harry Potter gar nix am Hut habe, endlich auch mal das Gleis 9 3/4 sehen wollte. Dazu lief ich die Bahnhofshalle 2x rauf und runter und als ich selbst auf dem interaktiven Bahnhofplan nichts fand, begann ich zu glauben, dass da echt was dran ist, das dieses Gleis nur von Zauberern gesehen wird… Bis ich dann merkte, dass es auf der anderen Straßenseite ja noch ein Kings Cross gibt… Und siehe da, schon gleich auf dem Plan direkt am Eingang sind sowohl „das Gleis“, als auch der Shop eingetragen und die Menschenmenge, die zum Fotoshooting anstand, war dann auch gleich erkennbar. Mir reichte ein Foto von seitlich, just in dem Moment als mal keiner an dem Gepäckwagen stand.
 
Von dort aus spazierte ich anschließend einfach mal drauf los und kam dabei an der nahe gelegenen „St Pancras Old Church“ vorbei. Der kleine Park, in dem die Kirche steht, zog mich magisch an, denn dort stehen einzelne, alte, mit Moos und Gras bewachsene Sarkophage rum, sowas finde ich immer toll.
Den „Hardy Tree“ fand ich besonders spektakulär. Siehe Foto.
Obwohl ich bei meinem Weg durch Camden kam, hatte ich dieses mal keine Lust, dem Market einen Besuch abzustatten, statt dessen nahm ich ab „Mornington Crescent“ die Tube und fuhr zum Victoria Embankment. Auch so ein Erinnerungspunkt, da dort früher immer unser Bus ankam/abfuhr. Allerdings war die Benutzung des Toilettenhäuschens damals noch kostenlos, inzw. kostet es 50Pence bzw. 1€. Ich schlenderte das Embankment weiter bis zur Station „Blackfriars“ und warf von da aus erste Blicke auf „The Shard“. Allerdings blieb es bei den Blicken, denn ich nahm spontan wieder die Tube und für bis „Upton Park“, um mich quasi vom Boleyn Ground zu „verabschieden“, da West Ham ab der kommenden Saison ja im Olympiastadion spielen wird und das alte Stadion glaube ich durch Wohnungsneubauten ersetzt werden soll.
Auch hier ging ich einer meiner alten London-Traditionen nach und spazierte die Green Street durch bis zur Barking Rd, wo ich erstaunt sah, dass aus dem Second Hand Laden am Bobby Moore-Denkmal inzw. eine Metzgerei geworden ist – wo ich aber als Nicht-Fleischesser kein Kunde werde. Winken
Auf dem Rückweg zur U-Bahn legte ich einen Zwischenstopp im WHU-Fanshop ein, denn ich wollte einen neuen WHU-Duftbaum (bzw. Dufttrikot) kaufen, meinen alten, der ohnehin nach nix mehr roch, habe ich kürzlich mit meinem alten Auto entsorgt. Leider gibt es dieses Merch wohl nicht mehr, stattdessen gönnte ich mir ein „Forever blowing bubbles“-T-Shirt – 1:0 für WHU vs VS – welches sich an der Kasse dann noch als Schnäppchen heraus stellte (9£ statt 17,99£).
Inzwischen hatte draußen der Regen eingesetzt, so dass ich zum ersten und einzigen mal in den 4 Tagen den Schirm öffnen musste. Aufgrund der schlechten Witterung hatte dann auch die Außenterrasse des Sky Garden (erst mal) geschlossen, für den ich mir für diesen Tag ein kostenloses Ticket gebucht hatte.
Das war aber nicht weiter schlimm, die 360° Aussicht war auch von innen spektakulär. Der Garden selbst ist jetzt nicht soooo das Highlight, nett gemacht ja, aber das wars auch schon.
Ich hielt mich gerade lange genug dort oben auf, um die Öffnung der Terrasse noch mitzubekommen. Also sah ich mir London noch von dort aus an, bevor ich nach etwa 45min wieder weiter zog.
Durch den Leadenhall Market erreichte ich die Hinterseite vom Lloyds Gebäude, welches ich mir bisher eigentlich noch nie so richtig angeschaut hatte. Ich nutzte die Gelegenheit, ebenso für die ein paar Meter weiter stehende „Gurke“. Und weil ich schon dabei war in die Höhe zu gucken, konnte ich das an dieser Stelle gleich auch für „The Skalpell“ tun. http://thescalpelec3.co.uk/building-alt/
Ich kam mir vor wie in NYC, mein lieber Mann, da wird ganz schön gebaut in London. oO
Mein Weg führte mich zu „Aldgate East“, von wo aus ich die Tube bis zur London Bridge nahm, um mir The Shard noch aus der Nähe anzugucken.
Nachdem ich auch hier genug gestaunt hatte, wollte ich eigentlich über Finsbury Park „nach Hause“ fahren, aber da an der Green Park Station die Durchsage kam, dass hier der Ausstieg für den Buckingham Palace sei (gabs diese Durchsagen eigentlich „früher“ auch schon?), änderte ich meinen Plan spontan wieder und beschloss, Frau Elsbeth noch einen Besuch abzustatten. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass bei ihr alles i.O. ist, schlenderte ich die Mall hinunter bis zum Trafalgar Sq, um von dort die Rückkehr nach Tottenham anzutreten.
 
Meine Füße waren inzwischen rund und platt, so wie es sich für einen Tag in London gehört… Sehr glücklich
 
To be continued.


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Danke von:
#5
Tag 3, 06.02.

Auch dieser Tag begann wieder mit einem herrlichen Frühstück, diesmal ohne Plausch, weshalb ich auch schon nach 30min fertig war.
Fürs Tageprogramm hatte ich mir überlegt mal mein Glück mit einem Day Ticket für „The Mousetrap“ zu probieren. Das ist mir ja gelungen, wie ich bereits hier geschrieben habe.
Bevor ich zum St. Martins Theater fuhr, legte ich noch einen kurzen Zwischenstopp am alten Arsenal Stadion ein, weil ich mal gucken wollte, wie die Wohnanlage geworden ist. Allerdings hatte ich nur wenig Zeit, da ich ja bis 10.30h an der Theaterkasse sein musste. Also hab ichs nur bis an die alte (Ost-?)Tribüne geschafft, bevor ich postwendend wieder zur U-Bahn ging.
 
Die Zeit bis zur Theatervorstellung überbrückte ich mit einem Abstecher zu den Docklands. Über Heron Quays, Canary Wharf und West India Quay näherte ich mich dem „Museum of London Docklands“. Auf der Strecke DLR-Stn West India bis Museum gab der einsetzende Sturm alles: ich kam dem Geländer zum Wasser ziemlich nahe, ohne dass ich es wollte und musste stark dagegen halten, um den Weg gerade aus, statt diagonal fortzusetzen.
Das Museum kostet keinen Eintritt, man hat aber nix dagegen, wenn man freiwillig 5 GBP spendet. Wenn man die 5£ an der Kasse „spendet“, bekommt man noch ein Museumsbüchlein, samt Museumsplan dazu. Da das Büchlein für mich unnötig Gepäck gewesen wäre, gab ich mein Scherflein in eine der überall stehenden Spendenboxen (nachdem ich dem Angestellten an der Kasse eine freundliche Absage erteilt habe, der mir die Vorzüge dieses Andenkens schmackhaft machen wollte).
Wie der Name des Museums schon sagt, behandelt es den Werdegang der Docklands vom Sklaven- und Zuckerhandel, über Wein-,Tabak-, und was sonst noch gehandelt wurde, bis zur aktuellen Situation in Form von Business und Wohnungen.
War stellenweise ganz interessant, aber i-wann wurde es mir auch langweilig.
 
Von da aus machte ich mich auf den Weg zum „Old Operating Theatre Museum & Herb Garret“, bin aber zuerst mal dran vorbei gelaufen und dadurch am Borough Market gelandet. Den durchquerte ich relativ zügig, denn die Menschenmassen die sich darin versammelt hatten und vor allem die Essens-/Bratgerüche, hielten mich davon ab, mich länger dort aufzuhalten. Mag ich nämlich beides nicht.
Ich war so gegen 13.30h im Museum und um 14h hätte eine Führung stattgefunden. Da das Museum aber relativ klein ist und ich ohnehin immer schnell alles gesehen habe, war ich schon vor der Führung fertig, so dass ich diese nicht abwartete. Vermutlich hätte ich ohnehin keine Geduld gehabt, da ich gegen 15h im West End sein wollte.
Ich machte noch einen kurzen Umweg über Stratford, dieses mal auf der dem Olympiapark gegenüberliegenden Seite, bevor es in die Mausefalle ging.
Mit dem Besuch des Theaterstückes endete dann auch der Tag, im Anschluss daran fuhr ich zurück zum B&B.

Dieses ist der Samstagsstreich und der letzte folgt sogleich... Winken
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#6
Hallo Gazza,

super Reisebericht, steigert meine Vorfreude!

Kurze Frage: was ist VS und was gibt es da zu kaufen?

Danke Dir!

Sabrina
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#7
Danke Gazza, toll geschrieben Smilie
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#8
@Sacaryan: VS = https://www.victoriassecret.com/  Winken
Hab im Dez. 2014 in NYC dort eingekauft, weil ich unbedingt so rosa Tragetäschen wollte. Sehr glücklich

Zwischenzeitlich fiel mir ein, dass ich von der Seilbahn aus ja noch am O2-Dome war, das habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen. Da war ich vorher auch noch nie und so bot sich das grad an. Sogar erklettern kann man das Ding, über ziemlich wackelige Stege, die über die Kuppel laufen. Fand ich ja schon faszinierend, aber ich glaube, da hätte ich dann doch zuviel Höhenangst.

Und am Tag 1 (oder wars 2? Nee, ich glaub 1) fand am Leicester Square mal wieder eine Filmpremiere statt. Es wurden gerade blaue Teppiche verlegt, Lichtersäulen waren aufgestellt, Kamerawagen standen bereit und auch die ersten Zuschauer hatten sich so um 15h ihren Platz gesichert, als ich dort vorbei kam. Zoolander 2 wurde präsentiert, da ich aber ohnehin kein Filmfreak bin, hatte ich kein großes Interesse daran, mich wartend mit in die Reihe zu stellen. Ich hatte besseres zu tun. Winken


[url=https://www.victoriassecret.com/][/url]
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#9
Ja so Durchsagen wie "Alight here for Westerminster Abbey, the Houses of Parliament and Riverboat Services from Westminster. " oder "Alight here for Buckingham Palace" etc. gibts schon länger.
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#10
(09.02.2016, 19:41)Gazza schrieb: Zwischenzeitlich fiel mir ein, dass ich von der Seilbahn aus ja noch am O2-Dome war, das habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen. Da war ich vorher auch noch nie und so bot sich das grad an.
Wenn du mal rein gehst, vielleicht sogar Abends - da kann ich dir das Brooklyn Bowl empfehlen. Sehr cooler Laden, leckeres Essen, Cocktails, und wer will kann nebenher auch noch bowlen, und Livemusik gibts auch oft Smilie

Über die O2 Arena laufen würd ich mich aber auch nicht trauen Winken
Liebe Grüße von maela Smilie

A bad day in London is better than a good day anywhere else
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#11
So, last, but not least:

letzter Tag, 07.02.
 
Wie auch in den Tagen zuvor machte der Gedanke an das leckere Frühstück, das Aufstehen leichter. Zwar wieder ohne Plausch, dafür aber mit Rührei (aua, was für eine Überleitung…) startete ich in den letzten Tag.
Damit der London Abschied nicht ganz so traurig ausfiel, schickte die Sonne ein paar schöne Strahlen herab, die aber auch von starkem Wind begleitet wurden.
Für den Tag hatte ich mir 2 Märkte ausgesucht und den Anfang machte der „Spitalfields Market“ http://www.spitalfields.co.uk/#
Der war gerade erst am Öffnen, d.h. die meisten Händler bauten gerade erst noch ihre Stände auf, was aber den Vorteil hatte, dass sich der Betrieb noch arg in Grenzen hielt, was mir ziemlich zupass kommt.
Von dort aus ging ich zur nahe gelegenen Brick Lane mit dem gleichnamigen Markt. http://www.visitbricklane.org/#/brick-la...4537676886
Hier war schon etwas mehr los und auch sämtliche Garküchen dampften, brieten und stanken (für meine Nase) schon vor sich hin.
Wobei sich meine Abneigung gegenüber Brat- und Kochgerüchen nicht auf ungewohnte karibische oder sonstige Zubereitungen bezieht, sondern auch auf die heimische Essenszubereitung. Nur lässt sich das leider im seltenen Fall vermeiden.
Nachdem ich auch die anderen Stände passiert habe, an denen man allerhand Klamotten, Schmuck, CDs/LPs, Bücher und Nippes kaufen könnte, machte ich mich noch auf den Weg zum „Museum of brands, packaging and advertising“. http://www.museumofbrands.com/
Allerdings strandete ich erst mal in „Edgeware Road“, denn wegen Bauarbeiten endete die Tube da, aber ein Bus des SEV brachte mich dann zur Station „Ladbroke Grove“, in dessen Nähe sich das Museum befindet.
I-wo hatte ich vorher im Internet Bewertungen/Kommentare gelesen, die von reduziertem Eintrittspreis wegen noch nicht vollständig eingerichtetem Museum sprachen. So war es dann wohl immer noch, denn statt den auf der HP angegebenen 7,50£ musste ich nur 3,75£ bezahlen (bekam dafür aber auch das beim Eintrittspreis aufgeführte „gift aid“ nicht).
Inwiefern sich das Museum räumlich noch vergrößert weiß ich nicht, bisher sind es (nur) 2 Räume + Cafeteria.
Im Durchgang von der Cafeteria zum Raum 1 befindet sich eine große Vitrine, in der Radios allen Alters ausgestellt sind. Im Raum 1 kommen dann noch ein paar ältere TV-Geräte hinzu, sowie die ersten Verpackungen und im Raum 2 stehen dann Vitrinen mit Verpackungen von 19hunderttobak bis jetzt.
Ich mag solche Ausstellungen, man hat immer so ein „Déjà-vu“ – ach ja, das gabs ja auch mal! – und auch wenn es sich hier um englische Verpackungen handelt, so erkennt man doch einige wieder, entweder, weil man die heutigen englischen Verpackungen/Marken kennt oder weil es sie so, oder so ähnlich auch in D. gab/gibt.
Für den Rückweg musste ich wieder den Ersatzbus nehmen, mit dem ich dann bis zur Endstation Baker Street Stn fuhr. Dort stieg ich wieder in die Tube und fuhr bis zum Oxford Circus, um noch ein letztes Mal für diesen Aufenthalt durch die Streets of London zu stromern – und einen Duftbaum zu suchen/finden.
Über Oxford Street, Carnaby Street, Covent Garden und Strand ging ich hinunter bis zum Victoria Embankment, von wo aus ich ich dann mit der Tube zurück fuhr.
Einen WHU-Duftbaum – es hätte auch einer vom LFC oder den Three Lions sein können – habe ich leider nirgends aufgetrieben. Die (Souvenir-)Läden, in denen ich sowas schon mal gesehen/gekauft habe, gab es entweder nicht mehr oder sie hattens nicht (muss ich halt über ebay bestellen).
 
Als ich an Seven Sisters ausstieg, wollte ich schon mal meine Oysterrückgabe regeln, um diese Zeit an Tottenham Hale zu sparen. Zwar hatte ich die ganze Zeit gesehen, dass an den Automaten immer nur selfservice bis 10GBP stand, was die Rückgabe betrifft, hatte aber insgeheim gehofft, dass sich die tfl-Angestellten für höhere Beträge „einloggen“ können, um diese auszulösen. (Hätte ja sein können…)
Dem war leider nicht so und die nette, aber hilflose tfl-Mitarbeiterin surfte dann auf ihrem Smartphone auf die tfl-HP und suchte dort nach Stationen, an denen noch ein tfl-Schalter vorhanden ist.
Außer St. Pancrass fiel ihr keine ein, wäre aber ohnehin egal gewesen, weil ich nur noch nach Tottenham Hale gekommen bin. Im Nachhinein fiel mir ein, dass ich bei etwas mehr Zeit – oder bei einem früheren Geistesblitz – hätte zurück fahren können, dort meine Karte abgeben und mit einer neuen, mit weniger Guthaben wieder nach Seven Sisters/Tottenham Hale hätte fahren können. Warum denn einfach, wenns auch umständlich geht…
Die einzige Idee die sie noch hatte war, an Tottenham Hale am Trainticketschalter zu fragen, ich hätte ja nothing to lose.
Der Typ am Trainticketschalter schickte mich dann zur U-Bahnstation und meinte, dort könne ich die Karte zurückgeben. Voller Hoffnung ging ich also wieder zum Gebäude nebenan, wo sich dann das hier bereits geschilderte Szenario abspielte.
Das ganze zog sich und ich wurde langsam nervös, denn die Uhrzeiger näherten sich der 16.37h – der Abfahrtszeit meines Zuges. Ich hätte auch noch den nächsten (16.52h) oder sogar übernächsten nehmen können, aber ich bin nun mal gerne (viel zu) früh am Flughafen.
Als dann die beiden Damen und ich im Eilschritt Richtung Zugplattform kamen, hielt man uns schon die Schranken auf – der Zug stand nämlich schon da – und ich bekam grad noch ein „is this…“ über die Lippen, als der Mitarbeiter schon nickte und ich den Zug betrat.
Unterwegs vergewisserte ich mich dann doch vorsichtshalber bei den anderen Reisenden, ob das jetzt wirklich der Zug nach Stansted ist… Blush

Btw.: so ganz verstehe ich die Schalterschließungen ja nicht: das Personal ist ja immer noch da, nur statt das es im warmen, hinter Glas sitzt, stehen die armen Teufel jetzt in den Abfahrts-/Ankunftshallen rum und können außer verbalen Hilfen fast nix machen.
 
Ach so, von Seven Sisters aus ging ich ja noch (ein letztes Mal) zum B&B um meinen Koffer zu holen und um mich zu verabschieden.
Und vor allem, um mich bei Gisela & Mike für die wirklich nette Gastfreundschaft zu bedanken!! Smilie Thumbup
 
 
Was mir in London auffiel:
… sind die inzwischen sehr vielen Radfahrer und auch Radwege. Nicht nur Kuriere oder die vielerorts aufgestellten Leihräder, sondern auch Leute mit eigenen Rädern oder auch viele Kinder sind mitm Rad unterwegs.
Mein Antiheld war der, der mitm Helm am Lenkrad zwischen zwei parallel nebeneinander her fahrenden Bussen durch fuhr. Ich finde das Risiko schon ziemlich hoch, wenn man sich „normal“ mit dem Rad durch den Londoner Verkehr schlängelt, dann brauchts nicht noch so ne Aktion.
 
… ist, dass Plastiktüten jetzt mind. 5Pence kosten (sogar im WHU Fanshop). Ich habe gestern grad im Radio gehört, dass jeder Deutsche im Jahr 70 Plastiktüten verbraucht und man das in den nächsten Jahren auf 40 reduzieren müsse, weshalb es auch in D. nicht mehr so viele kostenlose Tüten geben soll. Einerseits gehöre ich nicht zu den Plastiktütenvielverbrauchern, weil ich mir, außer im Kaufhof bzw. beim Klamottenkauf, keine geben lasse, andererseits waren die Tüten von Tesco & Co. die weltbesten Mülltüten (was mir witziger Weise auch mal zwei unserer „Firmenrentner“ unabhängig voneinander erzählt haben)! Ich habe mir bisher quasi jeden Kaugummi extra eintüten lassen und habe als „Souvenir“ immer Tüten mitgeschleppt. Das fällt künftig aus, bzw. ist arg reduziert.
 
… sind die vielen Hochhausbaustellen. Da tut sich einiges, bzw. hat sich einiges getan.
 
 
Falls jemand Berichte zu Restaurants oder Pubs vermisst: damit kann ich nicht dienen, ich esse am liebsten unterwegs. Da ich, auch im heimischen Alltag, keinen Wert auf ne „normale“, bzw. warme Mahlzeit lege, bin ich mit Sandwiches bzw. trockenen Brötchen, die es ja auch inzw. in großer Auswahl in den Backabteilungen der Supermärkte gibt, bestens bedient. Und bei solch reichhaltigen Frühstücken bin ich eh immer satt bis weit in den Tag hinein.
 
Fazit:
es war sehr schön, mal wieder in London zu sein, ich kanns noch!  Sehr glücklich
Aber ich muss auch sagen, ich habe noch keinen Gedanken daran verschwendet, wann ich denn wieder hin will. Das war früher anders… Dodgy
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Danke von: Bellhammi
#12
nett geschriebenSmilie ich bin nun auch seit ca 12 Monaten nicht mehr in London gewesen und freue mich wieder auf die Stadt.
Märkte, Caffes, Pubs, Streetleben,...
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Danke von:


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